Kristjan Järvi und Baltic Sea Philharmonic am 15. September 2022 in Eisenach

KLASSIKER MITREIßEND NEU INTERPRETIERT: LÄNDERVERBINDENDES KONZERTERLEBNIS MIT KRISTJAN JÄRVI UND DEM BALTIC SEA PHILHARMONIC AM 15. SEPTEMBER IM LANDESTHEATER EISENACH

  • International gefeiertes Orchester spielt innovatives Konzertprogramm „Meresillad“ komplett auswendig
  • Konzert für die ganze Familie mit Uraufführung von Järvis Bearbeitung von Tschaikowskys Nussknacker als Dramatische Sinfonie im Rahmen der Eisenacher Feierlichkeiten zu „Welt Übersetzen. 500 Jahre Bibelübersetzung“

 

International für aufsehenerregende Konzerte gefeiert, bringen das Baltic Sea Philharmonic und der estnisch-amerikanische Dirigent Kristjan Järvi ihr neues Programm „Meresillad“ am 15. September nach Eisenach. Im Rahmen der Feierlichkeiten zu „Welt Übersetzen. 500 Jahre Bibelübersetzung“ ermöglichen Orchester und Dirigent dem Publikum um 19.30 Uhr im Landestheater Eisenach neue Musikerfahrungen. Im Gepäck haben sie Werke estnischer Komponisten und Tschaikowskys Ballett Der Nussknacker. Das Besondere: Das 65-köpfige Orchester mit jungen talentierten Musikern aus der ganzen Ostseeregion übersetzt die Musik in mitreißende Konzerterlebnisse für die ganze Familie. Das Konzert in Eisenach wird durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Staatskanzlei des Freistaats Thüringen gefördert und in Kooperation von Fachdienst Kultur, Stabstelle Reformationsstadt der Stadt Eisenach, Museum Automobile Welt Eisenach und Landestheater Eisenach organisiert.

 

Ein neues Konzerterlebnis

Komplett auswendig gespielt, in enger Interaktion untereinander, mit fließenden Übergängen und ohne Pause lädt das Orchester ein, Musik zu erleben, als würde sie im Moment neu entstehen. Atmosphärisches Lichtdesign und maßgeschneiderte Outfits unterstützen diese besondere Musikerfahrung, die die Energie und Innovationskraft einer jungen, internationalen Musikergeneration in jeder Sekunde spürbar werden lässt. „Wir wollen transformative Umgebungen schaffen“, sagt Kristjan Järvi, ehemaliger Dirigent des MDR-Sinfonieorchesters für viele Jahre. „Das Publikum soll das Gefühl haben, dass es plötzlich in eine neue Dimension eintritt.“ Das Orchester erschafft so Räume, in denen alles möglich scheint. Das führte das Baltic Sea Philharmonic dazu, das erste Ensemble der Welt zu sein, das Igor Strawinskys Frühwerk „Der Feuervogel“ komplett auswendig aufführte. Es realisierte zudem beeindruckende Lichtshows in den größten europäischen Konzerthäusern, wie der Elbphilharmonie, der Berliner Philharmonie oder in den Vereinigten Arabischen Emiraten und erhielt den Europäischen Kulturpreis für seine länderverbindende Arbeit.

 

Estnische Klänge mit „Meresillad“

Das Programm „Meresillad“ würdigt estnische Komponisten der Vergangenheit und eine Komponistin der Gegenwart. Das Orchester wird Werke von zwei der bekanntesten estnischen Komponisten des 20. Jahrhunderts aufführen: Eduard Tubin (1905-1982) und Jaan Rääts (1932-2020). Eine estnische Komponistin, die auf dem Programm steht, ist Liis Jürgens (geb. 1983), die zugleich Harfenistin des Baltic Sea Philharmonic ist. Ihre Komposition „The Dream of Tabu-tabu“wurde vom Orchester und Kristjan Järvi im März 2022 in Antwerpen uraufgeführt und ist von der estnischen Natur, den Menschen, Komponisten und der Kultur inspiriert. „The Dream of Tabu-tabu“ wurde von der Baltic Sea Music Education Foundation in Auftrag gegeben und ist ein weiteres Beispiel dafür, wie das Orchester seine Musiker darin bestärkt, sich kreativ auszuleben. Mit dem Hauptwerk des Programms schließt Kristjan Järvi seine Trilogie klassischer Tschaikowsky-Ballettbearbeitungen mit einer Neubearbeitung des Nussknackers als Dramatische Sinfonie ab. Der Nussknacker war Tschaikowskys letztes Ballett und ist eines der beliebtesten Weihnachtsstücke des klassischen Repertoires. Järvis Bearbeitung des Werks zeigt, wie schon seine früheren Bearbeitungen von Schwanensee und Dornröschen, all die charakteristischen Farben und das Drama von Tschaikowskys Theatermusik aus der Perspektive des estnischen Dirigenten, Komponisten, Arrangeurs und Produzenten.

