Die Thüringer Industrie im Mai 2010
EA: 13.07.2010
Thüringer Industrie auch im Mai mit zweistelligem Umsatzwachstum zum Vorjahr
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Die Thüringer Industriebetriebe mit 50 und mehr Beschäftigten erzielten im Mai 2010 einen Umsatz in Höhe von 2,1 Milliarden Euro. Damit erhöhten sich die Umsätze zum Vormonat um 0,9 Prozent bzw. 19 Millionen Euro. Die Zuwachsraten im Vergleich zum Vorjahr stiegen weiter an. Zum Vorjahresmonat erhöhten sich die Umsätze um 334 Millionen Euro bzw. 19,4 Prozent (bei gleicher Zahl an Arbeitstagen).
In den ersten fünf Monaten 2010 stiegen die Umsätze (bei gleicher Zahl an Arbeitstagen) gegenüber dem Vergleichszeitraum 2009 um 1,2 Milliarden Euro bzw. 13,5 Prozent auf 9,8 Milliarden Euro.
Ende Mai 2010 waren in den Thüringer Industriebetrieben 124 Tausend Personen beschäftigt. Das waren 2 321 Beschäftigte bzw. 1,8 Prozent weniger als Ende Mai 2009.
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Die 854 Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten in der Industrie (Verarbeitendes Gewerbe sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) erzielten im Mai 2010 einen Umsatz in Höhe von 2,1 Milliarden Euro. Damit erhöhten sich nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik die Umsätze zum Vormonat um 0,9 Prozent bzw. 19 Millionen Euro. Die Zuwachsraten im Vergleich zum Vorjahr stiegen weiter an.
Zum Vorjahresmonat erhöhten sich die Umsätze um 334 Millionen Euro bzw. 19,4 Prozent (bei gleicher Zahl an Arbeitstagen).
In den ersten fünf Monaten 2010 stiegen die Umsätze (bei gleicher Zahl an Arbeitstagen) gegenüber dem Vergleichszeitraum 2009 um 1,2 Milliarden Euro bzw. 13,5 Prozent auf 9,8 Milliarden Euro.
Umsatzstarke Wirtschaftszweige mit einem hohem Umsatzwachstum im Mai 2010 zum Vorjahresmonat waren die Hersteller von Papier, Pappe und Waren daraus (+ 39,9 Prozent), die Metallerzeugung und -bearbeitung (+ 31,2 Prozent), die Hersteller von Glas und Glaswaren, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden (+ 24,3 Prozent), die Hersteller von Metallerzeugnissen (+ 22,3 Prozent), die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (+ 22,0 Prozent), die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+ 20,9 Prozent) und die Hersteller von Gummi- und Kunststoffwaren (+ 19,9 Prozent).
Nur die Hersteller von pharmazeutischen Erzeugnissen und die Getränkeherstellung wiesen im Mai 2010 Umsatzrückstände zum Vorjahresmonat um 17,7 bzw. 0,2 Prozent aus.
Beim Geschäft mit den inländischen Abnehmern wurde im Mai 2010 zum Vorjahresmonat ein Umsatzanstieg um 222 Millionen Euro bzw. 18,7 Prozent ermittelt.
In den ersten fünf Monaten dieses Jahres betrug der Inlandsumsatz 6,7 Milliarden Euro, 11,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Die Auslandsumsätze erhöhten sich im Mai 2010 zum Vorjahresmonat um 20,9 Prozent bzw. 112 Millionen Euro. Von Januar bis Mai lagen die Ausfuhren bei 3,1 Milliarden Euro, 17,6 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
In den ersten fünf Monaten 2010 stiegen die Exporte Thüringens in die Länder der Eurozone um 10,1 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro. In die Länder außerhalb der Eurozone erhöhten sich die Ausfuhren sogar um 31,8 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro.
Die Exportquote lag von Januar bis Mai 2010 bei 31,7 Prozent und war damit um 1,1 Prozentpunkte höher als in den ersten fünf Monaten 2009.
Ende Mai 2010 waren in den Thüringer Industriebetrieben mit 50 und mehr Beschäftigten 124 Tausend Personen beschäftigt. Das waren 2 321 Beschäftigte (- 1,8 Prozent) weniger als Ende Mai 2009.
