Jakobsplan

Der Jakobsplan mit dem Reiter-Denkmal bildet eine grüne Insel im Stadtzentrum. Zwischen Jakobstraße und Bechtolsheimschem Palais gelegen, lädt der Platz mit seinen großen Kastanien heute zum Ausruhen und Verweilen ein.

  

Der Name des Platzes geht auf eine mittelalterliche, von einem Feuer zerstörte Kapelle zurück. Das Reiter-Denkmal wurde 1938/39 von dem Bildhauer Erich Windbichler als "Panzerreiter" geschaffen.

Es verbindet zwei Traditionen miteinander: Die Stationierung des Panzerregimentes II im Jahr 1935 in Eisenach, das aus der so genannten Einheit der "Schweren Schlesischen Reiter" hervorgegangen ist. Und die Legende des Drachentöters "Heiliger Georg", der Stadtpatron von Eisenach ist.

Das Denkmal stand zunächst vor dem Offizierskasino des Panzerregimentes (nahe des Kreisverkehr in der Thälmannstraße). 1945 mußte der "Panzerreiter" im Zuge der Alliierten Gesetzgebung als militaristisches Denkmal beseitigt werden. Es stand dann für einige Zeit in der Durchfahrt des Südflügels des Stadtschlosses. Seit 1947 hat das Reiter-Denkmal auf dem Jakobsplan seinen Platz gefunden.

1999 wurden der Jakobsplan als Grünanlage neu gestaltet und das Denkmal restauriert.

 

Anfahrtsskizze/Lageplan

 

 

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