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„Jugend musiziert“: Drei Schüler der Musikschule haben sich für den Landeswettbewerb qualifiziert
Ein hervorragenden Ergebnis erreichten Schülerinnen und Schüler der Musikschule „Johann Sebastian Bach" Eisenach beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert". Er fand in diesem Jahr in Hildburghausen statt. Es gab Solowertungen für Blasinstrumente, Zupfinstrumente, Bass (Pop), Musical und Orgel sowie folgende Ensemblewertungen: Klavier und ein Streichinstrument, Duo Kunstlied, Schlagzeug-Ensemble, Klavier vierhändig und besondere Ensemble (u.a. Akkordeon mit anderen Instrumenten).
Die neun Nachwuch-Musiker der Eisenacher Schule kamen mit mehreren ersten und zweiten Preisen zurück. Zwei Schülerinnen und ein Schüler haben es geschafft, zum Landeswettbewerb zugelassen zu werden. Eine Weiterleitung zum Landeswettbewerb, der vom 16. bis 18. März in Weimar stattfindet, gibt es nur für einen 1. Preis und mindestens 23 Punkte.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Musikschule „J.S.Bach“ Eisenach und ihre Ergebnisse:
Nina Haas, Gesang/ Musical - 23 Punkte/ 1. Preis - mit Weiterleitung
Isabella Unger, bes. Besetzung - 23 Punkte/ 1. Preis (Violine) - mit Weiterleitung
Stanley Hardt, bes. Besetzung - 23 Punkte/ 1. Preis (Akkordeon) - mit Weiterleitung
sowie:
Aenne Benjes, Klarinette - 21 Punkte/ 1.Preis
Anna Klinkhardt, Blockflöte - 20 Punkte/ 2.Preis
Georg Becke, Blockflöte - 20 Punkte/ 2.Preis
Melisa Basibüyük, Querflöte - 17 Punkte/ 2. Preis
Lea Meyer, Mandoline - 19 Punkte/ 2. Preis
Theresa Damm, Mandoline - 21 Punkte/ 1. Preis
Weihnachtskonzert in der Georgenkirche
Eine voll besetzte Georgenkirche erlebte die Musikschule „Johann Sebastian Bach“ zum Weihnachtskonzert am 3. Dezember. Das Programm wurde von rund 120 Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern der Musikschule und dem Chor des Ernst-Abbe-Gymnasiums unter der Leitung von Martina Gröne gestaltet.
Jeder Beitrag war ein Höhepunkt. Friederike Huth als Violin-Solistin des „Concertino im ungarischen Stil“ von O. Rieding, begleitet vom Jugendsinfonieorchester unter der Leitung von Christoph Peter verdient für ihre sehr schöne Darbietung eine besondere Erwähnung.
Aber auch alle anderen Beiträge waren sehr gut einstudiert und spiegeln die Vielseitigkeit der musikalischen Ausbildungsmöglichkeiten der Musikschule wider. Neben Orchesterwerken waren Gesangsbeiträge, ein Zupfensemble, ein Alphorntrio, Gitarrenmusik, ein Trio in der Besetzung Violine, Akkordeon und Violoncello und auch ein Orgelwerk zu hören.
Seinen ersten Auftritt erlebte der im September neu gegründete Musikschulchor „Cantiamo“ mit dem bekannten Weihnachtslied „Süßer die Glocken nie klingen“ und dem gemeinsamen Lied „Singen wir im Schein der Kerzen“ mit dem Kinderchor der Musikschule,.
Das Publikum und die die Musikschule bedanken sich bei allen Mitwirkenden!
Ein herzliches Danke schön geht auch an die Kunsthistorikerin Patricia Leyde und den Metallkünstler Peter Schäfer, die mit 830 Euro einen Teil des Erlöses einer Auktion im KUNSTPavillon der Musikschule spendeten. Gäste des Konzertes spendeten großzügig nocheinmal 260 Euro in den aufgestellten Mandolinenkasten. Auch ihnen gilt herzlicher Dank. Mit dem Geld wird zum Teil der Beitrag zum Wettbewerb „Jugend musiziert“ entrichtet, der andere Teil fließt in den Kauf von Noten und Instrumenten.
Musikschule: Uraufführung der "Regenbogenmusik"
Eine Uraufführung sand bei der städtischen Musikschule „Johann Sebastian Bach“ ins Haus. Im Kunstpavillon in der Wartburgallee erklang zum erstenmal die "Regenbogenmusik“. Das Werk für Violoncello und kleines Orchester wurde von Prof. Reinhard Wolschina im Auftrag der Musikschule komponiert.