Bei gesunkener Beschäftigtenzahl und gleichzeitigem Umsatzanstieg erhöhte sich die Produktivität (Umsatz je Beschäftigten) von Januar bis Mai 2010 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 17,3 Prozent auf 79 Tausend Euro.
Quelle: pm/tls 13.07.2010 Nr. 207
Wirtschaftsnotizen
Die Thüringer Industrie im April 2010
EA: 11.06.2010
Thüringer Industrie weiterhin mit zweistelligem Umsatzwachstum zum Vorjahr
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Die Thüringer Industriebetriebe mit 50 und mehr Beschäftigten erzielten im April 2010 einen Umsatz in Höhe von 2,0 Milliarden Euro. Obwohl sich die Umsätze zum Vormonat um 9,6 Prozent bzw. 217 Millionen Euro verringerten, blieben die Zuwachsraten im Vergleich zum Vorjahr stabil: Zum Vorjahresmonat erhöhten sich die Umsätze um 307 Millionen Euro bzw. 17,7 Prozent (bei gleicher Zahl an Arbeitstagen).
In den ersten vier Monaten 2010 stiegen die Umsätze gegenüber dem Vergleichszeitraum 2009 (bei gleicher Zahl an Arbeitstagen) um 837 Millionen Euro bzw. 12,1 Prozent auf 7,8 Milliarden Euro.
Ende April 2010 waren in den Thüringer Industriebetrieben 124 Tausend Personen beschäftigt. Das waren 3 361 Beschäftigte bzw. 2,6 Prozent weniger als Ende April 2009.
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Die 854 Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten in der Industrie (Verarbeitendes Gewerbe sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) erzielten nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik im April 2010 einen Umsatz in Höhe von 2,0 Milliarden Euro. Obwohl die Umsätze zum Vormonat um 9,6 Prozent bzw. 217 Millionen Euro zurückgegangen sind, blieben die Zuwachsraten im Vergleich zum Vorjahr stabil: Zum Vorjahresmonat erhöhten sich die Umsätze um 307 Millionen Euro bzw. 17,7 Prozent (bei gleicher Zahl an Arbeitstagen). In den ersten vier Monaten 2010 stiegen die Umsätze gegenüber dem Vergleichszeitraum 2009 (bei gleicher Zahl an Arbeitstagen) um 837 Millionen Euro bzw. 12,1 Prozent auf 7,8 Milliarden Euro.
Umsatzstarke Wirtschaftszweige mit einem hohem Umsatzwachstum im April 2010 zum Vorjahresmonat waren die Hersteller von Papier, Pappe und Waren daraus (+ 35,1 Prozent), die Metallerzeugung und -bearbeitung (+ 31,6 Prozent), die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+ 30,5 Prozent), die Hersteller von Glas und Glaswaren, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden (+ 28,5 Prozent), die Hersteller von chemischen Erzeugnissen (+ 27,3 Prozent), die Hersteller von Gummi- und Kunststoffwaren (+ 24,4 Prozent), die Hersteller von Metallerzeugnissen (+ 24,1 Prozent) und die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen (+ 23,1 Prozent).
Nur der Wirtschaftszweig Getränkeherstellung wies im April 2010 einen Umsatzrückgang zum Vorjahresmonat um 0,9 Prozent aus.
Beim Geschäft mit den inländischen Abnehmern wurde im April 2010 zum Vorjahresmonat ein Umsatzanstieg um 178 Millionen Euro bzw. 14,4 Prozent ermittelt.
In den ersten vier Monaten dieses Jahres betrug der Inlandsumsatz 5,3 Milliarden Euro, 10,0 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Die Auslandsumsätze erhöhten sich im April 2010 zum Vorjahresmonat um 26,2 Prozent bzw. 129 Millionen Euro.
Von Januar bis April lagen die Ausfuhren bei 2,5 Milliarden Euro, 16,8 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
In den ersten vier Monaten 2010 stiegen die Exporte Thüringens in die Länder der Eurozone um 7,8 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. In die Länder außerhalb der Eurozone erhöhten sich die Ausfuhren sogar um 34,5 Prozent auf 1,0 Milliarde Euro.
Die Exportquote lag von Januar bis April 2010 bei 31,8 Prozent und war damit um 1,3 Prozentpunkte höher als in den ersten vier Monaten 2009.
