Gemeinsam durch den Lockdown

Gemeinsam durch den Lockdown ist eine neue Reihe der Stabsstelle Soziale Stadt.
Der Lockdown und die damit verbundenen Einschränkungen stellen Kinder und Familien vor große Herausforderungen.


Regelmäßig werden auf dieser Seite unter der Überschrift „Gemeinsam durch den Lockdown“ Tipps und Ideen für die Beschäftigung zu Hause veröffentlicht.

 

 

 

 

 

18. Mai: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer

 

 

Habt ihr schon einmal die Redensart "Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer" gehört? Besonders im Frühling, wenn die ersten Schwalben zurückkehren, hört man diesen Satz öfters. Wir erklären Euch, was es mit diesem Spruch auf sich hat.

 

Wenn jemand sagt, eine Schwalbe mache noch keinen Sommer, dann ist gemeint, dass man keine voreiligen Schlüsse ziehen soll.

 

Die Redewendung hat ihren Ursprung im Tierreich. Die Schwalbe ist ein Zugvogel, das bedeutet, dass sie je nach Jahreszeit an unterschiedlichen Orten wohnt. Schwalben überwintern in Afrika oder anderen warmen Gebieten der Erde und kehren im Frühling wieder zu uns zurück. Kehrt eine einzelne Schwalbe zurück, hat das allerdings noch keine Aussagekraft über den Wechsel der Jahreszeiten. Erst wenn viele Schwalben am Himmel zu sehen sind, könnt Ihr davon ausgehen, dass der Frühling im Anmarsch ist.

 

Quelle

 

 


17. Mai: Max und Moritz in Eisenach

 

„Ach was muss man oft von bösen Kindern hören oder lesen ... " Sicher kennt Ihr die Streiche von Max und Moritz. 1865 schrieb Wilhelm Busch die Bildergeschichte über die beiden Lausbuben. Doch was haben Max und Moritz mit Eisenach zu tun? Wir möchten Euch heute zu einem Bilderrätsel einladen.

 

An der Jugendstilvilla in der Johannisstraße 9 sind über einem Fenster zwei freche Jungs abgebildet. Der Bauherr ließ um das Jahr 1900 das Haus bauen. Hinter dem Fenster unterhalb des Reliefs von Max und Moritz lag auch damals schon ein Kinderzimmer. Max und Moritz an der Hausfassade zeigen also, dass sich dort das Kinderzimmer befindet.

Wenn Ihr das nächste Mal dort vorbeigeht, schaut mal genauer hin: Die Abbildung der beiden Buben befindet sich oberhalb des Balkons auf der linken Seite über einem Fenster an der Hausfassade.

 

Entnommen aus: Mike Durlacher/Melanie Kranz: „Eisenacher Geheimnisse - Spannendes rund um die Wartburg“

 

 


14. Mai: Fruchtleder selbermachen

 

 

Kennt Ihr Fruchtleder? Falls nicht, unbedingt mal ausprobieren! Fruchtleder ist die perfekte Alternative zu Gummibärchen. Eine süße und zugleich gesunde Nascherei. Es besteht aus feinem Apfelpüree (aber auch jede andere Obstsorte ist möglich), das über Stunden im Backofen getrocknet wird. Dabei bekommt es eine Konsistenz wie Fruchtgummi. Anschließend kann man es in Streifen schneiden und aufrollen.

Ein Rezept findet Ihr hier.

 

Viel Spaß beim Nachmachen und Naschen.

 

 


12. Mai: So klingt Eisenach!

 

 

Unsere Stadt Eisenach ist schön, bunt und voller spannender Orte und Plätze, die Ihr entdecken könnt. Doch wie klingt unsere Stadt eigentlich? Oder eure Lieblingsorte?

 

Ihr seid gefragt, denn die Stadtverwaltung Eisenach und das Wartburg-Radio suchen den Sound unserer Stadt!

 

Schnappt Euch ein Aufnahmegerät oder ein Smartphone und sucht bekannte, schöne, gruselige oder ungewöhnliche Klänge in unserer Stadt. Nehmt sie auf und sendet sie per E-Mail ans Wartburgradio und schreibt dazu, was Euch an diesem Ort besonders gefällt oder interessiert.

Fragt Eure Eltern oder älteren Geschwister, ob Sie bei der Aufnahme und dem Versenden der Geräusche helfen können. Wir benötigen Euren Namen, das Alter und eine Kontaktmöglichkeit. Ihr dürft zu jedem Ort bis zu drei passende Geräusche einsenden. Gerne könnt Ihr auch ein Foto von dem klingenden Ort mit einsenden.

 

Jeder der mitmacht, hat die Chance auf einen tollen Preis, der unter allen Geräusche-Sammlern ausgelost wird.

 

Aus allen Klängen entsteht das erste Geräusche-Quiz rund um die Wartburg-Stadt, das garantiert ein spannender Zeitvertreib für die ganze Familie ist. Außerdem veröffentlichen wir die schönsten Klänge als "Geräusch der Woche" im Internet.

 

 


11. Mai: Papierfische

 

Diese Papierfische sehen am Fenster super aus. Und kleine Kinderhände schaffen es sehr gut, aus buntem Krepppapier kleine Papierkügelchen zu formen. Die Kügelchen danach auf Vorder- und Rückseite - oder nur auf eine Seite - Eurer Fische kleben und schon sind sie fertig.

 

Ihr braucht:

farbige Bögen Fotokarton oder Buntpapier

buntes Krepppapier

Schere

Klebstoff

Bleistift zum Vorzeichnen

Buntstifte für das Gesicht

evtl. Wackelaugen

 


10. Mai: Steinmonster

 

 

Steine findet man bei jedem Spaziergang. Wenn Ihr besonders schöne oder ungewöhnliche findet, nehmt sie mit nach Hause. Dort könnt Ihr sie bunt bemalen (zum Beispiel mit Wachsstiften, Wasserfarbe oder Acrylfarbe) und lasst so ein gruseliges oder lustiges Monster entstehen.

 

Wer mag, klebt zum Schluss noch Wackelaugen auf. Die pfiffigen Steinmonster sind ein prima Geschenk oder Schmuck für Euer Fensterbrett.

 

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Steinesammeln und Anmalen!


7. Mai: Frühstücksidee zum Muttertag

 

 

Zum Muttertag freuen sich Mamas über selbstgemachtes Frühstück von ihren Kindern. Wir haben ein einfaches Rezept für Euch mit dem Ihr Eure Mama verwöhnen könnt. Wir machen French Toast, das auch Armer Ritter genannt wird.

 

Ihr braucht für drei Personen:

 

Zutaten

4                                                Eier

100 ml                                       Sahne, ersatzweise Milch oder halb und halb

40 g                                            Mehl

45 g                                            Zucker oder Vanillezucker

1 Prise                                       Salz

½ TL                                           Zimt - kann auch weggelassen werden

6 Scheiben                                Toastbrot (Sandwich-) oder Briochebrot

etwas Fett, zum Braten

 

Zubereitung

Alle Zutaten miteinander verrühren und die Toastscheiben hineinlegen.

Am besten mit einer Gabel viele kleine Löcher in die Toastscheiben stechen, damit sie sich schön voll saugen.

Nach 1-2 Minuten die Scheiben wenden.

In einer Pfanne Fett erhitzen und die Toasts auf mittlerer Hitze zur gewünschten Bräune von beiden Seiten backen.

 

Zum Verzieren

Am besten schmecken sie mit Puderzucker oder Ahornsirup, aber auch mit Obst wie Bananen oder geschlagener Sahne, Frischkäse oder Eiscreme.

 

 


6. Mai: Toi, toi, toi!

 

 

„Toi, toi, toi!“ sagt man ziemlich häufig. Aber was hat die Redewendung mit Spucken zu tun? Wir verraten es Euch.

 

Wenn ihr in der Schule eine schwierige Arbeit schreibt, dann sagen Eure Eltern: „Toi, toi, toi!“ Dieser verrückte Spruch steht sogar im Duden. Dort heißt es, dass „Toi, toi, toi“ umgangssprachlich verwendet wird, wenn man jemandem viel Glück wünschen will.

 

Wie entstand der Ausruf?

Ursprünglich wollte man böse Geister oder Unglück vertreiben, indem man drei Mal ausspuckte. Doch im 18. Jahrhundert wurde das Spucken zunehmend als unanständig empfunden und so ersetzte man das Spucken durch den Spruch „Toi,toi, toi“.

 

Quelle

 


5. Mai: So klingt Eisenach!

 

 

Unsere Stadt Eisenach ist schön, bunt und voller spannender Orte und Plätze, die Ihr entdecken könnt. Doch wie klingt unsere Stadt eigentlich? Oder eure Lieblingsorte?

 

Ihr seid gefragt, denn die Stadtverwaltung Eisenach und das Wartburg-Radio suchen den Sound unserer Stadt!

 

Schnappt Euch ein Aufnahmegerät oder ein Smartphone und sucht bekannte, schöne, gruselige oder ungewöhnliche Klänge in unserer Stadt. Nehmt sie auf und sendet sie per E-Mail ans Wartburgradio und schreibt dazu, was Euch an diesem Ort besonders gefällt oder interessiert.

