Umgestaltung des Telemannplatzes

Mehr Aufenthaltsqualität und einen attraktiven Platz im Stadtzentrum – das sind die wichtigsten Ziele bei der anstehenden Umgestaltung des Eisenacher Georg-Philipp-Telemannplatzes. Der Platz befindet sich zwischen der Georgenschule und der Eisenacher Hauptpost. Oberbürgermeisterin Katja Wolf gab für die Umbauarbeiten heute (21. März) offiziell den Startschuss. „Ich freue mich, dass es losgeht. Außergewöhnlich ist, dass ein privater Spender unseren städtischen Eigenanteil an der Baumaßnahme übernommen hat. Das sind rund 72.000 Euro. Dafür ein herzliches Dankeschön“, sagte Katja Wolf.

 

Bereits seit Montag ist der Telemannplatz gesperrt. Gebaut wird in zwei Bauabschnitten. Dieses Jahr geht es um die Verkehrsfläche des Platzes, die Verkehrsfläche des Pfarrbergers und die dortige Treppenanlage. Geplant ist, dass die Straße grundhaft neu ausgebaut, die Straßenbeleuchtung erneuert und die dreiteilige Treppenanlage am Pfarrberg neu gebaut wird. Das betrifft den Bereich ab Einmündung Untere Predigergasse/Markt bis Einmündung Obere Predigergasse sowie den Pfarrberg ab Predigergasse in südlicher Richtung bis Höhe Gebäude Pfarrberg Nummer 4. Um den Platz attraktiver zu machen, werden die Geh- und Aufenthaltsflächen verbreitert und es werden Bäume gepflanzt. Autos können nach der Umgestaltung des Platzes nur noch an der Seite der Post parken. Die derzeit wegen des groben Pflasters rumpelige Fahrbahn bekommt neues Großsteinpflaster. Das jetzige Pflastergestein stammt noch aus der Zeit um 1840. Der Gehweg erhält Kleinsteinpflaster. Die telemann-Stele wird zukünftig mehr im Fokus stehen. Sie bekommt einen neuen, exponierten Platz unweit des Haupteingangs der Post.

 

„Wenn alles planmäßig läuft, sind wir im November fertig“, informierte Katja Wolf. Die Sperrung des Platzes gilt daher zunächst bis zum 22. November. Beauftragte Baufirma ist die AIT Allgemeiner Ingenieurbau Thüringen GmbH aus Gotha. Die Baumaßnahme wird gefördert durch Mittel der Städtebauförderung im Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ (770.000 Euro) und im Programm „Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen“ (206.000 Euro). Die für den ersten Bauabschnitt erwarteten Baukosten liegen bei zirka 610.100 Euro brutto. Der zweite Bauabschnitt soll 2020 beginnen. Im zweiten Bauabschnitt wird es um das Erneuern der Vorfläche der Georgenschule inklusive der Stützmauer zur Zufahrt Goetheschule gehen. Die Planungen für das Gesamtprojekt übernimmt das Erfurter Büro Poch+Zänker.

 

Achtung Autofahrer:
Der Georg-Philipp-Telemannplatz ist seit dem 18. März und bis zum 22. November gesperrt. Im Bereich der Hauptpost kommt es daher zu Verkehrseinschränkungen. Die Post ist im genannten Zeitraum nicht mehr mit dem Auto erreichbar, da der Platz und die Untere Predigergasse gesperrt werden. Für Fußgänger wird die Post erreichbar sein. Die Obere Predigergasse wird gegenläufig geöffnet, damit der Pfarrberg erreichbar bleibt. Für Anlieger wird die Untere Predigergasse als Sackgasse ausgeschildert, damit sie die Grundstücke erreichen können. Wenden ist nicht möglich.

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