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Ministerpräsidentin im Gründerzentrum zu Gast

EA: 02.08.2010
Beeindruckt zeigte sich Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht von der sehr hohen Auslastung und dem innovativen Potential der Unternehmen, die sich im Gründer- und Innovationszentrum Stedtfeld (GIS) eingemietet haben. Das GIS war einer der Punkte beim Besuch der Mininsterpräsidentin am Montag in der Wartburgstadt. Sowohl die Auslastung des Zentrums als auch die inhaltliche Ausrichtung der Firmen hat einen Standard erreicht, der keineswegs in allen Technologie- und Gründerzentren so hoch sei, wie Chrsitine Lieberknecht sagte.
Das Gründer- und Innovationszentrum im Eisenacher Ortsteil Stedtfeld ist mit einer Gesamtfläche von rund 11.000 Quadratmetern das größtem Technologie- und Gründerzentrum Thüringens. Die Chefin der Thüringer Landersregierung nahm sich die Zeit, zwei der hier angesiedelten konkreten Unternehmen einen Besuch abzustatten.
Die Firma "PWB encoders GmbH" entwickelt, produziert und vertreibt opto-elektronische Komponenten und Systeme. Dort sind zur Zeit elf Mitarbeiter beschäftigt.
Die Minidrehgeber, Taktscheiben, Taktlineale und kundenspezifische Encoder-Systeme werden beispielsweise zur Drehzahlregelung von Elektromotoren genutzt. Sie ermöglichen es beispielsweise, Aufzugtüren zu bewegen oder Scheckkarten in Automaten an die exakt richtige Stelle zum Ablesen zu befördern. Abnehmer sind die grafische Industrie, Firmen der Medizintechnik, Robotik, Aufzugstechnik und Automatisierung sowie Hersteller von Elektrokleinmotoren. Stets ein offenes Ohr für den Kunden zu haben - das sichert das Wachstum, wie der geschäftsführende Gesellschafter, Gerhard Vock erläuterte. Neue Produkte sind immer dann erfolgreich, wenn sie Lösungen bieten, auf die der Markt gewartet hat, erklärte Vock. Marketing diene nicht nur der Eigendarstellung, sondern verstehe sich als Schnittstelle zwischen Kunde, Entwicklung, Vertrieb und Produktion und ist somit Ideengeber für zahlreiche Innovationen. Zu den Abnehmern der höchstpräzisen Bauteile von PWB encoders gehören solch renommierte Firmen wie Leica.
Ebenfalls zu Gast war die Thüringer Ministerpräsidentin bei der "Comptrade Technologie GmbH", die von Geschäftsführer Frank Krökel vorgestellt wurde. Der Betrieb beschäftigt derzeit 17 Mitarbeiter und befasst sich mit der Entwicklung, Herstellung und Einführung von neuen Schutzmethoden gegen Korrosion, vorrangig über die Verpackung Mit den Produkten von Comptrade lässt sich der Umweltschutz im Automobilbau erhöhen - beispielsweise durch die Reduzierung des Ölverbrauchs. Gleichzeitig können Betriebe ihre Fertigungskosten erheblich verringern. Eigene Fachberater der Firma entwickeln für ihre Kunden neue Verpackungsmethoden und -produkte. Zudem entstehen Konzepte zur Langzeitlagerung für die Bereiche Elektronik und Militär. Die Produkte werden in Kooperation mit Herstellern aus Thüringen, Deutschland und Europa vermarktet. Sowohl die Technologie als auch die Anwendungen sind vielfach prämiert und mittlerweile in der Industrie anerkannt. Die Entwicklungen von Comptrade setzen sich gegen traditionelle Fertigungsmethoden nachhaltig durch.
Der Aufbau der Comptrade-Technologie und der Vertrieb werden derzeit international ausgebaut um globale Unternehmen zu betreuen, wie Frank Krökel erläuterte. Schwerpunkt des Betriebs liegen auf der internationalen Präsenz, der Ausbildung eigener Fachkräfte und auf der Kooperation mit lokalen Partnern.