Fragt Eure Eltern oder älteren Geschwister, ob Sie bei der Aufnahme und dem Versenden der Geräusche helfen können. Wir benötigen Euren Namen, das Alter und eine Kontaktmöglichkeit. Ihr dürft zu jedem Ort bis zu drei passende Geräusche einsenden. Gerne könnt Ihr auch ein Foto von dem klingenden Ort mit einsenden.

 

Jeder der mitmacht, hat die Chance auf einen tollen Preis, der unter allen Geräusche-Sammlern ausgelost wird.

 

Aus allen Klängen entsteht das erste Geräusche-Quiz rund um die Wartburg-Stadt, das garantiert ein spannender Zeitvertreib für die ganze Familie ist. Außerdem veröffentlichen wir die schönsten Klänge als "Geräusch der Woche" im Internet.

 

 


4. Mai: Löwenzahnhonig selber machen

 

Im Unterschied zu Bienenhonig enthält Löwenzahnhonig keine tierischen Bestandteile und ist vegan. Er schmeckt jedoch ähnlich wie echter Honig und hat eine ähnliche Konsistenz – daher auch der Name. Löwenzahnblüten zu sammeln, ist mit etwas Aufwand verbunden. Es lohnt sich aber. 

 

 

Ihr braucht:

250 g frische Löwenzahnblüten

1,5 l Wasser

1,5 kg Zucker

2 Bio-Zitronen

 

So gehts:

 

  • Löwenzahnblüten an einem sonnigen Tag ernten

  • Löwenzahnblüten gemeinsam mit dem Wasser in einen Topf geben und ca. 2 Stunden stehen lassen. Anschließend einmal aufkochen lassen und danach abkühlen lassen

  • Über Nacht an einem kühlen Ort ziehen lassen

  • Danach die Löwenzahnblüten mithilfe eines mit einem sauberen Mulltuch ausgelegten Haarsiebs filtern

  • In das gefilterte Löwenzahnwasser den Kristallzucker geben

  • Bio-Zitrone heiß waschen und abtrocknen. Die Schale abschälen und zum Löwenzahnwasser geben. Die Zitrone auspressen und ebenfalls hinzugeben

  • Löwenzahnwasser mit dem Zucker kurz aufkochen lassen und anschließend auf niedriger Stufe köcheln lassen, bis die Flüssigkeit beginnt Fäden zu ziehen, das dauert einige Stunden

  • Um zu überprüfen, ob die Flüssigkeit lange genug geköchelt hat, einen Teelöffel mit der Flüssigkeit auf einen kalten Teller träufeln. Wenn die Flüssigkeit beginnt einzudicken, so wie eine Marmelade, ist die Konsistenz perfekt und der Löwenzahnhonig kann in vorbereitete Gläser abgefüllt werden.

 

Quelle

 


3. Mai: Alles neu macht der Mai

Im Mai grünt und blüht alles neu, die Tiere finden wieder genügend Nahrung.

Der Mai wird auch als Wonnemonat bezeichnet. Wonne bedeutet Freude. Früher im althochdeutschen hieß Wonnemonat Weidemond, weil in dieser Zeit die Tiere auf die Weide getrieben wurden.

Das Maiglöckchen steht auf der Liste der Maiblumen ganz oben. Es gehört zur Familie der Lilien und hat kleine weiße Blüten, deren Form an winzige Glocken erinnern. Aber auch der Waldmeister blüht. Den kennt Ihr bestimmt vom Wackelpudding oder von grüner Limonade.

Berühmtestes Tier des Monats ist der Maikäfer. Heute kennt man ihn kaum noch, höchstens als Schokoladentier. Früher waren die braunen Brummer bei uns weit verbreitet. Immer wieder gab es Maikäferjahre. Da schlüpften die Käfer in Massen aus der Erde. Der Maikäfer braucht drei bis vier Jahre bis zu seiner fertigen Entwicklung. Sie leben nur wenige Wochen. Doch in dieser Zeit fressen die Maikäfer was das Zeug hält. Sie fressen Blätter, bis die Bäume kahl sind. Aber auch jede Menge Unkraut vernichten sie. Und wenn man heute einen Maikäfer sieht, dann ist der Sommer nicht mehr weit.

 

 


30. April: Warum heißt der Freitag Freitag?

Zum Start ins Wochenende wollen wir diese Frage gern beantworten und haben dazu die Maus aus der Sendung mit der Maus gefragt.

 

Die Menschen haben früher in den Himmel geschaut und die Tage nach den Planeten benannt, die sie gesehen haben: Sonne, Mond, Mars, Merkur, Jupiter, Venus und Saturn. Die Menschen glaubten, dass diese Planeten etwas mit den Göttern zu tun haben.


So ist zum Beispiel der Mond der Montag. Freitag ist der Tag der Venus – der Liebesgöttin. Freitag leitet sich von Freia ab, dem Namen der germanischen Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit. Die Menschen haben sie damals sehr verehrt.


Die Germanen wiederum übernahmen von den Römern die Aufteilung in sieben Wochentage, gaben ihnen aber die Namen ihrer eigenen Götter.

 

Quelle: Frag doch mal die Maus, das clevere Spiel, Schmidt Spiele

 


29. April: Wandertipps in der Region

 

In der Lockdown-Zeit gibt es wenige Möglichkeiten, sich außerhalb der eigenen vier Wände zu beschäftigen. Aber Wandern geht immer! Ihr bekommt den Kopf frei, bewegt Euch und könnt etwas Neues entdecken. Probiert doch mal die Ausflugsziele aus, die wir hier zusammengestellt haben:

 

Burschenschaftsdenkmal über Eisenach

Das Museum ist zwar geschlossen, aber der Weg hinauf ist eine gute Herausforderung im tristen Alltag und die Aussicht von dort oben ist hervorragend.

 

Hörselberge bei Wutha-Farnroda

Lasst Euch beim Wandern von Euren Eltern oder Geschwistern das Märchen von Frau Holle erzählen. Das geht nämlich auf die Hörselberge zurück.

 

Aussichtsturm im Nationalpark Hainich

Der Weg ist nicht so steil, wie bei den ersten beiden Tipps, aber man wird trotzdem belohnt mit einer wunderschönen Aussicht über den Nationalpark Hainich und den Thüringer Wald.

 

Gasthaus Sängerwiese in der Nähe der Wartburg

Von hier aus gibt es mehrere Möglichkeiten einer schönen Wanderung. In östlicher Richtung kann man die Wartburg aus einer neuen Perspektive betrachten.Südlich gelegen ist die berühmte Drachenschlucht und in westlicher Richtung finden sich viele interessanten Orte wie die „Wilde Sau“, die „Herzogsbank“ oder die „Elfengrotte“.

 

Die Burgruine „Brandenburg“ bei Lauchröden

Oder zur Abwechslung mal zur Burgruine Brandenburg? Von hier habt Ihr nicht nur eine tolle Aussicht, das Gelände lädt auch zum Entdecken und Erkunden ein. Ein richtiger Abenteuerspielplatz.

 

Die Ideen stammen vom Projekt Tizian der Ziola GmbH.

 

 


28. April: Marienkäfer aus Kronkorken

 

Aus alten Dingen Neues machen - das nennt man Upcycling. Habt Ihr Kronkorken von Glasflaschen zu Hause? Im Handumdrehen entstehen daraus Marienkäfer, mit denen Ihr Euer Fensterbrett oder einen Blumentopf dekorieren könnt. Die kleinen Käfer sind auch ein super Geschenk für Freunde oder Verwandte.

 

Ihr braucht nur viele bunte Farben (Filzstifte oder Acrylfarbe gehen am besten). Sollen die Käfer im Freien einen Platz finden, müsst ihr sie vorher mit farblosem Lack lackieren.

 

Wir wünschen Euch viel Freude beim Basteln!

 

 

 


27. April: Pinguine

 

Die drolligen Tiere erobern schnell unser Herz und nebenbei sind sie auch noch echte Überlebenskünstler und perfekt an ihre kalte Umgebung angepasst.

 

Wie sehen Pinguine aus?

Obwohl Pinguine Vögel sind, können sie nicht fliegen: Ihre Flügel benutzen sie zum Schwimmen. Pinguine haben einen kleinen Kopf, der fließend in den molligen Körper übergeht. Der Rücken ist gleichmäßig von dunklen oder schwarzen Federn bedeckt. Der Bauch ist eher hell oder weiß gefärbt. Die Federn können sehr dicht stehen: Die Flügel der Pinguine sind lang und biegsam. Ihre Schwänze sind kurz. Manche Pinguine können bis zu 1,20 Meter groß werden.

 

Wo leben Pinguine?

In freier Wildbahn leben Pinguine nur auf der Südhalbkugel der Erde. Sie kommen in der Antarktis und auf den vorgelagerten Inseln vor. Außerdem in Australien, Neuseeland, Chile, Argentinien und Südafrika sowie auf den Falkland- und den Galapagos-Inseln. Pinguine leben hauptsächlich im Wasser und bevorzugen kalte Meeresströme. Deshalb leben sie an der Küste der Länder oder Inseln, die sie bewohnen. Nur zum Brüten oder bei schweren Stürmen gehen sie an Land.

 

Wie leben Pinguine?

