Radsportgeschichte Eisenachs

Eisenach ist eng verbunden mit dem Radsport. Lange Zeit ist in der Wartburgstadt das überregional bedeutende Straßenrennen "Rund um die Wartburg" ausgetragen worden, erstmals 1912. 20 Fahrer waren 1912 am Start. Die Strecke führte von Eisenach/Liliengrund über die Hohe Sonne, Wilhelmstal, Barchfeld, Immelborn, Bad Salzungen, Dorndorf, Kieselbach, Marksuhl, Förtha und wieder zurück nach Eisenach/Georgenstraße.

 

Erst nach dem Ersten Weltkrieg wurde wieder „Rund um die Wartburg“ gefahren, dann jährlich bis 1935. 1928 wurde das Rennen sogar als 4-Mannschaftsfahren veranstaltet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Tradition 1956 wieder aufgenommen. Bis 1969 gab es jährlich das „Rund um die Wartburg“-Rennen, 1966 wurde es sogar als „Internationale Eisenbahnermeisterschaft“ ausgetragen (vom Internationalen Eisenbahnersportverband/USIC [UNION SPORTIVE INTERNATIONALE DES CHEMINOTS]). International bekannte Fahrer wie Gustav-Adolf (Täve) Schur, Amateurweltmeister 1958 und 1959, sowie Bernhard Eckstein, Amateurweltmeister 1960, sind „Rund um die Wartburg" gefahren.

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