Kartausgarten

Der rund 3,8 Hektar große Kartausgarten liegt an der Wartburgallee (B19) in Richtung der Auffahrt zur Wartburg, hinter der Wandelhalle. Die Anlage steht unter Denkmalschutz.


Die Geschichte des Kartausgarten reicht bis 1378 zurück. Damals gründeten Kartäuser Mönche ihr Kloster in Eisenach. Etwa 1390 legten sie dazu einen Garten an. 1694 diente er als herzoglicher Küchengarten. Um 1790 gestaltete der Hofgärtner J. Georg Sckell die Anlage in einen Landschaftsgarten um.

 

1802 richtete J. Gottlieb Dietrich als großherzoglicher Garteninspektor einen botanischen Garten ein. Von 1845 bis 1847 machte Hermann Jäger dies rückgängig und verwandelte das Gelände wieder in eine landschaftliche Anlage.
1930 wurde das Areal an einen Privatgärtner verpachtet und erst 1942 kam der Kartausgarten in städtische Hand.


Das klassizistische, 1825 errichtete Gärtnerhaus mit seinem Teezimmer inmitten des Kartausgartens beherbergt in seinem Inneren seit etwa 1830 kostbare Tapetenbilder mit Motiven des Mythos' "Amor und Psyche".

 

2007 wurde im Kartausgarten ein Rosengarten angelegt.

 

Wikipedia-Eintrag "Kartausgarten"

 

Blick zur Wartburg vom Kartausgarten

 

Gärtnerhaus im Kartausgarten

 

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