Die meiste Zeit verbringen Pinguine im Wasser. Mit Hilfe ihrer kräftigen Flügel schwimmen sie schnell durch die Fluten. Manche Pinguine erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 50 Stundenkilometern! An Land können Pinguine nur watscheln. Das sieht ziemlich unbeholfen aus. Trotzdem können sie auf diese Weise große Strecken zurücklegen. Wenn es zu steil zum Watscheln wird, dann legen sie sich auf den Bauch und rutschen bergab oder schieben sich mit den Füßen voran.

 

Warum frieren Pinguine im Eis nicht?

Pinguine werden von einer dicken Fettschicht vor der kalten Luft und dem eisigen Wasser geschützt. Ihre Federn sind miteinander verhakt und können sehr dicht stehen. Mit 30.000 Federn hat der Kaiserpinguin ein dichteres Gefieder als alle anderen Vögel. Die Federn bilden auch bei Sturm eine wärmende Luftschicht. Beim Brüten stehen Pinguine dicht zusammen, um sich vor der Kälte zu schützen.

 

Mehr Wissen gibts hier.

 

 


26. April: Erdbeer-Bananen-Schlange

 

 

Obst ist lecker und gesund. Noch besser schmeckt es großen und kleinen Kindern, wenn es als lustige Schlange daher kommt. Dafür einfach das Obst in Scheiben schneiden und abwechselnd hintereinander legen. Wer noch Zuckeraugen im Schrank hat, macht die Schlange damit noch viel echter. Guten Appetit!

 

 

 

 


23. April: Die Legende des Heiligen Georgs

 

 

Am 23. April ist der Tag des heiligen Georgs. Ihr kennt den Georg. Er ist auf dem Marktbrunnen mit seiner goldenen Lanze abgebildet und bewacht den Marktplatz. Georg hat um das Jahr 300 gelebt. Hier könnt Ihr die Geschichte lesen, wie Georg den Drachen besiegte.
 

In einem See in der Nähe der Stadt Silena hauste ein schrecklicher Drache. Wo er hintrat, verwüstete er Felder und Wiesen. Auch den mutigsten Kriegern gelang es nicht, das Tier zu töten. Um den Drachen zu besänftigen, beschlossen die verzweifelten Menschen, ihm jeden Tag zwei Schafe vorzuwerfen. Doch die Schafe waren bald aufgefressen, und die Gier des Tieres wurde immer größer. Es forderte Menschenopfer.
„ Wenn wir ihm nicht zu Willen sind, wird das Tier in die Stadt eindringen und sie zerstören“ befürchteten die Bewohner. Die Opfer wurden durch das Los bestimmt. Auch Kinder blieben nicht verschont.


Eines Tages fiel das Los auf die einzige Tochter des Königs. „Nehmt die Hälfte meines Reiches, aber lasst mir mein Kind“ bat der König. Aus Erbarmen gewährten die Leute dem König 8 Tage Bedenkzeit. Nach dieser Zeit ließ er König die Prinzessin mit den schönsten Kleidern schmücken und führte sie vor die Tore der Stadt. Als das Mädchen allein zum See lief, kam ihr ein fremder Ritter auf einem braunen Pferd entgegen. Es war Georg. „Warum weinst Du?“ fragte er. „Ich muss sterben“ antwortete die Prinzessin „Ein schrecklicher Drache bedroht uns“. „Ich will versuchen, dich zu retten“ sagte er. In diesem Moment fing das Meer an zu brodeln und zu schäumen. Aus den Wellen stieg der Drache ans Ufer. Georg ritt ihm entgegen und erstach ihn mit seiner Lanze. Der König und das Volk, die alles aus der Ferne beobachtet hatten, jubelten Georg zu.


Der König belohnte Georg mit Gold und Silber und Edelsteinen. Georg verteilte die Schätze unter den Armen und kehrte in seine Stadt zurück.
 

Entnommen aus:  Max Bollinger "Wie Georg den Drachen bezwang - und 51 weitere Legenden für jede Woche des Jahres". Das Buch könnt Ihr Euch in der Stadtbibliothek ausleihen.

 

 


22. April: Lustige Lego-Seife

 

Händewaschen - das ist zur Zeit eine wichtige Sache. Damit es noch mehr Spaß macht, probiert doch mal unsere lustige Lego-Seife aus.

 

So einfach gehts: Ihr braucht einen durchsichtigen Seifenspender (sonst sieht man die Legosteine nicht), farblose Flüssigseife und bunte Legosteine und -figuren. Die Legos wandern jetzt einfach in die Seife und dann: auf zum Händewaschen!

 

 


21. April: Fisch-Mobile

 

Heute basteln wir aus einer Klopapierrolle ein Fisch-Mobile für Euer Kinderzimmer.

 

 

Ihr braucht dafür:

1 Klopapierrolle

• Buntpapier

• Schere

• Heißkleber

• Strick oder Schleifenband

• Ast oder Kleiderbügel

 

 

So gehts:

1. Schneidet aus der Klopapierrolle Ringe aus.

2. Schneidet aus dem Buntpapier Augen, Mund und Flossen aus. Klebt sie anschließend auf die Ringe.

3. Zieht nun den Strick oder das Schleifenband durch die Fische und befestige die Fische an einem Ast. Dabei können die Fische unterschiedliche Höhen haben.

4. Fertig ist Euer selbstgemachtes Fisch-Mobile für die Zimmerdecke.

 

 


20. April: Bienen

 

Im Frühling summt es auf Wiesen und in den Blüten der Bäume. Bienen sind fleißige Helfer des Menschen: Sie liefern uns Honig und sorgen dafür, dass wir reichlich Früchte ernten können, weil sie die Blüten der Pflanzen bestäuben. Deshalb sind Bienen wichtig und müssen geschützt werden. Wir wollen Euch die Biene vorstellen.

 

Wie sehen Bienen aus?

Bienen gehören zu den Insekten. Der Körper der Bienen besteht – wie bei allen Insekten – aus drei Teilen: am Kopf sitzen die Augen, zwei Fühler, die als Nase dienen, und die Mundwerkzeuge, die aus zwei starken Kiefern und einem Rüssel bestehen. An der Brust sitzen zwei hauchdünne Flügelpaare und sechs Beine. Der größte Körperabschnitt ist das Markenzeichen der Bienen: Es ist der gelb-schwarz geringelte Hinterleib mit dem Giftstachel.

 

Wo leben Bienen?

Honigbienen stammen ursprünglich aus Südostasien. Seit sie vom Menschen als Nutztiere gehalten werden, haben sie sich über die ganze Welt verbreitet. Heute leben weltweit in ca. 52 Millionen Bienenstöcken rund drei Billionen Bienen!

Bienen sind hervorragende Baumeisterinnen und machen sich ihr Zuhause selbst: Sie produzieren senkrecht hängende Wachsplatten - die sogenannten Waben.

 

Wie alt werden Bienen?

Bienen gehören übrigens zu den ältesten Lebewesen überhaupt: Sie leben vermutlich schon seit 100 Millionen Jahren auf der Erde!

Die Bienenkönigin wird drei bis fünf Jahre alt. Eine Arbeiterin wird im Sommer nur sechs Wochen alt, schlüpft sie im Herbst und kann überwintern, lebt sie bis zu neun Monate. Drohnen werden nur wenige Wochen alt.

 

Wenn Ihr noch mehr Interessantes über Bienen erfahren möchtet, dann schaut doch mal hier nach:

Link

 

 


19. April: Blau machen

 

"Blau machen", das bedeutet Schule oder Arbeit schwänzen – so viel ist klar. Aber warum heißt es gerade "blau" machen und nicht "gelb" oder "rosa" machen?

 

 

Ursprung der Redewendung

 

Die Redewendung "blau machen" kommt ursprünglich vom "Blauen Montag". Der blaue Montag war nämlich ein freier Tag, ganz ohne Arbeit. Das ist allerdings schon lange her und war damals bei Färbern gebräuchlich.

Die legten nämlich die Stoffe, die sie färben wollten, am Sonntag in ein Färbebad, in dem die Farbe in das Gewebe einwirken sollte.

Montags wurde die gefärbte Wolle dann aus dem Bad genommen und an der Luft getrocknet. Die besondere Farbe, die damals verwendet wurde, zeigte eine chemische Reaktion mit der Luft - und wurde blau.

Während die Wolle an der Luft trocknete und blau wurde, hatten die Färbergesellen nichts zu tun - schließlich mussten sie warten, bis die Wolle fertig war. Also konnten sie ganz in Ruhe "blau machen" - und zwar die Wolle.

Die Redewendung stammt aus dem mittelalterlichen Erfurt. Mit der Färberpflanze Waid haben die Erfurter früher viel Geld verdient.

 

Quelle

 


16. April: Frühlingskuchen backen

 

Heute backen wir mit Euch einen Frühlingskuchen. Die saftigen Zitronenschnitten enthalten wenig zugesetzten Zucker und sind dank des Dinkelmehls die gesündere Variante dieses beliebten Rührkuchens. Frische Zitronen verleihen dem Kuchen ein zauberhaftes Aroma und liefern nebenbei einen kleinen Vitamin-C-Kick.