Erstes virtuelles TV-Studio Eisenachs eröffnet im GIS
EA: 23.02.2009
Im Gründer- und Innovationszentrum Stedtfeld (GIS) wird am Mittwoch, den 03. 03. 2009 ab 09:00 das erste virtuelle TV-Studio in Eisenach eröffnet, in dem Firmen, Vereine und andere Gesellschaften ja sogar Privatpersonen eigene Videos produzieren und streamen lassen können. Mit der gesteigerten Nachfrage nach Filmen im Internet wird das Studio mit Greenroom für kleine und mittlere Unternehmen zum erschwinglichen Ort für eigene Produktpräsentationen oder Ankündigungen und Gesprächesrunden in Fernsehqualität.
Am Eröffnungstag werden interessierte Gäste die Gelegenheit haben, jeweils ein Video kostenneutral zu produzieren, daß sie gleich mit nach Hause nehmen können. Sobald das Video auf der eigenen Domain veröffentlicht ist, kann der Kunde testen, wie dieses Angebot angenommen wird. Was früher nur großen Unternehmen über teure Homeshoppingkanäle nutzen konnten, wird so für jedermann möglich – die Erklärung seines Angebotes und des entsprechenden Mehrwertes, der ja oft nicht sofort ersichtlich ist. Marktforschungen haben ergeben, daß audio-visuelle Werbebotschaften die Umsatzzahlen in dem Bereich vervielfachen.
Unter der Leitung des im Gründerzentrum ansässigen Videoproduzenten Thomas Prausse hat der Kunde die Möglichkeit, vor eigenem Hintergrund aufzutreten, sein Logo zu plazieren oder Grafiken und Beiträge, Untertitel und Kommentare „on fly“ einzublenden. Dazu können erfahrene ModeratorInnen gebucht werden, die dem kompetenten Kunden an die Seite gestellt werden, um Fragen zu stellen, Brücken zu bauen, durch das Programm zu führen. Ein erster Eindruck kann auf www.esafilm.info gewonnen werden, wo Star-Moderator Andreas Olsen das Studio per Video vorstellt.
Um große Wartezeiten zu vermeiden, bittet das GIS alle Interessenten sich vorab unter 03691 621380 anzumelden. Jedem Interessenten stehen 45 Minuten für seine erste Videoproduktion zur Verfügung.
Gemeinnützige Organisationen sollten die Gelegenheit nutzen, für Ihre Sache zu werben, wie es der DRK Kreisverband Eisenach zum Beispiel für seine Blutspende-Kampagne tut.
Unternehmensbörse mit Firmen der Region jetzt im Internet
EA: 23.02.2009
Eine umfangreiche Unternehmensbörse mit Betrieben, Dienstleistern und Handelsunternehmen aus der Region Südwestthüringen ist jetzt im Internet öffentlich zugänglich. Erreichbar ist sie unter anderem über www.eisenach.de, Bereich "Wirtschaft", Menüpunkt "Unternehmensbörse" Dort gibt es neben Adressen, Ansprechpartnern und Öffnungszeiten auch das Produkt- und Dienstleistungsspektrum der jeweiligen Firmen nachzulesen.
Initiiert wurde dieses Projekt von der "Arge Interessengemeinschaft Südwestthüringen", die von den Landkreisen Wartburgkreis, Schmalkalden-Meiningen, Hildburghausen, Sonneberg und den kreisfreien Städten Eisenach und Suhl unter Beteiligung der Landesgesellschaft GFAW ins Leben gerufen wurde..
Für Eisenach wurde unter Federführung des Gründer- und Innovationszentrums (GIS) gemeinsam mit dem städtischen Referenten für Wirtschaftsförderung die Datenbasis für die Börse zusammengestellt. Heute (23. Februar) stellten Oberbürgermeister Matthias Doht und GIS-Geschäftsführer Joachim Gummert diese der Öffentlichkeit vor.
Die Datenbank, die auf dem Kommunales Wirtschaftsinformationssystem (KWIS) der Firma "Gefak" beruht, dient unter anderem dazu, die örtlichen Unternehmen besser zu vernetzen. Über eine Kontaktbörse können sie künftig gezielt miteinander in Verbindung treten.
Die Datenbank ist aufgeteilt in mehrere Module: Unternehmen, Personen, Gewerbeimmobilien, die datenbanktechnisch miteinander verbunden sind.