Ende April 2010 waren in den Thüringer Industriebetrieben mit 50 und mehr Beschäftigten 124 Tausend Personen beschäftigt. Das waren 3 361 Beschäftigte (- 2,6 Prozent) weniger als Ende April 2009.
Bei gesunkener Beschäftigtenzahl und gleichzeitigem Umsatzanstieg erhöhte sich die Produktivität (Umsatz je Beschäftigten) von Januar bis April 2010 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 16,2 Prozent auf 63 Tausend Euro.
Quelle: pm/tls 11.06.2010 Nr. 171
Die Thüringer Industrie im deutschlandweiten Vergleich
EA: 26.05.2010
Umsatzsteigerung in Thüringen höher als in den neuen Bundesländern und nahezu gleich wie in Deutschland
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Der Umsatz in den größeren Thüringer Industriebetrieben mit 50 und mehr Beschäftigen stieg im März 2010 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat um 14,8 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro. In der Summe der neuen Bundesländer wurde mit 11,7 Prozent ein geringerer Anstieg erreicht. Deutschlandweit fiel der Umsatzzuwachs mit 14,9 Prozent geringfügig höher aus. Im bundesweiten Ländervergleich erreichte Thüringen den 8. Platz bei der Umsatzentwicklung.
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Der Umsatz in den größeren Thüringer Industriebetrieben mit 50 und mehr Beschäftigen stieg im März 2010 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat um 14,8 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro. In der Summe der neuen Bundesländer wurde mit 11,7 Prozent ein geringerer Anstieg erreicht. Deutschlandweit war der Umsatzzuwachs mit 14,9 Prozent geringfügig höher. Im bundesweiten Ländervergleich erreichte Thüringen nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik den 8. Platz bei der Umsatzentwicklung.
Der Thüringer Absatz auf dem inländischen Markt stieg im März 2010 gegenüber dem Vorjahresmonat um 13,4 Prozent auf mehr als 1,5 Milliarden Euro. In den Industriebetrieben aller neuen Bundesländer und in Deutschland wurde mit 8,9 bzw. 11,0 Prozent ein geringerer Zuwachs beim Inlandsumsatz erzielt. Mit seinem Anstieg im Geschäft mit dem Inland rangierte Thüringen auf dem 6. Platz.
Der Auslandsumsatz Thüringens erhöhte sich im März 2010 gegenüber dem Vorjahresmonat um 18,1 Prozent auf 719 Millionen Euro. In den Industriebetrieben der neuen Bundesländer fiel der Zuwachs mit 17,5 Prozent etwas geringer aus als in Thüringen und in Deutschland mit 20,0 Prozent etwas höher. Im Auslandsgeschäft rangierte Thüringen auf dem 9. Platz der Bundesländer.
Die Exportquote, d.h. der Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz, betrug in Thüringen 31,9 Prozent. Damit war sie um 2,4 Prozentpunkte niedriger als die der neuen Bundesländer und lag um 13,8 Prozentpunkte unter dem deutschlandweiten Wert.
Bei der Entwicklung der Beschäftigten wurde für Thüringen im März 2010 zum Vorjahresmonat ein Minus von 3,5 Prozent ermittelt. In den neuen Bundesländern fiel der Rückgang mit 3,0 Prozent etwas geringer aus. In Deutschland sank die Beschäftigtenzahl etwas stärker um 4,3 Prozent. Thüringen lag an 6. Stelle aller Bundesländer.
Der Beschäftigtenrückgang bei gleichzeitigem Umsatzanstieg blieb nicht ohne Einfluss auf die Umsatzproduktivität: Der Umsatz je Beschäftigten stieg in Thüringen schneller als im Durchschnitt der neuen Bundesländer, jedoch langsamer als im Bundesdurchschnitt. Im Vergleich der 16 Bundesländer rangierte Thüringen auf Platz 10.
Quelle: pm/tls 26.05.2010 Nr. 140
Bruttoanlageinvestitionen in der Industrie 2008
EA: 30.11.2009
Thüringen liegt beim investiv gebundenen Umsatz an der Spitze
An den getätigten Investitionen im Bergbau und Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland waren die Länder im Jahr 2008 unterschiedlich beteiligt.