 

 

Zutaten:   

    250 g Dinkelmehl Type 1050

    ½     Päckchen Backpulver

    120g Agavendicksaft

    1      Prise Salz

    125g Butter (zimmerwarm)

    2      Eier

    60 ml Buttermilch

    2      Bio-Zitronen

    1      Päckchen Vanillepuddingpulver

    450 ml Milch (3,5 % Fett)

   (ggf. frische Minze für die Garnitur)

 

 

Zubereitung:

1. Für den Boden Mehl und Backpulver in eine Schüssel geben und mischen. 80g Agavendicksaft, Salz, Butter in Stücken, Eier und Buttermilch mit den Quirlen eines Handmixers zu einem glatten Teig verarbeiten.

2. Teig in eine Backform geben und glattstreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C (Umluft 160 °C; Gas: Stufe 2–3) ca. 25–30 Minuten backen (Stäbchenprobe). Herausnehmen und abkühlen lassen.

3. Für den Belag Zitrone heiß abspülen, trocken tupfen und Schale fein abreiben. Zitrone halbieren und Saft auspressen. Puddingpulver mit dem Zitronensaft glattrühren. Milch mit 40g Agavendicksaft aufkochen. Angerührtes Puddingpulver einrühren und unter Rühren 1–2 Minuten kochen. Vom Herd nehmen. Zitronencreme auf dem abgekühlten Boden verstreichen.

4. Minze waschen, trocken schütteln und Blätter hacken. Kuchen mit Minze garnieren, in Stücke schneiden und genießen.

 

 


15. April: Johann Sebastian Bachs Geheimnis

 

Wenn die Eisenacher Gästeführer*innen den Menschen unsere schöne Stadt zeigen, dann nehmen sie auch den Weg zum Denkmal von Johann Sebastian Bach am Frauenplan.

Dort erzählen sie dann folgende Geschichte, die seit Generationen überliefert wird:

 

 

Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Mantel von Johann Sebastian Bach durch eine Kugel zerstört. Seitdem hat er ein Loch. Eines Tages hörten Gärtner, die vor dem Denkmal Blumen pflanzten, ein Geräusch aus dem Mantel. Als sie näher kamen, sahen sie, dass eine Meise das Loch als Nistplatz ausgewählt hatte.

 

Noch heute könnt Ihr das kleine Loch im Mantel sehen. Wenn Ihr das nächste Mal vor dem Denkmal steht, schaut doch einmal nach. Vielleicht findet Ihr das Meisennest.

 

 


14. April: Warum heißt das Martinshorn nicht Lukashorn?

 

Das Martinshorn hat seinen Namen von der Firma, die diese Hupen bis zum Zweiten Weltkrieg exklusiv herstellte. Sie hieß Deutsche Signal-Instrumenten-Fabrik und der Besitzer Max B. Martin. Die traditionsreiche Firma fertigte ab 1880 in Markneukirchen in Sachsen Rufhörner, Jagdhörner und Fanfaren-Trompeten für zwei oder viertönige Signale.

Martinshorn ist ein umgangssprachlicher Begriff für das Folgetonhorn und kann im Gegensatz zu den gewöhnlichen Autohupen zwischen zwei Tönen wechseln. Es wird in Polizei-, Feuerwehr- und Notarztwagen eingesetzt. Martinshörner aus deutscher Produktion werden weltweit verkauft.

 

Quellen:

Frag doch mal die Maus. Das clevere Spiel. Schmidt Spiele GmbH/Link

 

 


13. April: alle Register ziehen

 

 

Wart Ihr auch schon mal in einer Situation, in der Ihr „alle Register gezogen“ habt? Doch welche Bedeutung steckt dahinter?

Die deutsche Sprache strotzt nur so vor Redewendungen und wer schon mal versucht hat, die eine oder andere ins Englische zu übersetzen, hatte gewiss Spaß.

 

Hier ein Beispiel:

„Karo ist gut im Weitsprung. Sie ist gut im Kugelstoßen, und im 50m-Lauf sowieso. Leichtathletik betreibt sie schließlich, seit sie fünf Jahre alt ist! Nun ist Karo zehn – und ihr Traum: das Sportgymnasium.

Davor kommt aber einiges auf sie zu: Die Aufnahmeprüfung muss sie bestehen, von ihrem Trainer muss sie ein Empfehlungsschreiben einholen und sich vom Arzt ein Gesundheitszeugnis ausstellen lassen. Ihre Mutter drückt den Aufwand so aus: ‚Damit du das schaffst, musst du wirklich alle Register ziehen, Karo!“

 

Verwendung

Um auszudrücken, dass man nichts unversucht lässt und alle seine Chancen nutzt, um etwas zu erreichen, verwendet man häufig die Redewendung "alle Register ziehen". Sie bezieht sich auf das Orgelspielen: Als Register bezeichnet man eine Reihe ähnlich klingender Pfeifen in der Orgel - je mehr Register seines Instruments der Organist also zieht, desto volltönender und reicher klingt sein Spiel.

 

Quelle: Link

 

 


12. April: Lavalampe bauen

 

Ihr habt Euch schon immer gefragt, wie Lavalampen funktionieren? In diesem kleinen Experiment könnt Ihr das selbst ausprobieren und werdet staunen.

 

Was braucht Ihr dafür?

1 hohes Glasgefäß (z.B. Vase oder Trinkglas)

Wasser (vermischt mit Tinte oder Lebensmittelfarbe)

Speiseöl

Brausetablette (oder Geschirrspültab)

 

 

So gehts:

Schritt 1: Füllt das Glas zur Hälfte mit Pflanzenöl.

Schritt 2: Nun füllt Ihr das Glas mit dem gefärbten Wasser auf, sodass es ca. ¾ voll ist. Sieht doch schon gut aus, wie sich das Wasser unter das Öl schiebt, oder?

Schritt 3: Jetzt könnt Ihr die Brausetablette halbieren und die Tablettenstücke nacheinander in die Flasche werfen. Werft nicht zu viel auf einmal rein, damit das Glas nicht übersprudelt.

 

 

Warum ist das so?

Es handelt sich hier um ein Phänomen, das man in der Physik "Dichte" nennt.

Das Öl sammelt sich oben, weil es eine geringere Dichte hat als Wasser. Die Farbe/Tinte hat fast die gleiche Dichte wie Wasser und dringt deswegen durch das Öl zum Boden vor und vermischt sich mit dem Wasser. Spülmaschinentabs bestehen unter anderem aus Natriumcarbonat, auch als Soda bekannt. Das kennt Ihr schon aus unserem Backpulver-Vulkan-Experiment. Ähnlich wie im Kuchenteig wollen die kleinen Blasen nach oben steigen. In unserer Lavalampe können sie das auch, da das Wasser und das Öl nicht so undurchdringlich sind wie der Teig.

Auf dem Weg nach oben schließen die Kohlenstoffdioxid-Bläschen das gefärbte Wasser ein und nehmen es mit an die Oberfläche. An der Wasseroberfläche der Lavalampe platzt die Blase und das Gas entweicht. Das Wasser sackt durch die Ölschicht wieder herab auf den Glasboden der Lavalampe, wo schon die nächste Gasblase wartet.

 

 

Möchtet Ihr noch mehr Experimente ausprobieren? Dann geht auf:

https://www.komm-mach-mint.de/schuelerinnen/experimente/alle-experimente

https://www.geo.de/geolino/basteln/15225-thma-experimente

 

 


9. April: Tag des Einhorns

 

Verwandelt Eure Küche in eine zuckersüße, bunte Welt. Denn: Heute ist Tag des Einhorns. Wir zeigen Euch ein echt verrücktes Rezept.

 

Das, was hinten aus Einhörnern rauskommt, ist eigentlich gar nicht eklig! Es schillert wie ein Regenbogen und schmeckt krachsüß. Glaubt Ihr nicht? Falls Ihr kein eigenes Einhorn zu Hause habt, um Euch davon zu überzeugen, backt doch einfach unser Einhornhaufen-Rezept nach.

 

Ihr braucht:

  • 100 Gramm Zucker
  • 100 Gramm Puderzucker
  • 100 Gramm Eiweiß
  • Regenbogen-Lebensmittelfarben
  • 6 Schüsseln

 

Und so gehts:

Als erstes trennt Ihr die Eier und wiegt 100 Gramm Eiweiß ab.

Dann siebt Ihr den Puderzucker, damit später keine Klümpchen entstehen.

 

Heizt den Backofen schon mal auf 120 Grad vor und erhitzt Wasser in einem Kochtopf. Es muss nur heiß sein – kochen muss es nicht. In diesem warmen Wasserbad müsst Ihr nun in einem Gefäß das Eiweiß schaumig schlagen. Dazu gebt Ihr den Zucker und schlagt weiter.

 

Dann vorsichtig die Schüssel vom Herd nehmen und den Eischnee so lange weiterschlagen, bis er abgekühlt ist. Jetzt ganz vorsichtig den gesiebten Puderzucker dazu rühren. Das geht gut mit einem Teigschaber.

 

Jetzt unterteilt Ihr die Eischneemasse in 6 gleichgroße Portionen. In jede Portion rührt Ihr vorsichtig eine Farbe des Regenbogens.

