Stadtumbau

Die Hauptfunktion des Stadtumbaus ist, bei demografischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, dem Wohnungsleerstand entgegenzuwirken und die Gewerbebrachen zu umgehen bzw. wieder einer Nutzung zuzuführen.
Ein flächendeckender Stadtumbau in Thüringen basiert auf dem Bundeswettbewerb „Stadtumbau – Ost“. Ziele des Wettbewerbs sind unter anderem die Schaffung einer Balance von Neubau und Bestandsentwicklung, die Funktion und Leistungsfähigkeit der Städte zu erhalten beziehungsweise zu stärken, Altschuldenhilfe und Verbesserung der Wohnqualität. Nach dem Baugesetzbuch § 171 b gibt es die Möglichkeit, Stadtumbaugebiete festzulegen.


Fördergebiete für den Stadtumbau
In Bezug auf das stadträumliche Leitbild sind in der Kernstadt Eisenach vier Fördergebiete für den Stadtumbau ausgewiesen worden. In diesen wurden Teilbereiche mit unterschiedlichen Entwicklungshorizonten festgelegt. Man unterscheidet Bereiche mit hoher Priorität und nachrangiger Priorität. Fördergebiete mit hoher Priorität werden zudem in Umstrukturierungs- und Bestandsstabilisierungsgebiete unterteilt. Zu den wesentlichen Umstrukturierungsgebieten zählenEisenach-Nord und das Gebiet „Frankfurter Straße“ sowie innenstadtnahe Brachflächen.

In Bereichen mit dem Ziel einer Bestandsstabilisierung liegt das Hauptaugenmerk in der Erhaltung der vorhandenen Strukturen mit gegebenenfalls Abriss/ Rückbau. Zu dieser Kategorie zählen das ehemalige Kasernengelände, die stadtnahen Bereiche von Eisenach -Nord, das Gebiet Oppenheimstraße sowie die Innenstadt.

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