Produkt- und Dienstleistungsbörse: Hier gibt es Informationen über die Unternehmen in der Region Südwestthüringen: Angefangen von Adressen und Ansprechpartnern bis hin zu Produkten und Dienstleistungen.
Kooperationsbörse: Unternehmen haben hier die Möglichkeit, Kooperationspartner zu suchen und Leistungen untereinander anzubieten. Nach Produktkategorien geordnet sind hier Angebote und Gesuche von Unternehmen zu finden.
Ausbildungs- und Praktikumsbörse: Stellensuchende können hier Angebote finden und auch nach Ausbildungsgängen oder -orten suchen. Unternehmen können bei ihrem Eintrag kostenlos Ausbildungs- und Praktikumsplätze anbieten.
Besonders die komfortablen Suchfunktionen erleichtern es den Besuchern der Seite, das Gewünschte zu finden.
Die neue Unternehmensbörse ist ein Instrument der Wirtschaftsförderung, das dazu beiträgt, die Produkt- und Leistungspalette der regionalen Unternehmen transparent zu machen. Auch wird die Vernetzung der Firmen am Ort gefördert. Investoren können hier überdies umfassende Informationen über den Wirtschaftsstandort und seine Potentiale bekommen.
Das Angebot wird ständig ausgebaut und aktualisiert.
Chance für Unternehmer
EA: 08.09.2008Firmen in Mogilew suchen Partner, weißrussische Region sucht Investoren
Eine Unternehmerreise in die Eisenacher Partnerstadt Mogilew in Weißrussland bieten die Stadtverwaltung und das Gründer- und Innovationszentrum (GIS) an. Sie dauert vom Mittwoch, 8. bis zum Sonntag, 12. Oktober.
Auf dem Programm steht vor allem das "4. Internationale Forum", bei dem nicht nur umfassend über die wirtschaftliche Entwicklung der Region Mogilew informiert wird, sondern auch über konkrete Investitions-Angebote, speziell für Unternehmer aus Eisenach.
Neben der Besichtigung Mogilewer Unternehmen sowie verschiedener wirtschaftlicher und sozialer Einrichtungen liegt der Schwerpunkt des Forums darauf, persönliche Kontakte und Gespräche zu vermitteln. Aus erster Hand wird Wissenswertes über Geschäftsklima und Geschäftsmöglichkeiten sowie Kooperations- und Investitionsmöglichkeiten zu erfahren sein. Weiterhin stellt das Forum eine Plattform für Kontakte mit anderen GUS-Ländern dar.
Mogilew ist eine über 740 Jahre alte, gastfreundliche Stadt am Dnepr. Sie hat etwa 370.000 Einwohner. Sie ist der Sitz der Bezirksverwaltung. Die Stadt ist das industrielle Zentrum und der kulturelle Mittelpunkt der Region - mit Hochschulen, Theater und Baudenkmälern.
Die Reise kostet insgesamt 590 Euro. Darin enthalten sind: Reiseleitung, Visa-Beschaffung und Visagebühren, Hin- und Rückflug ab Frankfurt/Main, die Übernachtungen mit Frühstück im Hotel "Mogilew", die Teilnahme an der Konferenz sowie die Organisation individueller Gesprächstermine mit Vertretern aus Wirtschaft und Verwaltung.
Anmeldungen und Information beim GIS Eisenach, Goldberg 2 (Stedtfeld), Tel. 03691 6210,
E-Mail: gis(at)eisenach.info
Unternehmerreise zum 4. Internationalen Investmentforum in Mogilev

EA: 13.08.2008
Termin: 08. bis 12.10.2008
In Zusammenarbeit mit der Stadt Eisenach und der Gebietsverwaltung der Region Mogilev organisiert das Gründer- und Innovationszentrum Stedtfeld GmbH eine Unternehmerreise nach Weißrussland.
Das Reiseziel ist die weißrussische Universitätsstadt Mogilev. Sie ist seit mehr als 10 Jahren Partnerstadt Eisenachs und bildet mit etwa 370.000 Einwohnern das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des östlichen Gebietes Weißrusslands.