 

Diese Farben müssen nun aufs Backblech. Dazu könnt Ihr sie zum Beispiel nebeneinander auf einen großen Löffel geben und das Ganze dann vorsichtig aufs Blech schieben. Oder Ihr füllt die verschiedenen Farben vorsichtig in eine Spritztülle und drückt sie damit aufs Blech. Das klappt mal besser mal schlechter ... Probiert aus, mit welcher Methode Ihr am besten klarkommt.

 

Die Haufen müssen jetzt für 20 Minuten in den Ofen. Anschließend müssen sie bei 100 Grad noch mal 20 Minuten trocknen.

 

Das Rezept und Bilder von den Arbeitsschritten findet Ihr hier.

 


8. April: Wildblumenwiese anlegen

Eine bunte Wildblumenwiese sieht wunderschön aus und verändert sich im Laufe des Sommers ständig, da immer wieder andere Blumen blühen. So eine wilde Wiese ist auch ein guter Lebensraum für Schmetterlinge und Bienen.

Gestaltet Euren Balkon oder Garten zu einem bunten Hingucker und macht ihn bienen- und schmetterlingsfreundlich.

Sucht Euch einen großen Topf oder einen Balkonkasten aus und füllt die Gefäße mit ausreichend Blumenerde. Im Blumenladen oder im Gartenmarkt gibt es spezielle Samentütchen mit Wildblumen. Die Aussaat ist in der Regel im April/Mai. Schon nach einigen Tagen werden die ersten grünen Pflänzchen aus der Erde sprießen. Häufig wachsen rote Mohnblumen, blaue Kornblumen oder weiße Margeriten aus den Saatmischungen.

 

Wer keinen Garten oder Balkon hat, kann die Blumen auch in einem Blumentopf auf der Fensterbank aussäen.

 

Lasst Euch überraschen, welche bunten Blumen aus Euren Töpfen wachsen werden. Und vielleicht findet ein Schmetterling direkt zu Euch.

 

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Gärtnern.

 

 


7. April: April, April, der weiß nicht, was er will (Gedicht)

 

April! April!
Der weiß nicht, was er will.
Bald lacht der Himmel klar und rein,
Bald schau'n die Wolken düster drein,
Bald Regen und bald Sonnenschein!
Was sind mir das für Sachen,
Mit Weinen und mit Lachen
Ein solch' Gesaus' zu machen!

 

April! April!
Der weiß nicht, was er will.

O weh! O weh!
Nun kommt er gar mit Schnee!
Und schneit mir in den Blütenbaum,
In all den Frühlingswiegentraum!
Ganz greulich ist's, man glaubt es kaum:
Heut' Frost und gestern Hitze,
Heut' Reif und morgen Blitze;
Das sind so seine Witze.
O weh! O weh!
Nun kommt er gar mit Schnee!

 

Hurra! Hurra!
Der Frühling ist doch da!
Und kriegt der rauhe Wintersmann
Auch seinen Freund, den Nordwind, an
Und wehrt er sich, so gut er kann,
Es soll ihm nicht gelingen;
Denn alle Knospen springen,
Und alle Vöglein singen.
Hurra! Hurra!
Der Frühling ist doch da!

 

 

Dieses Gedichts stammt von Heinrich Seidel (1842-1906). Heinrich Seidel war ein deutscher Schriftsteller aus Mecklenburg.

 

 


6. April: Wusstest du schon ... ?

 

Heute haben wir wieder ein paar interessante Fakten aus dem Bereich „Unnützes Wissen“ für euch:

 

1. Der Buchstabe „Q“ kommt in deutschen Texten nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 0,02 Prozent vor.

 

2. Mit einem Bleistift kann man einen 56 Kilometer langen Strich ziehen.

 

3. Eine Maus hat mehr Knochen (225) als ein Mensch (206).

 

4. In Sibirien werden im Sommer bis zu +40 Grad und im Winter bis zu -65 Grad gemessen.

 

 


1. April: Gesunde Osterhasen backen

Damit das Osterfest perfekt wird, haben wir heute ein Rezept für Euch. Darin steht, wie man schnell und einfach Osterhasen backt. Das Rezept wurde vom ThINKA Beratungsbüro eingereicht und zuvor getestet.

 

Zutaten

  • 200 g Dinkelmehl Typ 1050 (optional auch andere Mehlsorten möglich)
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 1/2 Päckchen Trockenhefe
  • 80 ml Apfelsaft
  • 50 g Butter
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • eine Möhre
  • ein Eigelb
  • eine Prise Salz
  • Rosinen oder Schokosplitter zur Gestaltung von Augen und Nase

 

Zubereitung

Das Mehl mit den Mandeln und der Trockenhefe in einer Schüssel vermischen. Den Saft erwärmen und die Butter darin schmelzen lassen. Die Prise Salz und den Vanillezucker hinzufügen.

 

Die Möhre schälen und fein reiben. Die Möhrenraspel unter die Saft-Butter-Mischung rühren. Den Mix zum Mehl gießen und so lange miteinander verkneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Den Teig mit etwas Mehl bestäuben und an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen.


Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Aus dem Teig 4 Osterhasen formen: Je eine flach gedrückte Teigkugel als Körper, Kopf und Ohren. Seid kreativ!


Das Eigelb mit 2 EL Wasser verquirlen, die Hasen damit einpinseln. Aus Rosinen oder Schokosplittern die Augen und Schnäuzchen legen. Das Blech mit den Häschen in den kalten Backofen schieben, 200 Grad Ober-Unterhitze einstellen und darin 20 Minuten goldbraun backen.


31. März: Ostereier mit Naturmaterialien färben

Das Eierfärben gehört zu einem gelungenen Osterfest dazu. Es gibt viele verschiedene Methoden Eier zu färben, von speziellen Filzstiften bis hin zu Farbtabletten. Heute zeigen wir euch, wie ihr Eier mit Naturmaterialien färben könnt.

 

2 Tipps, die ihr beachten solltet:

 

  1. Die Eier sollten nicht zu frisch sein. Das Legedatum darf schon 7 bis 10 Tage her sein. Dann macht den Eiern das lange Kochen nicht mehr so viel aus und die Schale hält dem Druck besser stand.
  2. Als Gefäße zum Färben eignen sich Glaskannen oder Emailletöpfe.

 

Welche natürlichen Farbstoffe eignen sich fürs Ostereierfärben?

 

Hellgrün: Johanniskraut

Etwa sechs Esslöffel Johanniskraut in einen halben Liter Wasser geben und aufkochen, dann zehn Minuten kochen lassen. Eier können vorher oder direkt in der Mischung gekocht werden. Für einen satteren Farbton eine Messerspitze Alaun (gibt es in der Apotheke) zugeben.

 

Dunkelgelb: Kurkuma

Pulverisierte Kurkumawurzel, etwa zehn bis 15 Gramm, in einem halben Liter Wasser etwa zehn Minuten kochen. Die Eier zugeben und den Sud noch einmal zehn Minuten lang kochen. Auch hier für eine kräftigere Farbe etwas Alaun in den Sud geben.

 

Rosarot: Cochenille

Cochenille ist ein aus der Cochenille-Schildlaus gewonnener Farbstoff – auch ihn gibt es in der Apotheke. Entweder direkt als Pulver kaufen oder zwei Gramm Cochenille zu Pulver verreiben und in einem halben Liter Wasser lösen und aufkochen. Je nach gewünschter Farbintensität die Eier nur kurz oder wenige Minuten im Farbsud einwirken lassen.

 

Braunrot: Zwiebelschalen

Ein bis zwei Handvoll rote Zwiebelschalen in einem halben Liter Wasser aufkochen. Je nach gewünschter Intensität können die Eier vorher in Wasser gekocht und dann nur kurz in den Farbsud getaucht oder aber bis zu 30 Minuten in dem Farbsud selbst hartgekocht werden.

 


30. März: Hasengirlande basteln

Ostern steht vor der Tür. Für eure Osterdeko zu Hause haben wir noch einen Basteltipp für euch. Wir zeigen euch heut wie man aus Recycling-Papier schnell und einfach eine Hasengirlande bastelt.

 

Ihr benötigt:

 

  • Papier: bunt, gemustert oder auch recycelbares Geschenk- und Zeitungspapier
  • ein Stück festeres Papier oder Karton für die Schablone
  • Watte oder Wattepads
  • Schnur
  • Stift
  • Locher
  • Kleber
  • Schere

 

Und so geht’s:

 

  1. Zunächst brauchst du für eine Hasengirlande eine Schablone. Dazu nimmst du das Stück Karton (oder das festere Papier), faltest es in der Mitte und zeichnest einen halben Hasen. Schneide die Schablone aus und falte sie auseinander.
  2. Übertrage die Hasenschablone auf das von dir ausgewählte Papier.
  3. Wenn du genügend Osterhasen aufgezeichnet hast, kannst du sie ausschneiden.
  4. Als nächstes stanzt du vorsichtig Löcher in jedes Hasenohr. Um die Löcher vor dem Ausreißen zu bewahren, kannst du beim Bürobedarf runde Klebeetiketten zum Verstärken kaufen.
  5. Jetzt kommt der flauschigste Teil der Arbeit: die Puschelschwänzchen der Osterhasen. Zupfe die Watte einfach auseinander und schneide kleine Kreise aus. Die klebst du dann mit Klebstoff am Hasenpopo fest.
  6. Nimm die Schnur, schneide ein Stück in gewünschter Länge ab, sodass alle Hasen draufpassen und fädle sie durch jedes einzelne ausgestanzte Loch, bis du alle Hasen wie an einer Wäscheleine baumeln hast.
  7. Suche einen geeigneten Platz in der Wohnung/im Haus und hänge deine Hasengirlande auf.