 

Baltic Sea Philharmonic – eine Revolution in Musik und Kultur

Seit seiner Gründung 2008, initiiert durch das Usedomer Musikfestival, realisierte das Baltic Sea Philharmonic über 110 Konzerte vor mehr als 130.000 Konzertgängern in 19 Ländern – von Europa bis in die Vereinigten Arabischen Emirate. Dabei tritt das Baltic Sea Philharmonic an, die Präsentation und Aufführung von Musik im 21. Jahrhundert zu revolutionieren. Unter der mitreißenden Leitung seines künstlerischen Leiters Kristjan Järvi strahlen die Aufführungen ansteckende Leidenschaft und Energie aus und sind Spektakel, die Klang-, Licht- und Projektionskunst, aber auch Choreografien zu einzigartigen Konzerterfahrungen verschmelzen. Mehr als das, ist das Baltic Sea Philharmonic eine Bewegung, die Menschen zusammenbringt und eine Gemeinschaft von Musikern aus zehn Ländern, die ebenso mühelos geografische, wie historische Grenzen überwindet. Indem das Ensemble die ganze innovative und progressive Kraft des Nordens verkörpert, führt es dabei das traditionelle Verständnis vom Orchester weiter als je zuvor.

 

Pressekontakt

Alexander Datz, Pressesprecher, Baltic Sea Music Education Foundation e.V.

Tel.

E-Mail

Homepage

 

 

Konzert „Meresillad“

Donnerstag, 15. September 2022, 19.30 Uhr, Landestheater Eisenach

Baltic Sea Philharmonic und Kristjan Järvi

Liis Jürgens: The Dream of Tabu-tabu

Eduard Tubin: Setu Tants aus der Estnischen Tanzsuite

Jaan Rääts: Konzert für Kammerorchester Nr. 1 Op. 16 (Auszüge)

Tschaikowsky: Nussknacker – Dramatische Sinfonie, arrangiert von Kristjan Järvi

 

Über das Baltic Sea Philharmonic

Das Baltic Sea Philharmonic ist ein einzigartiges nordisches Orchester, das Musiker aus Dänemark, Estland, Finnland, Deutschland, Lettland, Litauen, Norwegen, Polen, Russland und Schweden zusammenbringt. Das Orchester wurde 2008 als Baltic Sea Youth Philharmonic gegründet, eine Initiative des Usedomer Musikfestivals. Es hat sich schnell einen internationalen Ruf erarbeitet, nicht nur für seine bejubelten Aufführungen unter der Leitung von Kristjan Järvi, sondern auch mit seiner kraftvollen Botschaft der Einheit und Zusammenarbeit in einer Region, die historisch gesehen geteilt war. Im Jahr 2015 wurden die Leistungen des Orchesters mit dem renommierten Europäischen Kulturpreis der Europäischen Kulturstiftung „Pro Europa“ gewürdigt. Neu umbenannt in Baltic Sea Philharmonic, arbeitete das Orchester 2016 mit Gidon Kremer und der Kremerata Baltica zusammen und tourt seitdem mit innovativen Programmen, die Konventionen der klassischen Musik über den Haufen werfen und sowohl dem Publikum als auch den Musikern neue musikalische Dimensionen erschließen. Nachdem das Baltic Sea Philharmonic als erstes Orchester der Welt Strawinskys „Der Feuervogel“ auswendig gespielt hat, ist es inzwischen weithin bekannt für sein Engagement, ganze Programme auswendig zu spielen. Die wachsende Diskografie des Orchesters mit Kristjan Järvi umfasst drei gefeierte Aufnahmen für Sony Classical, zuletzt Tschaikowskys Dornröschen, das von Järvi als dramatische Sinfonie neu arrangiert wurde und im November 2020 erschien. Im Jahr 2022 wird das Baltic Sea Philharmonic wieder Tausende von Kilometern durch Europa reisen können, beginnend im März mit seiner „Nordic Swans“-Tour nach Belgien, Deutschland und Polen. Im Juli und August werden das Orchester und Kristjan Järvi Sonderkonzerte beim Pärnu Music Festival und dem Birgitta Festival in Estland geben. In der zweiten Hälfte des Jahres 2022 wird das Baltic Sea Philharmonic erneut die magische Kraft der Märchen zum Leben erwecken. Kristjan Järvis eigene Bearbeitungen von Tschaikowskys Nussknacker zeigen die charakteristische Farbe und Dramatik der Theatermusik des großen russischen Komponisten. Das Nussknacker-Programm wird unter anderem beim Usedomer Musikfestival und in Tallinn im September sowie auf einer Tournee durch Deutschland und die Schweiz im Dezember aufgeführt.

So erreichen Sie uns

Fachdienst Kultur
Dr. Achim Heidenreich
Goldschmiedenstraße 1
99817 Eisenach
auf Google Maps anzeigen

Telefon: 03691 670-419
Fax:        03691 670-945
E-Mail