Beim Investitionsvolumen insgesamt lag Bayern vor Nordrhein-Westfalen an der Spitze. Der höchste Anteil der Investitionen am Umsatz wurde für Thüringen vor Sachsen ermittelt. Die meisten Investitionen je Beschäftigten hatte Sachsen-Anhalt vor Sachsen.
Im Jahr 2008 investierten die Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten1) im Bergbau und Verarbeitenden Gewerbe (Industrie) in Thüringen eine Gesamtsumme in Höhe von fast 1,7 Milliarden Euro. Das entsprach nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik einem Anteil von 2,8 Prozent an den gesamtdeutschen Investitionen in Höhe von 60,2 Milliarden Euro. Thüringen lag damit auf Rang 9 in der Länderwertung.
Die Länder mit den höchsten Investitionen im Jahr 2008 waren: Bayern (13,0 Milliarden Euro), Nordrhein-Westfalen (11,5 Milliarden Euro), Baden-Württemberg (11,4 Milliarden Euro), Niedersachsen (5,1 Milliarden Euro), Hessen (3,5 Milliarden Euro) und Sachsen (3,3 Milliarden Euro).
Vergleichsweise wenig investierten die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern (698 Millionen Euro) und Bremen (571 Millionen Euro).
In Deutschland wurde 3,5 Prozent des Umsatzes investiv gebunden.
In Thüringen betrug der Anteil der Investitionen am Umsatz 5,8 Prozent. Das war vor Sachsen (5,7 Prozent) der 1. Platz unter allen Bundesländern.
Weitere hohe Anteile der Investitionen am Umsatz erreichten Mecklenburg-Vorpommern (5,1 Prozent), Sachsen-Anhalt (5,0 Prozent) und Brandenburg (4,8 Prozent).
Kleinere Anteile der Investitionen am Umsatz wurden in Hamburg (1,2 Prozent) und in Bremen, Niedersachsen und in Schleswig-Holstein (je 2,8 Prozent) ermittelt.
Im Jahr 2008 lagen die Investitionen je Beschäftigten in Deutschland bei 9 790 Euro.
Thüringen erreichte den sechsten Platz mit 10 705 Euro.
Spitzenreiter bei den Investitionen je Beschäftigten war Sachsen-Anhalt mit 15 445 Euro.
Es folgten: Sachsen mit 13 164 Euro, Brandenburg mit 12 105 Euro, Mecklenburg-Vorpommern mit 11 648 Euro und das Saarland mit 10 800 Euro.
Die geringsten Investitionen je Beschäftigten wies Schleswig-Holstein mit 7 534 Euro aus.
1) Zur Entlastung kleinerer Betriebe werden nur die Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten befragt.
Quelle: pm/tls 30.11.2009 Nr. 481
Industrieinvestitionen 2008 wieder zweistellig gestiegen
EA: 26.11.2009
Im Jahr 2008 investierten die Betriebe der Thüringer Industrie trotz des konjunkturellen Einbruchs im 4. Quartal mit 1,7 Milliarden Euro 15,8 Prozent bzw. 230 Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor. Das war das höchste Investitionsvolumen der letzten sieben Jahre.
Im Jahr 2008 betrug das Investitionsvolumen der Thüringer Industriebetriebe von Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten 1,7 Milliarden Euro. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik trotz des konjunkturellen Einbruchs im 4. Quartal 2008 rund 230 Millionen Euro bzw. 15,8 Prozent mehr als im Jahr 2007. Damit erreichte die Industrie das höchste Investitionsvolumen der letzten sieben Jahre.
Dieser Investitionszuwachs wurde vor allem durch folgende Branchen erreicht:
Herstellung von chemischen Erzeugnissen (Investitionsvolumen: 195 Millionen Euro, Entwicklung zum Vorjahr + 54,1 Prozent), Glasgewerbe, Herstellung von Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden (153 Millionen Euro, + 94,0 Prozent).
Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (150 Millionen Euro, + 23,4 Prozent), Maschinenbau (138 Millionen Euro, + 46,7 Prozent), Metallerzeugung und -bearbeitung (114 Millionen Euro, + 48,5 Prozent), Herstellung von Geräten der Elektrizitätserzeugung, -verteilung u.Ä. (109 Millionen Euro, + 5,5 Prozent) und Rundfunk- u. Nachrichtentechnik (101 Millionen Euro, + 9,2 Prozent).
