Carl Wilhelm Christian May

Carl Wilhelm Christian May

 

7.5.1777 (Kaltennordheim) bis 6.9.1846 (Eisenach)

 

Bürgermeister in Eisenach von 1832 bis 1846

 

Über die Herkunft und den Bildungsweg Mays ist nichts bekannt. Verheiratet war er mit der Pfarrerstochter Caroline Auguste Therese Vollrath.
May wirkte zunächst in den Funktionen Landschaftskassierer, später Landschaftsrat - als Angestellter der herzoglichen Verwaltung in Eisenach. Seit 1810 besaß er das Bürgerrecht der Wartburgstadt. Lokalpolitisch aktiv wurde er ab 1822 als Gehilfe des gewählten Stadtältesten Beyer. Nach dessen Tod berief man ihn zum Bürgermeister, also auf den Posten, den er selbst bis zu seinem Tod bekleidete.
Als durchaus fortschrittlich erwies May sich 1818 als Mitbegründer der 1819 behördlich wieder geschlossenen Eisenacher Turnanstalt nach den Grundsätzen Friedrich Ludwig Jahns. May führte die Stadt in „ruhiger, biedermeierlicher Zeit“, die aber die Grundlagen für die später folgende rasante Entwicklung legte.

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