Die Hauptveranstaltung, das 4. Internationale Forum, soll umfassend über die wirtschaftliche Entwicklung der Region Mogilev informieren. Sie erfahren aus erster Hand Wissenswertes über Geschäftsklima und Geschäftsmöglichkeiten, Kooperations-und Investitionsmöglichkeiten. Gewinnen Sie einen Einblick in verschiedene Themenschwerpunkte wie Wirtschaftsförderung speziell in kleineren Städten, Architektur und Bauwesen, Landwirtschaft und verarbeitende Industrie.
Das Forum wurde so konzipiert, dass die Teilnehmer viel Zeit für Geschäftskontakte, Gespräche und Begegnungen haben. Ferner besteht die Möglichkeit, sich Produktions- und Sozialeinrichtungen anzusehen, Vertreter der regionalen Wirtschaft und Politik zu treffen und eine Ausstellung von Export-und innovativen Unternehmen aus Mogilev zu besuchen.
Information erhalten Sie im GIS Eisenach, Goldberg 2 (Stedtfeld), Tel. 03691/6210,
E-Mail: gis(at)eisenach.info
Neue Groß-Solaranlage auf dem Dach des GIS

EA: 07.07.2008
Auf dem Dach des Gründer- und Innovationszentrums in Stedfeld (GIS) wird eine Anlage zur Stromgewinnung aus Sonnenlicht gebaut. Sie soll jährlich 124.000 Kilowattstunden (KWh) Strom erzeugen *. Die Arbeiten zur Installation der Anlage begannen heute (7. Juli).
Errichtet und betrieben werden die Photovoltaikanlagen von zwei Firmen aus Poppenhausen/Wasserkuppe. Sie bauen auf den vier Gebäuden des GIS, die zur Verfügung stehen, Anlagen, die in der Spitze bis zu 128 Kilowatt Leistung liefern.
Die jährlich erwartete Strommenge von 124.000 KWh genügt, um rund 31 Haushalte zu versorgen. Die Umwelt wird durch den umweltfreundlichen Solarstrom um rund 111 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr entlastet.
Das GIS stellt gegen ein Entgelt seine Dachflächen zur Verfügung. Ein entsprechender Pacht- und Gestattungsvertrag wurde geschlossen.
Geschäftsführerin des ADT zu Gast im GIS
EA: 05.03.2008
Die Geschäftsführerin des Bundesverbandes der deutschen Innovations-, Technologie- und Gründerzentren (ADT), Andrea Glaser, stattete am 29. Februar dem Gründer- und Innovationszentrum Stedtfeld (GIS) einen Besuch ab. Frau Glaser informierte sich über die Arbeit des Gründerzentrums sowie über die im GIS ansässigen Firmen. Sie lobte die hohe Auslastung des Hauses. Im Ergebnis des Besuches wurde beschlossen, die weitere Zusammenarbeit zu vertiefen und zukünftig gemeinsame Projekte zu realisieren, beispielsweise ist die gemeinsame Realisierung von Unternehmerreisen in die weißrussische Partnerstadt Mogilew geplant.
Ziel der Verbandsarbeit des ADT ist es, die Mitglieder bei der Wahrnehmung ihrer Kernaufgaben - der Initiierung und Betreuung von Unternehmergründungen, dem Innovationstransfer und der Wirtschaftsförderung - bestmöglich zu unterstützen. Darüber hinaus vertritt der Bundesverband die Interessen aller ordentlichen Mitglieder gegenüber Parlamenten, Regierungen, Wirtschaftsverbänden und anderen Interessengruppen.
Die Zahl der Mitglieder ist seit der Gründung des Verbandes kontinuierlich gestiegen. Das GIS ist seit 1993 Mitglied im ADT.
Hochwertige Spritztechnik als kostenlose Dauerleihgabe für die Ausbildung von Ingenieruen übergaben gestern Unternehmen an die Berufakademie Eisenach
EA: 26.02.2008
Die Maschine und weitere Geräte verkörpern einen Wert von rund 80 000 Euro. Zur Verfügung gestellt wurden sie von der Firma Arburg GmbH aus Loßburg (Baden-Württemberg) und dem Unternehmen Wittmann Robot Systeme GmbH Schwaig.