Einen Rückgang des Investitionsvolumens gab es u.a. in den Branchen Herstellung von Metallerzeugnissen (Investitionsvolumen: 236 Millionen Euro, Entwicklung zum Vorjahr um - 7,2 Prozent) und Ernährungsgewerbe (128 Millionen Euro, - 5,0 Prozent).
Durch die Erhöhung des Investitionsvolumens bei gleichzeitig leichtem Anstieg der Beschäftigtenzahlen stiegen im Jahr 2008 die Bruttoanlageinvestitionen je Beschäftigten um 11,9 Prozent auf 10 705 Euro.
Der investiv gebundene Umsatz, als Anteil der Investitionen am Umsatz, erhöhte sich von 5,0 Prozent im Jahr 2007 auf 5,8 Prozent im Jahr 2008.
Quelle: pm/tls 26.11.2009 Nr. 482
Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen weiterhin knapp Umsatzspitzenreiter
EA: 19.11.2009
Rangfolge der Industriewirtschaftszweige von Januar bis September 2009
Die Thüringer Industriebetriebe mit 50 und mehr Beschäftigten erzielten von Januar bis September 2009 einen Umsatz in Höhe von 16,3 Milliarden Euro. Umsätze über 2 Milliarden Euro erzielten folgende Wirtschaftszweige: Die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen mit 2,3 Milliarden Euro, die Hersteller von Nahrungs- und Futtermitteln mit 2,1 Milliarden Euro.
Die Thüringer Industriebetriebe mit 50 und mehr Beschäftigten erzielten nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik von Januar bis September 2009 einen Umsatz in Höhe von 16,3 Milliarden Euro.
Umsätze über 1,0 Milliarden Euro erzielten folgende Wirtschaftszweige:
Die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen mit 2,3 Milliarden Euro,
die Hersteller von Nahrungs- und Futtermitteln mit 2,1 Milliarden Euro,
die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit 1,6 Milliarden Euro,
die Hersteller von Metallerzeugnissen mit 1,6 Milliarden Euro,
die Hersteller von Gummi- und Kunststoffwaren mit 1,5 Milliarden Euro und
der Maschinenbau mit 1,4 Milliarden Euro.
Geringe Umsätze wurden in den Wirtschaftszweigen Herstellung von Textilien mit 112 Millionen Euro und Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen mit 115 Millionen Euro ermittelt.
Die Auslandsumsätze lagen von Januar bis September 2009 bei 5,0 Milliarden Euro.
Die Wirtschaftszweige mit Auslandsumsätzen über 300 Millionen Euro waren die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen mit 791 Millionen Euro, die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit 623 Millionen Euro,
die Hersteller von Gummi- und Kunststoffwaren mit 588 Millionen Euro, die Hersteller von Metallerzeugnissen mit 440 Millionen Euro, der Maschinenbau mit 426 Millionen Euro und die Hersteller von Nahrungs- und Futtermitteln mit 334 Millionen Euro.
Die geringsten Lieferungen in das Ausland verzeichneten die Hersteller von Möbeln mit 36 Millionen Euro.
Im Monatsdurchschnitt der ersten neun Monate 2009 arbeiteten rund 127 Tausend Personen in den Thüringer Industriebetrieben mit mehr als 50 Beschäftigten.
Die meisten Beschäftigten gab es in den Branchen Herstellung von Metallerzeugnissen (17 619 Personen), Maschinenbau (14 396 Personen), Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (13 895 Personen), Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln (13 117 Personen), Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (11 858 Personen) und Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren (11 836 Personen).
Eine geringe Zahl an beschäftigten Personen hatten die Wirtschaftszweige Herstellung von Leder, Lederwaren und Schuhen (216 Personen) und der Sonstige Fahrzeugbau (240 Personen).
Die Produktivität, berechnet als Umsatz je Beschäftigten, lag von Januar bis September 2009 bei rund 128 Tausend Euro.
Eine hohe Umsatzproduktivität wurde für die Getränkeherstellung (334 Tausend Euro), Herstellung von Papier, Pappe, und Waren daraus (201 Tausend Euro), Herstellung von chemischen Erzeugnissen (184 Tausend Euro), Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren (170 Tausend Euro), Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (165 Tausend Euro), Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln (156 Tausend Euro) und Metallerzeugung und -bearbeitung (154 Tausend Euro) ermittelt.
