Bestattungsinstitut Stadtwirtschaft Eisenach

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts lag das Bestattungswesen mehrheitlich in der Hand der Kirchen - in enger Zusammenarbeit mit den sogenannten Leichenfrauen, die den letzten Dienst am Verstorbenen verrichteten und viele organisatorische Aufgaben übernahmen. Mit der zunehmenden Trennung von Kirche und Staat in Folge der Revolution 1918/19 fiel das Friedhofs- und Bestattungswesen in Eisenach in die Zuständigkeit mehrerer städtischer Ämter wie der Polizeiverwaltung, der Grundstücksverwaltung, der Ökonomieverwaltung und dem Bauamt.Am 6. Mai 1920 erging vom Stadtvorstand an den Gemeinderat der Antrag, ein eigenes Friedhofsamt zu schaffen, da „das Publikum durch diese weit-verzweigte Geschäftsführung in höchstem Masse belästigt“ werde. Am 2. Juni 1920 wurde die Einrichtung eines städtischen Friedhofs- und Begräbnisamtes genehmigt, das dem Dezernat des zweiten Bürgermeisters der Stadt Eisenach unterstellt war.Mit Beschluss des Rates der Stadt wurde zum 1. Juli 1965 der Volkseigene Betrieb (VEB) Stadtwirtschaft gebildet. Dem VEB Stadtwirtschaft oblagen verschiedene hoheitliche Aufgaben der Stadt Eisenach, beispielsweise Grünanlagen- und Parkraumbewirtschaftung, Stadtbeleuchtung, der Betrieb des städtischen Friedhofs und des Bestattungsinstitutes.

 

Auf Beschluss des Stadtrats der Stadt Eisenach vom 25. Oktober 1990 erfolgte am 20. Dezember 1990 die Umwandlung des VEB Stadtwirtschaft in die Stadtwirtschaft Eisenach GmbH in seiner jetzigen Form. Alleiniger Gesellschafter ist die Stadt Eisenach. Wichtigstes Geschäftsfeld ist heute das Bestattungsinstitut. 

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