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Seniorenbeirat der Stadt Eisenach
Der Seniorenbeirat der Stadt Eisenach trifft sich regelmäßig - jeweils am 1. Montag im Monat - zu seinen Sitzungen.
Die nächste Sitzung des Seniorenbeirates findet am Montag, 5. Dezember 2011, um 9.30 Uhr im Besprechungsraum 317 der Stadtverwaltung, Markt 2 statt.
Im Seniorenbeirat arbeiten folgende Mitglieder mit:
Vorsitzende: Natalie Fuckel - Tel.: 03691/203146
stellv. Vorsitzende: Erika Hermanns - Tel.: 03691/75150
Schatzmeister: Heinz Bocklisch
weitere Mitglieder:
Horst Knyrim
Edith Nummer
Elisabeth Roski
Günter Schleder
Ingrid Schrodt
Jügern Schwarz
Gudrun Weber
Manfred Schroer
Helga Schöller, Seniorenbeauftragte - Tel: 03691/260240
Sprechzeit: dienstags 10 Uhr bis 12 Uhr, Markt 2, Zi. 401
Tel.: 03691/670249
Heike Apel, Freiwilligen-Agentur - Tel.: 03691/670249
Neuer Vorstand des Seniorenbeirates gewählt
In der Februarsitzung des Seniorenbeirates der Stadt Eisenach hat die Vorsitzende Natalie Fuckel den Jahresbericht 2009 vorgelegt. Er gibt Zeugnis von den vielfältigen und unterschiedlichen Aktivitäten des Beirates, den es schon seit 1992 in unserer Stadt gibt. Die Beiratsmitglieder arbeiten in Ausschüssen wie: „Pflege, Soziales, Sozialrecht“, wie „Ordnung und Sicherheit“, wie „Öffentlichkeitsarbeit“ und „Kultur“. Der Jahresbericht ist einzusehen in der Freiwilligenagentur (Stadtverwaltung) bei Frau Heike Apel, ebenso auch die „Satzung“ des Beirates.
Laut Satzung ist dem Vorstand des Beirates Entlastung erteilt worden, bevor ein neuer Vorstand gewählt wurde. Erneut gehören ihm folgende Personen an:
Natalie Fuckel - Vorsitzende
Erika Hermanns - Stellvertreterin
Heinz Bocklisch - Schatzmeister
Sr Helga Schöller - Seniorenbeauftragte
Der Arbeitsplan für 2010 ist in der Sitzung vorgelegt und einstimmig beschlossen worden. Der Beirat wird wieder Anfang September eine Seniorenwoche durchführen. Er wird auch 2010 Partner der Herzstiftung sein bei der Durchführung eines Gesundheitstages (18.3.). Er wird gezielt eintreten für die Weiterentwicklung von Projekten für altersgerechtes Wohnen in Eisenach, bei dem Bundesmodellprojekt „Aktiv im Alter“mitarbeiten und den Dialog mit dem Seniorenbeirat von Marburg fortführen, um nur einiges zu nennen.
Das alles geschieht partei- und verbandspolitisch unabhängig sowie überkonfessionell zum Wohle der älteren Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt.
Fahrt des Seniorenbeirates nach Marburg
Bereits 2010 bei seinem Besuch in Eisenach zum Beratungsthema „Altenpflege“ sprach der Seniorenbeirat Marburg seine „Einladung aus: „Schaut Euch doch mal unser BiP an!“
Endlich haben wir es wahr gemacht und sind am 1. Dezember mit zwei Kleinbussen nach Marburg gefahren.
BiP - das ist ein „Beratungszentrum mit integriertem Pflegestützpunkt“, untergebracht in einem Flachbau mitten in Marburg. Dr. Petra Engel von der Altenplanung begrüßte uns und stellte uns das Konzept des Hauses vor. Wir erfuhren, dass die Stadt und der Landkreis mit ihren Beratungsangeboten, die Alzheimer Gesellschaft, der Marburger Verein für Selbstbestimmung und Betreuung und die Freiwilligenagentur Marburg-Biedenkopf hier nebeneinander und miteinander arbeiten.
Das BiP versteht sich als Anlaufstelle für:
- hilfebedürftige Menschen mit ihren Fragen rund um Wohnen, Pflege, Betreuung und Unterstützung
- Angehörige von hilfe- oder pflegebedürftigen Menschen
- Interessierte jeden Alters auf der Suche nach Möglichkeiten, sich freiwillig zu engagieren
- Selbsthilfegruppen, die Räume und Internetarbeitsplätze im Haus nutzen möchten
Jeder einzelne „Anbieter“ gewährte uns Einblicke in seine Arbeit:
Seit 10 Jahren beispielsweise arbeitet die Alzheimer Gesellschaft Marburg-Biedenkopf. Neben Beratung, Informationsveranstaltungen und Gesprächskreisen für Angehörige bietet die Gesellschaft Betreuungsgruppen für Menschen mit Demenz, stundenweise Betreuung zuhause oder Betreuung im Urlaub an. Die Pflege-Begleiterinnen und -Begleiter sind jeweils Ehrenamtliche, die von Hauptamtlichen geschult werden.
Der Marburger Verein für Selbstbestimmung und Betreuung berät, wenn eine Person keine eigenen Entscheidungen mehr treffen kann oder auch dabei, wie Vorsorgevollmachten, Betreuungsverfügungen oder Patientenverfügungen zu erstellen sind. Auch hier hörten wir mit großem Erstaunen, dass genügend Ehrenamtliche da sind, die Betreuungen übernehmen können.
Das Pflegebüro informiert und berät bei allen Fragen zum Thema Pflege – beispielswiese: Wie bekomme ich Leistungen aus der Pflegeversicherung? Welche ambulanten Hilfen kann ich in meiner Wohnung erhalten? Welche Pflegeheime kommen für mich/ bzw. meine Angehörigen in Frage? u.a.m. Integriert ist auch eine Fachstelle für Wohnberatung.
Beim Pflegestützpunkt sind zwei Systeme miteinander verknüpft: die Kommune und die Pflegekasse. Die Beratung rund um Pflege ist neutral und kostenlos für Stadt- und Landbevölkerung Die Mitarbeiterinnen machen wenn nötig auch Hausbesuche.
Ähnlich wie bei uns in Eisenach arbeitet die Freiwilligenagentur, allerdings mit mehr Personal. Sie berät, qualifiziert und vermittelt Freiwillige, begleitet Freiwilligenprojekte und organisiert den Einsatz von Freiwilligen.
Nein, nach Hause gefahren sind wir noch nicht gleich. Der Marburger Seniorenbeirat hat uns noch kulinarisch verwöhnt. Und einen Weihnachtsmarkt gab es auch dort. Die Stadt bei Licht von den umgebenden Bergen zu sehen, war ein Erlebnis. Dankbar sind wir nach Eisenach zurückgekehrt.
Gudrun Weber für den Beirat
Nachfragen möglich bei: Gudrun Weber, Tel: 03691-74 81 82, E-Mail: gudaweb(at)online.de
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