Die geringste Umsatzproduktivität wurde bei den Herstellern von Textilien (79 Tausend Euro) erzielt.
Quelle: pm/tls 19.11.2009 Nr. 475
Auftragseingänge und Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe gestiegen
EA: 12.08.2009
Nach den ersten vorläufigen Ergebnissen aus der Industrie sind die Auftragseingänge im Vergleich zum Vormonat um 9 Prozent gestiegen. Ursache hierfür war ein Nachfrageanstieg im Inland um 6,7 Prozent, vor allem aber ein Anstieg der Bestellungen aus dem Ausland um 14,3 Prozent.
Bundesweit betrug der Anstieg der Auftragseingänge im Juni gegenüber Mai 9,6 Prozent. Dabei lagen die Bestellungen aus dem Inland um 6,2 Prozent und die Exportorders um 12,8 Prozent höher als im Vormonat.
Die Auftragseingänge haben insbesondere in den Wirtschaftszweigen Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (plus 21,2 Prozent) sowie der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (plus 13,1 Prozent) zugenommen. Der Maschinenbau, der im Mai einen Auftragsanstieg von 8,7 Prozent zum Vormonat hatte, verzeichnete im Juni einen Rückgang von 5 Prozent.
Das Niveau der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe ist nach wie vor niedrig. Im Juni 2009 lag der Index mit einem Wert von 105,5 (Basis 2005=100) um gut 22 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats. Bezogen auf das gesamte 1. Halbjahr 2009 sind es 31 Prozent. Die Aufträge aus dem Inland lagen um 22,3 Prozent und die aus dem Ausland um fast 44 Prozent unter dem Niveau des ersten Halbjahres 2008
Die Umsätze haben sich in der Industrie im Juni 2009 zum Vormonat (bei zwei Arbeitstagen mehr) um 10,5 Prozent erhöht. Im Mai 2009 war noch ein leichter Rückgang von 0,3 Prozent zu verzeichnen.
Die Inlandsumsätze stiegen um 9,1 Prozent, die Auslandsumsätze um 13,4 Prozent.
Quelle: pm/tls 12.08.2009
Teuerungsrate im Juli 2009 in Thüringen erneut mit negativem Vorzeichen
EA: 31.07.2009
Der Verbraucherpreisindex (Basis 2005 = 100) betrug in Thüringen im Juli 2009 nach vorliegendem Ergebnis 106,7. Er ist damit gegenüber Juli 2008 um 0,7 Prozent gesunken. Die Teuerungsrate trägt somit seit dem Monat Mai 2009 in Folge ein negatives Vorzeichen. Zum Vormonat wurde ein Anstieg der Verbraucherpreise um 0,2 Prozent ermittelt.
Die Ursachen für den spürbaren Rückgang sind vor allem in den sinkenden Preisen für Heizöl und Kraftstoffe gegenüber dem Vorjahr zu sehen. Genau vor einem Jahr erreichten die Preise für Kraftstoffe und extra leichtes Heizöl ihren Höchststand (Kraftstoffe = 131,9; extra leichtes Heizöl = 170,6 auf Basis 2005 = 100). In den Monaten danach sanken die Preise wieder.
Nach einem kurzen Anstieg im Juni 2009 gingen die Preise für Heizöl und Kraftstoffe im Juli 2009 im Vergleich zum Vormonat wieder leicht zurück. Im Vergleich zu Juli 2008 waren Kraftstoffe knapp 20 Prozent und extra leichtes Heizöl sogar mehr als 40 Prozent billiger.
Rechnet man Positionen wie Heizöl und Kraftstoffe aus dem Gesamtindex heraus, ergibt sich eine Teuerungsrate von einem Prozent. Gegenüber dem Vormonat zeigt sich in diesem Fall sogar ein Anstieg von 0,4 Prozent, womit der starke Einfluss der Kraftstoff- und Heizölpreise auf den Gesamtindex verdeutlicht werden soll.
Auch die Preise für Nahrungsmittel gingen gegenüber dem Vormonat saisonbedingt um 1,1 Prozent zurück. Außer den Fleischprodukten waren die meisten Grundnahrungsmittel wie Molkereiprodukte, Obst und Gemüse bis zu 4 Prozent billiger.