 


29. März: Saatkugeln selbst herstellen

Der Frühling ist endlich da. Draußen wird es wärmer und man verbringt wieder mehr Zeit im Garten. Fehlen nur noch ein paar Blumen, die den Garten noch schöner machen. Wie ihr aus Erde und verschiedenen Blumensamen Saatkugeln herstellen könnt, erfahrt ihr auf der Seite von Wissen macht Ah!.

 

Ihr benötigt:

 

  • Blumenerde oder pflanzlichen Kompost
  • Tonpulver oder Heilerde
  • etwas Wasser
  • verschiedene Blumensamen (z. B. Sonnenblumen, Astern, Salbei oder Lavendel)
  • einen Becher
  • eine große Schüssel
  • einen Löffel
  • ein Tablett
  • eine Tüte oder einen Eierkarton

 

Zur Anleitung gelangt ihr hier.

 


26. März: Insekten-Dose

In dieser Woche ruft die Stadtverwaltung zum Frühjahrsputz auf. Mehr als 80 Bürger haben sich schon daran beteiligt und fleißig Müll aufgesammelt, der achtlos in die Natur geworfen wurde. Was sich aus Müll alles noch kreativ machen lässt, habt ihr in dieser Woche ja schon gesehen. Hier nun unser letzter Tipp dazu - ein Unterschlupf für Insekten. Wildbienen, Florfliegen und andere Insekten freuen sich über einen passenden Ort zum Nisten. So sehen die Unterschlüpfe sogar richtig hübsch aus!


Für eine Insekten-Dose braucht ihr:
 

  • 1 Blechdose
  • bunte Wolle
  • Schere
  • Holzperle
  • weißer und schwarzer Filz
  • Klebstoff
  • Hammer
  • Nagel
  • Draht
  • Füllmaterial (zum Beispiel Bambusstäbe, Röllchen aus Wellpappe, Holzwolle, Stroh, dünne Zweige)


So wird gebastelt:

 

  1. Umwickle die Dose mit Wolle. Möchtest du die Farbe wechseln, schneide den Faden ab und knote einen anderen an das lose Ende. Zum Schluss verknotest du das Ende des letzten Fadens.
  2. Knote sechs gleiche lange Fäden an die Unterseite deiner Dose – das werden die Insekten-Beinchen.
  3. Fädele je eine Holzperle an die Enden der Fäden. Mit einem dicken Knoten sorgst du dafür, dass die Perlen dort auch bleiben.
  4. Schneide je zwei große weiße und zwei kleinere schwarze Kreise aus dem Filz aus. Klebe die schwarzen Kreise auf die weißen Kreise. Die fertigen Augen klebst du auf der linken und rechten Seite der Dose fest.
  5. Loche den Dosenboden vorsichtig mit Hammer und Nagel.
  6. Ziehe ein Stück Draht zum Aufhängen durch das Loch und die Dose hindurch. Verdrehe die Drahtenden miteinander.
  7. Stecke das Füllmaterial in die Dose. Suche ein geschütztes Plätzchen im Garten oder auf dem Balkon. Nun können die ersten kleinen Bewohner in ihr neues Heim einziehen.

 

Fertig ist eure Insekten-Dose!

 

Quelle: Geolino

 


25. März: Tag der Waffel

Jedes Jahr am 25. März holen die Schweden ihre Waffeleisen heraus und feiern „Vaffeldagen“, den Waffeltag. Wir machen in diesem Jahr auch mit und haben für euch ein einfaches Rezept für Waffelteig herausgesucht.

 

Zutaten:

 

  • 125 g Butter
  • 75 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 250 g Mehl
  • 2 gestrichene Teelöffel Backpulver
  • 1/8 L Milch
     

Zubereitung:


Butter mit Eiern, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, anschließend Mehl und Backpulver dazu geben, nach und nach die Milch unterrühren. Wenn der Teig zu fest ist, kann noch etwas mehr Milch dazu gegeben werden. Der Teig ergibt etwa zehn Waffeln.

 

Backt die Waffeln nun im Waffeleisen und streut anschließend etwas Puderzucker darüber. Ihr könnt euer Werk auch nach Herzenslust belegen, zum Beispiel mit Apfelmus, Sahne, Schokosauce, heißen Kirschen ...


Wir wünschen Guten Appetit!

 


24. März: Lichterkette aus Joghurtbechern

In dieser Woche ruft die Stadtverwaltung zum Frühjahrsputz auf. 611 Kilogramm Müll werfen die Deutschen jedes Jahr weg! Dabei sind die meisten Sachen viel zu schön für den Müll. Wir zeigen euch in dieser Woche, was sich aus Müll noch alles machen lässt - zum Beispiel eine Lichterkette aus Joghurtbechern.

 

Ihr braucht:

 

  • eine Lichterkette
  • kleine, bunte Joghurtbecher (so viele, wie die Lichterkette Lämpchen hat)
  • Schere/ Nagelschere
  • Küchenhandtuch
     

So bastelt ihr die Lichterkette aus Joghurtbechern:
 

 

  1. Spült die leeren Joghurtbecher gut aus und trocknet sie ab.
  2. Stellt sie auf den Kopf und ritzt mittig in ihren Boden ein Kreuz. Später steckt ihr dadurch die Lämpchen der Kette.
  3. Dreht die Becher wieder um und schneidet den oberen Deckelrand grob ab. Vermutlich gelingt das am besten mit einer alten Nagelschere.
  4. Schneidet nun rundherum Zacken oder Wellen in die Kante, sodass die Joghurtbecher nach und nach Blüten gleichen. Steckt sie dann auf die Lämpchen der Kette und lasst es leuchten!

 

Quelle: Geolino

 


23. März: Windlicht aus einer Konservendose

In dieser Woche ruft die Stadtverwaltung zum Frühjahrsputz auf. 611 Kilogramm Müll werfen die Deutschen jedes Jahr weg! Dabei sind die meisten Sachen viel zu schön für den Müll. Wir zeigen euch in dieser Woche, was sich aus Müll noch alles machen lässt.

 

Ihr braucht:

 

  • leere Konservendose
  • Acryl-Sprühfarbe
  • Filzstift
  • Papiervorlage (z.B. Herz/ Stern)
     

Und so geht's:

 

  1. Konservendose reinigen und mit der Kombizange die scharfen Ränder umschlagen, damit ihr euch nicht verletzt
  2. Motiv mit dem Filzstift auf die Dose übertragen
  3. Mit Schraubenzieher und Schnellbauschraube Löcher entlang des Motivs in maximal einem Zentimeter Abstand bohren
  4. Zum Besprühen ins Freie gehen oder die Dose in einen alten Karton stellen
  5. Anschließend ein Teelicht am Boden der Dose platzieren.

 


22. März: Schnittlauch im Milchkarton

In dieser Woche ruft die Stadtverwaltung zum Frühjahrsputz auf. 611 Kilogramm Müll werfen die Deutschen jedes Jahr weg! Dabei sind die meisten Sachen viel zu schön für den Müll. Wir zeigen euch in dieser Woche, was sich aus Müll noch alles machen lässt.

 

Ihr braucht:

 

  • Milch- oder Saftkartons
  • Schnittlauchsaat (20 bis 30 Körnchen pro Karton)
  • frische Blumenerde
  • Kieselsteine


Und so geht's:

 

  1. Wascht die Milch- oder Saftkartons gut aus und dreht den Verschluss fest zu. Legt sie waagerecht, so dass der Verschluss zur Seite zeigt, auf eure Arbeitsunterlage und schneidet auf der Oberseite ein "Fenster" in die Kartons. Und zwar so, dass rundum etwa ein Zentimeter Rand stehen bleibt.
  2. Dreht die Kartons um und bohrt mit dem Messer jeweils acht bis zehn Löcher in die Böden, damit das Gießwasser später abfließen ohne Probleme kann. Pikst die Messerspitze dazu in die Packung, drückt sie vorsichtig nach unten und dreht das Messer dabei. Am Ende sollte ein Bleistift gut durch die Löcher passen. Lasst euch beim "Bohren" am besten von einem Erwachsenen helfen.
  3. Dreht die Kartons wieder um. Damit die Abflusslöcher später nicht verstopfen, schichtet ihr Kieselsteine in die Kartons – und zwar so, dass die Böden gut bedeckt sind.
  4. Füllt die Kartons bis zum oberen Rand mit frischer Blumenerde und gießt vorsichtig etwas Wasser darauf. Sackt die Erde nach unten, füllt ihr noch etwas Erde nach. Zwischen Blumenerde und der Oberkante der Kartons sollte etwa 1 Zentimeter Platz bleiben.
  5. Jetzt wird gesät: Für einen Karton benötigt ihr 20 bis 30 Saatkörnchen. Streut diese auf die Erde. Verteilt die Saat dabei gleichmäßig! Anschließend streut ihr eine dünne Schicht Erde darüber und drückt diese leicht an.
  6. Wasser marsch! Aber bitte vorsichtig, damit ihr die Saat nicht gleich wegspült. Am Anfang wässert ihr die Erde darum am besten mit einem Wassersprüher. Wenn die Pflanzen ordentlich gewachsen sind, könnt ihr natürlich auch eine Gießkanne nehmen.
  7. Sucht für den Schnittlauch nun ein sonniges oder nur leicht schattiges Plätzchen. Die Erde müsst ihr ab jetzt immer feucht halten. Gießt also regelmäßig, überschwemmt die Pflanzen aber nicht. Nach wenigen Tagen zeigen sich schon die ersten zarten Halme.