Beteiligt waren an der „Regenbogenmusik“ ein Solo-Violoncello, drei Violinen, ein Violoncello, ein Kontrabass, zwei Flöten, Klarinette, Horn, Fagott, Xylophon, Vibraphon, Claves und zwei Congas. Die Uraufführung wurde am 5. Oktober von GMD Carlos Dominguez-Nieto dirigiert. Das Solo-Cello wird von Frederik Hentrich gespielt.
Im Januar 2011 hatten die Musikschüler begonnen, die „Regenbogenmusik“ einzustudieren. Begleitet wurden sie dabei von ihren Lehrerinnen und Lehrern von der Musikschule, teilweise auch von Musikern der Landeskapelle Eisenach.
Die Uraufführung gehört zu einem Projekt zur Neuen Musik, das an der Musikschule „Johann Sebastian Bach“ mit verschiedenen Aktivitäten gestaltet wurde - neben der Uraufführung unter anderem mit Straßenmusik, Vorträgen und weiteren Konzerten. Dabei soll jungen Musikerinnen und Musiker ein behutsamer Zugang zu Kompositionen ermöglicht werden, die im 20. Jahrhundert entstanden sind.
GMD Carlos Domiguez-Nieto (ganz rechts) leitet die Proben und die Uraufführung
Selma-Lotta Richter ist die 1000. Schülerin an der Musikschule
Die städtische Musikschule „Johann Sebastian Bach“ Eisenach ist eine renommierte Einrichtung mit stetig steigenden Schülerzahlen. Nun fing die 1000. Schülerin an. Selma-Lotta Richter absolvierte heute (3. Juni) ihre erste Klarinettenstunde bei Lehrer Michael Funk. Bürgermeisterin Ute Lieske und die Leiterin der Musikschule, Sylvia Löchner, begrüßten die neue Schülerin und wünschten ihr viel Erfolg. Selma-Lotta ist 11 Jahre alt und kommt aus Creuzburg.
Die 1000. Schülerin ist ein weiterer Meilenstein in der Erfolgsgeschichte der Musikschule. 1989 gab es hier 327 Schüler - diese Zahl war in der DDR staatlich vorgeschrieben. Sie stieg dann bis 1993 auf über 800, erreichte 2003 die 900er-Marke und ist nun so hoch wie nie zuvor.
Heute arbeiten 16 hauptamtliche Lehrerinnen und Lehrer sowie 31 Honorarkräfte an der Schule, die ihren Sitz in der Kurstraße 1 hat. Da etliche der 1000 Schüler weitere Instrumente lernen, sind in der Schule sogar 1.300 Anmeldungen registriert.
Am beliebtesten sind nach wie vor die Tasteninstrumente (290 Schüler, davon 240 Klavier), aber auch die Zupfinstrumente (175, davon 130 Gitarre). Es folgen die Streichinstrumente (100, davon ca.70 Violine), die Holzblasinstrumente (90, davon ca. 50 Blockflöte), Gesang (55 Schüler), Schlagzeug (42) und die Blechblasinstrumente (38)
250 Schülerinnen und Schüler besuchen die musikalischen Grundfächer - Musik-Reise, Musik-Garten, Musikalische Früherziehung - und Orientierungskurse wie das Instrumentenkarussell und die musikalische Vorschule.
In den Ensembles Kinderchor, Kammermusik, Jugendsinfonieorchester und Bigband spielen ergänzend 170 Schüler, die Musiklehre verzeichnet rund 70 Schülern.
Dazu kommen 12 junge Menschen, die an der Musikschule eine studienvorbereitende Ausbildung absolvieren (Förderunterricht)
Die Altersstruktur:
geboren 2005 und später: 179 Schüler/innen (90 weiblich/89 männlich)
geboren 2001 bis 2004: 273 Schüler/innen (148/ 25),
geboren 1996 bis 2000: 316 Schüler/innen (181/135),
geboren 1992 bis 1995: 98 Schüler/innen (52/46),
geboren 1985 bis 1991: 25 Schüler/innen (6/19),
geboren 1950 bis 1984: 102 Schüler/innen (59/ 43),
geboren 1949 und früher: 7 Schüler/innen (4/3)
Die städtische Musikschule Johann Sebastian Bach ist auch ein wichtiger Faktor im Veranstaltungsleben der Stadt. 2010 wirkten Schüler und Lehrer bei insgesamt 196 Veranstaltungen mit - öffentliche, aber auch einige interne. Dabei hatten sie insgesamt rund 19.000 Zuhörer. Herausragende Ereignisse sind beispielsweise die gemeinsamen Konzerte mit der Landekapelle („Zukunftsmusik“), das Weihnachtskonzert in der Georgenkirche, die Serenaden und Konzerte der Jüngsten im Bachhaus und viele weitere mehr.