Dass die Preisreduzierungen im Rahmen des Sommerschlussverkaufes bereits einsetzen, konnte an leicht sinkenden Preisen für verschiedene Bekleidungsartikel festgestellt werden.
Mit Beginn der Urlaubssaison stiegen wieder die Preise für Pauschalreisen zum Vormonat merklich an (+ 14,5 Prozent). Auch im Vergleich zum Vorjahresmonat mussten die Verbraucher in diesem Jahr durchschnittlich 4,5 Prozent mehr für ihre Urlaubsreisen ausgeben.
Printmedien, wie Zeitungen und Bücher, wurden zum Vormonat um 0,5 Prozent und zum Vorjahresmonat um 2,7 Prozent teurer. Diese Erhöhung geht u.a. auf eine Erhöhung der Zeitungspreise (+ 1,0 Prozent zum Vormonat und + 4,1 Prozent zum Vorjahr) zurück.
Quelle: pm/tls 31.07.2009
Oberbürgermeister besuchte die Rudolf Fritz Elektrotechnik GmbH im Gewerbegebiet Stedtfeld
EA: 30.07.2009
Beim Besuch der Rudolf Fritz Elektrotechnik GmbH im Gewerbegebiet Stedtfeld informierte sich Oberbürgermeister Matthias Doht über die aktuelle Situation und die Entwicklung eines weiteren mittelständischen Unternehmens in Eisenach.
Die Leiterin der Eisenacher Niederlassung der Rudolf Fritz Elektrotechnik GmbH, Ellen Erbe, informierte Oberbürgermeister Matthais Doht über die bisherige Firmenentwicklung. Das Unternehmen stellt unter anderem Automatisierungstechnik, Förderanlagen, Motoren- und Antriebstechnik, Steuerung her und ist für verschiedene Unternehmen der Automotive-Branche in der Wartburgregion sowie bis in den Raum Erfurt tätig. Gleichzeitig übernimmt die Firma auch die Wartung und den Service dieser Anlagen. Der Hauptfirmensitz ist in Rüsselsheim. Die Niederlassung Eisenach wurde 1991 gegründet und hat seit 1994 ihren Sitz im Gewerbegebiet Stedtfeld. Zur Zeit sind insgesamt 28 Mitarbeiter in Eisenach beschäftigt, davon fünf Mitarbeiter in der Verwaltung und vier Auszubildende.
Derzeit sind für alle Mitarbeiter noch Aufträge bei den Firmenkunden vorhanden, berichtete Niederlassungsleiterin Erbe. Allerdings wirke sich die unsichere Lage bei der Opel Eisenach GmbH auch auf die nachgeordneten Instandhaltungsfirmen im Umfeld aus. Seit Ende 2008 sei in der Region das Investitionsgeschehen stark rückläufig, die Auftragslage sei deshalb um 10 bis 15 Prozent zurückgegangen. Ein nächstes Vorhaben sei dennoch geplant - die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Flachdach des Unternehmens.
Vom Oberbürgermeister wünschte sich die Niederlassungsleiterin, er möge für den Erhalt und den Fortbestand des Opel-Werkes in Eisenach alles tun, was möglich ist. Der OB sagte seine volle Unterstützung im Rahmen der bestehenden kommunalen Möglichkeiten zu.
Der Unternehmensbesuch bei der Rudolf Fritz Elektrotechnik GmbH des Oberbürgermeisters fand im Rahmen der Bestandspflege für klein- und mittelständische Unternehmen statt.
Quelle: pm/Stadtverwaltung Eisenach 29.07.2009
Neuigkeiten
AKTUELLES...
Beeindruckt zeigte sich Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht von der sehr hohen Auslastung und dem innovativen Potential der Unternehmen, die sich im Gründer- und Innovationszentrum Stedtfeld (GIS) eingemietet...
Der Neubau der Brücke am Eisenacher Opel-Werk hat begonnen. Damit soll das Industriegebiet am Gries besser angeschlossen, aber auch die Anlieger der Stedtfelder Straße vom Lkw-Verkehr entlastet werden. Eisenach....
Einen Tag danach: Bei einem Treffen mit Opel-Spitzenmanagern in Erfurt geht das Land in die Offensive. Eisenach soll neue Modelle erhalten, möglichst zu einem Zentrum für E-Autos erweitert werden und die Durststrecke bis zum...
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