 


Quelle: Geolino

 


19. März: Dein Glücksglas für schwere Momente

Am 20. März ist Tag des Glücks. Wir haben eine gute Idee für euch, wie ihr ein Glücksglas bastelt und so schöne Erinnerungen und Momente festhalten könnt.

 

„Es genügt nicht Gefühle zu haben. Man muss auch gewillt sein, diese auszudrücken.“ (Daniel Goudevert)

 

In der aktuellen Situation ist es nicht immer leicht positive Gedanken zu haben. Die Zeiten sind für viele Menschen schwierig, besonders für Kinder. Doch ab und zu sollte sich jeder die Zeit gönnen, auch an die erfreulichen Dinge im Leben zu denken. Brauchst du mal einmal wieder eine Pause von deinen negativen Gedanken? Dann greif einfach in dein Glücksglas!

 

Wann immer du etwas Schönes erlebst oder dir eine schöne Erinnerung in den Sinn kommt, schreib oder mal es auf und leg es in dein Glas (am besten ein Einmachglas oder eine Dose mit Deckel). Ganz egal, ob groß oder klein! Wenn es dir dann irgendwann mal nicht so gut gehen sollte, öffne dein Glas und lies dir die schönen Momente und Erinnerungen vor. Lass das freudige Gefühl noch einmal hochkommen. Damit das Glücksglas auch zu DEINEM Glücksglas wird, gestalte es kreativ!

 

Dieser Tipp wurde von den Mitarbeitern der Ziola GmbH aus Eisenach eingereicht.

 


18. März: Auf Spurensuche

Am 21. März hat der berühmteste Sohn Eisenachs Geburtstag. Der berühmte Komponist Johann Sebastian Bach wurde 1685 in Eisenach geboren. Zehn Jahre wuchs er hier auf, erhielt den ersten Musikunterricht und sang sogar im Schulchor und in der Georgenkirche.


Als Geburtstagsgeschenk nehmen wir euch heute schon auf ein kleines Suchspiel mit.

 

Im Foto könnt ihr die Anfangsbuchstaben seines Namens finden.
Doch wo nur befindet sich das Symbol?


Begebt euch auf Entdeckerreise in Eisenach.

 

Wir wünschen euch viel Spaß!

 


17. März: Bepflanzte Gummistiefel

Heute verwandeln wir alte Gummistiefel in Blumentöpfe.


Für den Gummistiefel-Blumentopf braucht ihr:

 

  • einen alten Gummistiefel
  • etwas Erde
  • Blumen oder Pflanzensamen
  • einen spitzen Gegenstand (zum Löcher bohren)
  • eine kleine Schaufel
     

So kommen die Blumen in den Schuh:

 

  1. Als erstes braucht ihr einen alten Gummistiefel, den ihr nicht mehr anziehen wollt. Tipp: Je mehr Gummistiefel man auftreiben kann, desto mehr Blumentöpfe hat man natürlich zum Schluss!  
  2. Bohrt mit einem spitzen Gegenstand ein paar Löcher in die Sohle des Schuhs, damit das Wasser später besser ablaufen kann. Lasst euch hierbei von einem Erwachsenen helfen!
  3. Befüllt anschließend den Gummistiefel mit Blumenerde. Tipp: Falls ihr gerade keine Blumenerde zur Hand habt, könnt ihr auch auf Erde aus dem Garten zurückgreifen.
  4. Jetzt müssen nur noch die Samen in die Erde. Dazu steckt sie einfach mit den Fingern etwa einen Zentimeter tief in die Erde. Falls ihr direkt Blumen einpflanzen möchtet, setzt sie einfach in den Stiefel und füllt den Rest mit Erde auf.
  5. Jetzt noch ausreichend gießen und fertig!

 

Hinweis: Ihr könnt Sonnenblumenkerne einpflanzen, es geht aber auch mit anderen Pflanzen: weiße Bohnen, Erbsen und Kartoffeln könnt ihr zum Beispiel genauso gut verwenden. Bei ausreichend Wärme keimen die eingepflanzten Sonnenblumenkerne und Erbsen bereits nach einigen Tagen! Wir sind gespannt, ob wir bunte bepflanzte Gummistiefel sehen werden.
 
Quelle: Geolino

 


16. März: Macht euer Rad fit für die Fahrradsaison!

Heute geben wir euch Tipps, wie ihr euer Fahrrad verkehrssicher macht und worauf ihr achten müsst. Nur wenn ein Rad mit folgendem Zubehör ausgestattet ist, darf es im Straßenverkehr genutzt werden:

 

  • Weißer Scheinwerfer mit weißem Rückstrahler vorne, wahlweise mit Dynamo-, Batterie- oder Akku-Betrieb
  • Rotes Rücklicht mit Großflächenrückstrahler hinten, wahlweise mit Dynamo-, Batterie- oder Akku-Betrieb
  • Rutschfeste Pedale, die mit je zwei gelben Pedalreflektoren ausgestattet sind
  • Zwei Katzenaugen pro Rad oder reflektierende, silberne Streifen an den Reifen oder Speichenreflektoren
  • Helltönende Klingel (Glocke)
  • Zwei voneinander unabhängige Bremsen. Empfehlenswert sind zwei Handbremsen und ggf. eine zusätzliche Rücktrittbremse.


Checkt zudem regelmäßig den Gesamtzustand des Fahrrads hinsichtlich Verschleiß, Rost und möglicher loser Teile. Dabei ist auch ein Blick auf die Reifen sinnvoll. Wenn es Risse und Einschnitte gibt oder das Profil abgefahren ist, steht ein Wechsel an. Zudem ist der richtige Luftdruck wichtig. Wie viel Druck genau richtig ist, könnt ihr in den Hinweisen des Herstellers nachlesen.

 

Alle Speichen sollten unter einer Vorspannung stehen. Lose Speichen destabilisieren das Rad und können herausbrechen. Ein guter Rundlauf ist insbesondere bei Felgenbremsen erforderlich. Zudem ist eine gut geschmierte Fahrradkette wichtig. Mit ausreichend Spannung sinkt der Tretwiderstand und sie springt nicht so schnell ab.


Wichtig ist auch die Sitzposition des Fahrers. Sie sollte nicht nur komfortabel sein, sondern ein sicheres Radfahren ermöglichen. Weitere Informationen findet ihr hier.

 


15. März:

Nachdem am Wochenende Frau Sunna Herrn Winter besiegt hat, freuen wir uns auf den Frühling. Die ersten Blumen blühen, später werden die Sträucher und Bäume wieder grün.


Vier Dinge, die uns besonders gut am Frühling gefallen:

 

  1. Das Aufstehen fällt im Frühling leichter!
    Wenn wir im Winter früh morgens aufstehen, ist es meist noch stockdunkel. Am liebsten würden die meisten von uns dann sicher einfach unter der warmen Bettdecke liegen bleiben und keinen Fuß vor die Tür setzen! Im Frühling hingegen wecken uns nicht selten Sonnenlicht und Vogelgezwitscher - so startet selbst der unangenehmste Schultag gleich viel besser und es fällt uns wesentlich leichter aufzustehen.
     
  2. Ostern rückt näher!
    Jede der vier Jahreszeiten bringt ihre ganz eigenen Bräuche mit sich. Im Frühling feiern wir zum Beispiel Muttertag, stellen in einigen Regionen einen Maibaum auf und feiern Ostern. Das Osterfest gehört sicher zu den beliebtesten Festen im ganzen Jahr. Kein Wunder, denn in der Osterzeit wird es festlich und ziemlich bunt.
     
  3. Fahrrad fahren macht im Frühling wieder Spaß!
    Während der nasskalten Wintermonate stehen die meisten Räder im Keller und verstauben. Doch kaum beginnt der Frühling, kommt auch das Fahrrad wieder an die frische Luft. Wie herrlich es ist, an einem sonnigen Tag durch die Gegend zu radeln!
     
  4. Sonne, Sonne, Sonne!
    Gibt es eine Zeit, in der wir uns noch mehr über die ersten Sonnentage des Jahres freuen als im Frühling? Bestimmt nicht! Denn auch wenn die Sonnenstrahlen zuerst noch etwas schwach sein mögen, locken sie doch jeden Wintergeplagten an die frische Luft. Kein Wunder also, dass der Frühling zu den beliebtesten Jahreszeiten gehört.
     

Weitere Frühlingsfreuden findet ihr hier:
 

Und was mögt ihr am Frühling? Schreibt uns gerne eure Tipps!

 


12. März: Fakten rund um den Sommergewinns-Umzug

Am Wochenende würde der große Festumzug zum Sommergewinn durch die Straßen von Eisenach rollen. Damit ihr nicht allzu traurig sein müsst, haben wir euch ein paar interessante Fakten zusammengestellt:


Wusstet ihr, ...

