Sanierung der Stützmauer am Nilokaitor

Die Bauarbeiten zur Sanierung der Stützmauer am Nikolaitor sind am 5. August 2020 gestartet und werden sich voraussichtlich bis Ostern 2021 hinziehen.

 

Zunächst sind in einem Zeitraum von etwa vier Wochen Bohrgeräte aufgestellt worden. Diese Bohrgeräte sollten die Baugrube sichern, die benötigt wird, um die eigentliche Stützwand herzustellen. Als erstes ist eine so genannte Verbauwand fertig gestellt worden. Dazu sind die Bohrpfähle miteinander verbunden und die Zwischenräume zwischen den Pfählen gesichert worden. Im Anschluss ist die jetzige Sandsteinverblendung der Stützmauer abgenommen worden. Die Steine wurden separat bearbeitet, vervollständigt und nicht mehr brauchbare Steine wurden durch neue ersetzt. Als nächstes ist die alte Stützwand abgebrochen und eine neue Stahlbetonwand errichtet worden. Anschließend wird die neue Stahlbetonwand mithilfe von Sandsteinen verblendet, Abdeckpfosten und Geländerpfosten werden gesetzt. Zuletzt wird ein Geländer an der Stützwand befestigt. 


An den Bauarbeiten sind folgende Firmen beteiligt: Preuße & Rätsch GmbH aus Weimar und Fa. Nüthen Restaurierungen GmbH & Co.KGfür aus Erfurt für die Sandsteinarbeiten
Das Planungsbüro ist die Firma IGS Ingenieure GmbH & Co.KG aus Weimar sowie das Planungsbüro für Steinkonservierungen Stephan Scheidemann - Friedrichroda

Veränderte Verkehrsführung durch das Tor und in weiteren Straßen

Mit Beginn der Bauarbeiten an der Stützmauer beim Nikolaitor werden der Gehweg und die Fahrbahn direkt neben der Stützmauer ab 4. August für den Verkehr voll gesperrt. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis zum 1. April 2021 an. 

 

Das Nikolaitor kann aufgrund der Bauarbeiten nur noch in einer Richtung – vom Karlsplatz in Richtung Bahnhofstraße - befahren werden. Die nördliche Tordurchfahrt aus Richtung Bahnhofstraße ist dann nicht mehr passierbar; auch von der Wartburgallee kann nicht mehr links zum Karlsplatz abgebogen werden.

 

Der Fahrzeugverkehr aus südlicher und östlicher Richtung (von der Bundesstraße B 19) wird über Bahnhofstraße, Müllerstraße, Schillerstraße und Nicolaistraße zum Karlsplatz umgeleitet. Dafür wurde auch die Einbahnstraßenregelung in der Nicolaistraße umgekehrt. Zudem wurden vor einigen Tagen das Granitpflaster auf Fahrbahn und Gehweg an der Kreuzung Schillerstraße / Nicolaistraße mit einer Asphaltschicht abgedeckt und ein Geländer montiert, damit der Umleitungsverkehr die Fahrbahn nicht beschädigt und Fußgänger durch abbiegende Linienbusse nicht gefährdet werden.


Kraftfahrer, die aus der Alexanderstraße kommen, haben dem Verkehr auf der Nicolaistraße die Vorfahrt zu gewähren. Für Fußgänger gibt es einen Überweg, der am nördlichen Ende des Grünstreifens über die Fahrspuren des Karlsplatzes in Richtung Lutherdenkmal führt.

 

Alle Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die veränderten Verkehrsbedingungen zu beachten.