Studenten der Berufsakademie waren bei der Übergabe dabei und zeigten sich sehr interessiert für die Kunststoff-Spritzmaschine Allrounder 270, die Ihre Ausbildung in der Studienrichtung Kunststofftechnik unterstützt. Die Maschine gehört zu den modernsten Anlagen ihrer Art. Sie verbessert für die angehenden Ingenieure die Möglichkeit, Versuche durchzuführen. Ein Granulattrockner sowie ein Temperiergerät für die Spritztechnologie können nun ebenfalls in der Ausbildung genutzt werden.
Die gesponserte Technik fand ihren Platz im Gründer- und Innovationszentrum in Stedtfeld. BA-Direktor Prof. Dr. Burkhard Utecht bedankte sich bei den Sponsoren für ihr Engagement und betonte, dass diese großzügige Unterstützung auch eine Anerkennung für die Arbeit der Eisenacher Berufsakakdemie darstellt. Allein im letzten Jahr sind 330 Studenten an der BA zugelassen worden, darunter rund die Hälte zum Ingenieurstudium.
Quelle:
Thüringer Allgemeine Verlag GmbH & Co. KG
vom 27.02.2007, Heiko Kleinschmidt
Hohe Auslastung: GIS zieht erfolgreiche Bilanz für 2007
EA: 19.02.2008
Eine rundum positive Jahresbilanz für 2007 für das Gründer- und Innovationszentrum in Eisenach-Stedtfeld (GIS) zogen Geschäftsführer Joachim Gummert und der Aufsichtsratsvorsitzende, Oberbürgermeister Matthias Doht anläßlich einer Pressekonferenz am Dienstag (19. Februar).
Das Gründerzentrum konnte 2007 zum vierten mal in Folge ein positives Betriebsergebnis verbuchen. Damit trägt sich das GIS, das eine 100prozentige Tochterfirma der Stadt Eisenach ist, mit einem städtischen Zuschuß von jährlich 93.000 Euro selbst.
Die Auslastung des GIS lag Ende des Jahres bei 97 Prozent. Insgesamt sind derzeit
24 Firmen in den modernen Räumen am Goldberg im Eisenacher Ortsteil Stedtfeld angesiedelt. Sie bieten rund 150 Arbeitsplätze.
Neu eingezogen sind im Jahr 2007 acht Firmen: Siebenwurst Werkzeugbau GmbH (CAD Konstruktion von Umformwerkzeugen), Müller Building Automation AG (Entwicklung und Produktion elektrischer und elektronischer Bauelemente), Lumundus GmbH Eisenach (Entwicklungen auf den Gebieten der Lichttechnik und Mechatronic), ESA Film (Videoproduktion, Lokalfernsehen), Faber Deutschland GmbH (Werbemittelherstellung), COMPtrade technologie GmbH (Produktlösungen bei Kunststoffen und technischen Systemen) und die Berufsakademie Eisenach (Praxisnahe Ausbildung an CAD Hightech-Maschinen).
Zwei Firmen zogen im vergangenen Jahr aus, weil sie sich an anderen Standorten erweitern konnten.
"Mit dieser Bilanz auf seinem wichtigsten Geschäftsfeld kann sich das GIS absolut sehen lassen", sagte Oberbürgermeister Matthias Doht: "als Stadt können wir mit dieser erfolgreichen Arbeit unseres Tochterunternehmens sehr zufrieden sein." Geschäftsführer Joachim Gummert ergänzte: "Die Auslastung unseres Hauses ist weiterhin sehr gut und die Zahl der geschaffenen Arbeitsplätze im GIS ist mittelfristig stabil."
Das GIS bietet jungen Unternehmen günstige, gut ausgestattete Räume sowie Beratung und Unterstützung beim Aufbau der eigenen Firma. Seit vielen Jahren ist es eine treibende Kraft bei der Verbreitung und Förderung modernster Technologien in der Region.
Das GIS verfügt über variable Büro- und Gewerbemietflächen. In den Hallen stehen rund 7500 Quadratmeter Produktionsfläche zur Verfügung.
