Stadtgeschichte 1951 - 1989

von der Nachkriegszeit bis zur Wende 1989

 

Juni 1951

IV. Zentraler LDP Parteitag in Eisenach.

 

Juli 1952
Die Eisenacher Fahrzeugfabrik wird aus der staatlichen sowjetischen Aktiengesellschaft "Awtowelo" ausgegliedert und gleichzeitig volkseigener Betrieb mit dem Namen "VEB IFA Automobilfabrik EMW Eisenach".


Oktober 1954
Deutsche Studenten treffen sich zum Wartburgfest.


April 1956
Das Landeskirchenamt eröffnet das renovierte Lutherhaus mit dem hier untergebrachten Pfarrhausarchiv als Museum.


Juni 1958
Im Festsaal der Wartburg erklingt das erste Wartburgkonzert.


Oktober 1958
Mit der Erringung des Titels "DDR-Meister" im Großfeldhandball durch die Mannschaft der BSG Motor Eisenach wird eine bis heute fortdauernde sportliche Tradition begründet.


Juni 1964
Die sowjetische Besatzungszeit endet mit der Auflösung der Kommandantur.


1967
Die Wartburg feiert den 900. Jahrestag ihrer Gründung.


Dezember 1975
Die Straßenbahnen machen ihre letzten Fahrten durch Eisenach. Sie werden durch Busse ersetzt.


April 1981
Im Automobilwerk Eisenach wird der 1.000.000ste PKW "Wartburg" übergeben.


Juli 1982
Im Jahr ihrer 800-Jahr-Feier wird in der St.-Georgenkirche eine neue Orgel eingeweiht.


Mai 1983
Die Lutherfeierlichkeiten der DDR aus Anlaß des 500. Geburtstags Martin Luthers werden mit einer Großveranstaltung auf der Wartburg begangen.


Oktober 1989
In Eisenach bildet sich im Zuge der Wende der erste "Runde Tisch" der DDR. Die Georgenkirche wird zum Ort der montäglichen Friedensgebete.