Martin Luther

Von 1498 bis 1501 besucht Martin Luther die Eisenacher Lateinschule und ist Gast der Patrizierfamilie Cotta (heute Lutherhaus).

 

1521 predigt Martin Luther auf der Hin- und Rückreise vom Wormser Reichstag in der Georgenkirche. Er wird später zum Schein gefangen genommen und verbringt die folgenden zehn Monate bis zum 1. März 1522 inkognito als "Junker Jörg" auf der Wartburg. Hier übersetzt er das Neue Testament aus einer griechischen Fassung in nur elf Wochen in die deutsche Sprache.

 

Luthers Übersetzung erschien im September 1522. Sie war die Grundlage für eine einheitliche deutsche Schriftsprache. Bis heute gehören viele der von Luther bei der Übersetzung verwendeten Worte zum sprichwörtlichen deutschen Sprachgut.

 

Als Luther 1529 zum Marburger Religionsgespräch reist, macht er in Eisenach Station.

 

1540 ist er drei Wochen Gast des Superintendenten Justus Menius in dessen Haus am Pfarrberg.

 

Spuren Luthers in Eisenach:

 

 

Lutherstätten in der Umgebung:

  • Möhra - Stammort der Lutherfamilie mit Lutherkirche und Lutherdenkmal
  • Schmalkalden
  • Luthergrund (Nähe Steinbach und Bad Liebenstein)