Neben der Vermietung von Räumen und Beratung für Existenzgründer organisierte das GIS 2007 erstmals Außenwirtschaftstage in Zusammenarbeit mit der Stadt Eisenach und der IHK. Diese dienten vor allem der Vertiefung der Zusammenarbeit mit der weißrussischen Partnerstadt Mogilew. Vertreter aus Mogilew präsentierten sich ebenso wie die japanische und die österreichische Außenhandelskammer. Ziel war es, Kontakte zwischen Unternehmern aus den jeweiligen Regionen zu vermitteln.
2007 wurde dem GIS überdies bestätigt, dass es ein nachhaltiges und umweltbewusst agierendes Wirtschaftsunternehmen ist. Belegt wird dies durch ein "ökoprofit"-Zertifikat.
Das GIS hat sich dafür an einem mehrmonatigen Verfahren beteiligt. Das Prinzip: Die Umwelt schonen und dabei auch noch Geld sparen. In Workshops und bei individuellen Beratungen analysierten das GIS und weitere Betriebe der Region ihren Energie- und Materialverbrauch, ihre Stoffkreisläufe, die Produkte und Dienstleistungsangebote oder auch die Mitarbeiter-Motivation im Umweltbereich.
Im Ergebnis wurde die Heizungsanlage im GIS optimiert. Dadurch können jährlich rund 2.000 Euro gespart werden. Energiesparende Neonröhren senken die Stromkosten um fünf Prozent.
Außerdem soll eine Photovoltaik-Anlage umweltschonend Strom erzeugen. Auch die Mieter im Gründerzentrum sollen zu umweltschonendem Umgang mit den Ressourcen angehalten werden.
Weitere Informationen sind über das GIS, Telefon 03691/621-0, E-Mail: gis(at)eisenach.info, erhältlich.
Zertifikat überreicht: Gründerzentrum ist "ökoprofit"-Betrieb
SLZ 27.11.2007
Das Gründer- und Innovationszentrum (GIS) ist ein nachhaltiges und umweltbewusst agierendes Wirtschaftsunternehmen. Belegt wird dies durch das "ökoprofit"-Zertifikat, das dem GIS kürzlich von Oberbürgermeister Matthias Doht und Landrat Reinhard Krebs verliehen wurde.
Das GIS hat sich am mehrmonatigen ökoprofit-Verfahren 2007 beteiligt. Das Prinzip: die Umwelt schonen und dabei auch noch Geld sparen. Die teilnehmenden Betriebe befassen sich dabei ausführlich mit Umweltfragen. In Workshops und bei individuellen Beratungen analysieren sie ihren Energie- und Materialverbrauch, ihre Stoffkreisläufe, die Produkte und Dienstleistungsangebote oder auch die Mitarbeiter-Motivation im Umweltbereich.
So wurde auch die Energie-Bilanz des GIS unter die Lupe genommen. Gesucht wurden Einsparmöglichkeiten. Außerdem wurde ein Umweltprogramm erstellt. Im Ergebnis wurde die Heizungsanlage in dem Gebäude optimiert. Dadurch können jährlich rund 2.000 Euro gespart werden. Dank neuer, energiesparender Neonröhren senkte das GIS seine Stromkosten um fünf Prozent.
Geplant ist 2008 der Umbau des Eingangsbereiches (Windfang), um Heizkosten zu sparen. Außderdem soll eine Photovoltaik-Anlage umweltschonend Strom erzeugen. Auch der Fernwärmevertrag wird angepaßt, so dass das GIS weitere 3.000 Euro jährlich sparen kann.
" Für uns als städtisches Tochter-Unternehmen, dem die Förderung modernster Technologien am Herzen liegt, ist aktiver Umweltschutz eine grundlegende Verpflichtung", sagte GIS Geschäftsführer Joachim Gummert. Auch die Mieter im Gründerzentrum sollen zu umweltschonendem Umgang mit den Ressourcen angehalten werden.
An dem mehrmonatigen ökoprofit-Projekt, das von der EU und vom Land gefördert wurde, haben insgesamt rund 20 Betriebe aus der Region teilgenommen. Finanziert wird das Programm vom Land und der EU.
Zum ökoprofit-Projekt in Eisenach und der Wartburg-Region ist eine informative Broschüre erschienen. Sie kann angesehen, heruntergeladen und ausgedruckt werden unter www.eisenach.de, Bereich "Aktuelles", Menüpunkt "Publikationen".
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