Konzert der Jüngsten im Bachhaus
Großer Auftritt für den Nachwuchs der Musikschule "Johann Sebastian Bach": 22 Schülerinnen und Schüler von 6 bis 11 Jahren musizierten zum "Konzert der Jüngsten" im Instrumentensaal des Eisenacher Bachhauses. Zu hören waren Violinen, Violoncelli, Flöten, Waldhorn und Trompete, Akkordeons, Mandoline und Gitarre, Klavier und Cembalo, sowohl einzeln als auch in Ensembles.
Durch die Vielzahl an Instrumenten und die zahlreich vertretene Komponisten entstand ein buntes und abwechslungsreiches Programm - humorvoll moderiert von Gitarrenlehrerin Beate Stübing. Den schwungvollen Schlussbeitrag spielten Paula Zachen, Lena Zachen und Marie Luisa Maca sechshändig am Klavier.
Musikschüler beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“
Zwei Vertreter konnte die Eisenacher Musikschule „Johann Sebastian Bach“ zum Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ entsenden: Doreen Bau und Stanley Schiller hatten sich qualifiziert und traten nun in Sonderhausen vor die Jury.
In ihrer Altersgruppe III in der Wertung Akkordeon-Ensemble war ein Programm von bis zu 20 Minuten mit mindestens zwei stilistisch unterschiedlichen Werken zu spielen.
Für Ihre Leistung erhielten sie beim Landeswettbewerb einen zweiten Preis (20 Punkte) - angesichts der Teilnahme vieler Schüler von Thüringer Spezialgymnasien an dem Wettbewerb eine sehr beachtliche Leistung.
Die Vorbereitungszeit für den Wettbewerb dauerte für Doreen Bau und Stanley Schiller ungefähr ein halbes Jahr. Auf dem Programm standen regelmäßige Proben und Auftritte - und dies alles neben dem Unterricht in der Musikschule. Zudem nahmen die beiden Zusatzstunden bei einem Dozenten im Rahmen der Begabtenförderung.
Zu hören ist das Akkordeon-Duo Doreen Bau und Stanley Schiller öffentlich zur „Langen Nacht der Hausmusik“ am Freitag, 15. April ab 19 Uhr im Saal der Musikschule und zum Musikschulkonzert am 25. Juni um 16 Uhr in der Nikolaikirche.
Projekt "Neue Musik" - Komponist zu Gast
Einen interessanten Nachmittag konnten Interessierte kürzlich in der Musikschule „ Johann Sebastian Bach“ verbringen. Im Rahmen eines vom Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur geförderten Projektes zur Neuen Musik stellte sich Professor Reinhard Wolschina (rechts im Bild) vor.
Er ist seit 1987 Dozent an der Hochschule für Musik „ Franz Liszt“ in Weimar, seit 1991 ist er Professor für Komposition und Musiktheorie. Druckfrisch präsentierte er seine neuste Komposition - die „Regenbogenmusik“. Das Stück entstand im Auftrag der Eisenacher Musikschule für ein speziell besetztes kleines Schülerorchester und einen Solocellisten.
Schülerinen und Schüler sowie Lehrer konnten sich bei der Veranstaltung mit Fragen zum Notenbild aber auch mit allgemeinen Fragen zur Musik an ihn wenden.
Der Gast stellte sich am Flügel auch musikalisch vor. Gemeinsam mit dem Flötisten Joy Dutt spielte er Musik von Jules Mouquet, Antonin Dvorak und eigene Stücke. Als Rarität konnte man in diesem Konzert die Querflöte als Bassflöte hören (Foto). Ihr warmer Ton begeisterte Schülerinnen und Lehrerinnen gleichermaßen, sodass alle die Gelegenheit zum Fachsimpeln und Probespiel nutzten.
Das Auftragswerk „Regenbogenmusik“ soll im Frühjahr 2011 in Eisenach uraufgeführt werden.
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Veranstaltungen von: Dienstag, 07.02.2012 - Samstag, 07.04.2012
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Dienstag, 07.02.201210:30 - 12:00Kategorie: EISENACH, TOURISMUSVeranstaltungsort: LutherhausStadtrundfahrt / Stadtführung mit dem Kleinbus durch die Eisenacher Villenviertel und die Altstadt, Preis pro Person 15 €, Telefon - Nr. 036925/ 25758 Weitere Informationen unter www.eisenachtours.de
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Altstadtführung
Mittwoch, 08.02.201210:30 - 12:00Kategorie: EISENACH, TOURISMUSVeranstaltungsort: Innenstadt EisenachAuf den Spuren M. Luthers, J.S. Bachs, der Heiligen Elisabeth und historischer Ereignisse, Dauer: 1,5-2 Std., Treffpunkt: Touristinformation am Markt (Stadtschloss), Preis pro Person: 6,50 €, Kinder bis 12 Jahre sind kostenfrei.
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