Auf der Wartburg wird 2017 unter der Überschrift „Luther und die Deutschen“ ein Teil der großen nationalen Ausstellung zum Jubiläum „500 Jahre Reformation“ gezeigt. Die Ausstellung wird damit an drei Standorten präsentiert: in Berlin, in Wittenberg und auf der Wartburg.
Oberbürgermeister Matthias Doht ist dankbar für diese Entscheidung: „Es ist ein gutes Signal für die Wartburg und das Kernland der Reformation. Es spiegelt zudem die große Bedeutung des Unesco-Welterbes Wartburg wider.“
Die Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff begrüßten die Entscheidung des Kuratoriums zur Vorbereitung des Reformationsjubiläums 2017 und betonten beide, dass die Wartburg ohne Wittenberg und Wittenberg ohne die Wartburg nicht denkbar wären.
Das Kuratorium hatte heute (6. Juni) auf der Wartburg getagt. Neben den Standorten für die nationale Ausstellung wurde über erste Förderzusagen entschieden. Dabei gab es Förderzusagen für Sanierungsprojekte auf der Wartburg (450.000 Euro) sowie für die Georgenkirche (600.000 Euro).
Insgesamt fördert der Bund in diesem Jahr Projekte und investive Maßnahmen zur Vorbereitung des Reformationsjubiläums 2017 mit rund 2,5 Millionen Euro.