 

... dass der Brauch des Sommergewinnens aus einer Zeit stammt, zu der man nur zwei
    Jahreszeiten, nämlich Sommer und Winter, unterschied?

... dass der erste Sommergewinns-Umzug im Jahr 1897 stattfand?

... dass der Sommergewinns-Umzug immer drei Wochen vor Ostern stattfindet, am Vortag
    des Sonntags "Lätare"?

... dass am Ende des Festzuges das traditionelle Streitgespräch zwischen Frau Sunna und Herrn Winter zelebriert wird?

... dass der Winter dabei unterliegt und symbolisch als Strohpuppe verbrannt wird?

... dass der Schlachtruf lautet „Gut Ei und Kikeriki“?

... dass 400.000 Blüten aus Krepppapier jedes Jahr für den Eisenacher Sommergewinn angefertigt werden?

 


11. März: Die Symbole des Sommergewinns Teil III

Zum Eisenacher Sommergewinn sieht man immer wieder die Symbole Hahn, Ei und Brezel. Aber welche Bedeutung haben sie eigentlich? Das wollen wir euch erklären.

 

Die Brezel


Die Brezel, ineinander verschlungen ohne Anfang und Ende, steht für das immer Wiederkehrende, den ständigen Wechsel der Jahreszeiten. So wie auf jeden Winter der Sommergewinn und damit der Beginn der warmen Jahreszeit folgt.

 

Hier findet ihr eine Brezel zum Ausmalen.


Mit unseren Vorlagen könnt ihr eure eigenen Symbole gestalten und euch den Sommergewinn nach Hause holen.

 

Viel Spaß!

 


10. März: Die Symbole des Sommergewinns Teil II

Zum Eisenacher Sommergewinn sieht man immer wieder die Symbole Hahn, Ei und Brezel. Aber welche Bedeutung haben sie eigentlich? Das wollen wir euch erklären.

 

Das Ei


Das Ei gilt als Zeichen der Fruchtbarkeit und des neu entstehenden Lebens.

 

Hier findet ihr ein Ei zum Ausmalen.


Mit unseren Vorlagen könnt ihr eure eigenen Symbole gestalten und euch den Sommergewinn nach Hause holen.

 

Viel Spaß!


9. März: Die Symbole des Sommergewinns Teil I

Zum Eisenacher Sommergewinn sieht man immer wieder die Symbole Hahn, Ei und Brezel. Aber welche Bedeutung haben sie eigentlich? Das wollen wir euch erklären.

 

 

Der Hahn


Der Hahn ist der Verkünder des Lichts und der aufgehenden Sonne. Das heißt, wenn am Morgen der Hahn kräht, dann beginnt der neue Tag.

 

Hier findet ihr einen Hahn zum Ausmalen.


Mit unseren Vorlagen könnt ihr eure eigenen Symbole gestalten und euch den Sommergewinn nach Hause holen.

 

Viel Spaß!


8. März: Bunte Frühlingsblüten aus Krepp

Renate Meyer von der Sommergewinnszunft Eisenach zeigt euch, wie die Krepppapierblüten zum Sommergewinn hergestellt werden. Vielleicht habt ihr Lust und schmückt eure Fensterbank, den Balkonkasten oder die Haustür.

 

Hier geht's zum Erklär-Video mit der Bastelanleitung.


5. März: Einen Wochenplaner basteln

Zum Ende der Woche haben wir noch einen Basteltipp für euch. Damit ihr in die nächste Woche gut geplant starten könnt, zeigen wir euch, wie man einen Wochenplaner bastelt, der auch sehr hübsch aussieht.


Ihr braucht:


•    farbiges Tonpapier
•    Stifte
•    Klebstoff
•    Schere
•    7 Wäscheklammern
•    feste Schnur
•    Erdnüsse oder Röhrennudeln
•    Bastelfarben
•    Pinsel
•    Holzspieß
•    einen Stein


Und so geht’s:


Schneidet aus dem farbigen Tonpapier sieben Dreiecke und klebt sie jeweils an der Heftseite der Wäscheklammern fest. Schreibt jeweils einen Wochentag auf die „Drück“-Seite der Klammern.Bemalt Erdnüsse oder Röhrennudeln mit bunter Farbe und lasst sie trocknen. Danach pikst ihr langsam mit dem Holzspieß ein Loch hindurch – fertig sind eure „Perlen“!

 

Fädelt mehrere Erdnüsse (oder Nudeln) und die Wäscheklammern auf die Schnur. Um die Schnur durch die Perlen zu bekommen, knotet sie fest um die Spitze des Holzspießes und schiebt ihn durch das vorgestochene Loch. Zum Schluss knotet ihr am unteren Ende der Schnur einen Stein als Gewicht fest, damit die Kette gerade herunterhängt.

 

Fertig ist euer Wochenplaner! Nun könnt ihr jeden Tag einen Zettel an der Wäscheklammer befestigen, auf dem steht, was ihr machen möchtet.

 


4. März: Wusstest du schon, dass ... ?

Heute haben wir für euch ein paar interessante Fakten aus der Rubrik „Unnützes Wissen“:

 

  1. Spinat kommt aus der Gegend des Iran.
     
  2. Zehn Prozent des jährlichen Salzabbaus der Welt werden für die Enteisung der Straßen in den USA verwendet.
     
  3. Wir atmen immer nur durch ein Nasenloch; etwa alle 90 Minuten findet ein Wechsel statt.
     
  4. Wenn man die gesamte DNA eines Menschen hintereinanderlegen würde, ergäbe sich eine Strecke von 150 Milliarden Kilometern, also tausendmal die Entfernung der Erde von der Sonne.

 


3. März: Ein Mini-Gewächshaus basteln

Endlich kommt der Frühling und die Sonne zeigt sich. Im Garten wird gewerkelt, die Beete werden vorbereitet auf eine neue Saison. Alles soll schick für die warme Jahreszeit sein. Ihr habt kein Beet im Garten, um leckere Kräuter säen zu können? Kein Problem! Mit dem Mini-Gewächshaus aus Plastikflaschen, klappt es auch ohne Beet im Garten.

 

Ihr benötigt:

•    Blumentöpfe (ca. 8 cm Durchmesser)
•    leere Plastikflaschen (so viele wie Töpfe)
•    Erde
•    Saatgut z.B. Petersilie, Schnittlauch, Basilikum etc.
•    Schilder zum Beschriften der Blumentöpfe


So wird’s gemacht:

1.    Kürzt die Plastikfalschen auf 11 cm Höhe (von oben gemessen).

2.    Füllt die Erde in die Blumentöpfe und streut das Saatgut in die Erde. Anschließend schließt eure Mini-Gewächshäuser mit den Plastikflaschen.

3.    Beschriftet eure Blumentöpfe z.B. mit dem Aussaatdatum und dem Namen des Saatgutes.

4.    Nicht vergessen!: Regelmäßig gießen, damit eure Samen auch zu kleinen Pflänzchen heranwachsen.


Tipp: Stellt passende Untersetzer unter die Blumentöpfe, damit die Fensterbank gut geschützt ist.

 


2. März: Frühjahrsblüher mit Schere und Kleber

Habt ihr keinen Garten, aber wollt trotzdem ein paar Frühlingsblüher um euch haben? Kein Problem! Bastelt euch einfach eure eigenen Schneeglöckchen.

 

Das braucht ihr zum Basteln:

 

  • Grünes Tonpapier
  • Farbiges Tonpapier
  • Wattepads
  • Schere und Kleber


So wird’s gemacht:

 

Schneidet Stängel und Blätter aus grünem Tonpapier aus und klebt sie auf ein Blatt farbiges Tonpapier. Für die weißen Blüten benutzt die Wattepads. Schneidet für die Blüten Zacken hinein. Für den Boden (Imitation von Schnee) könnt ihr einige Pads zur Hälfte durchschneiden. Danach klebt die Blüten-Wattepads an die Stängelenden und die Wattepad-Hälften auf den Boden.

 

Fertig sind eure Schneeglöckchen!

 

Der Vorschlag stammt von der Stiftung Lesen.


1. März: Kresse selbst ziehen

Wir starten in dieser Woche in den Frühling. Heute zeigen wir euch, wie ihr Kresse zu Hause selber ziehen könnt.

 

Ihr benötigt dafür:

 

  • eine kleine Schale
  • eine Tüte mit Kressesamen
  • Watte
  • Wasser


Gib etwas Watte in deine Schale und befeuchte sie mit Wasser. Nun verteilst du einige Kressesamen auf der Watte. Beobachte deine Samen jeden Tag und halte die Watte mit Wasser feucht, dann werden aus den Samen die ersten Kressepflanzen wachsen. Nach wenigen Tagen kannst du die Kresse mit einer Schere ernten und damit ein Butterbrot belegen. Auch Frischkäse lässt sich damit bestens dekorieren - oder ihr verfeinert einen Salat mit eurer Kresse.

 


26. Februar: Frisches Brot aus der Dose

Heute stellen wir euch ein ungewöhnliches Experiment vor: Frisches Brot aus der Dose. Geht das überhaupt?
 

Diese Zutaten benötigt ihr für zwei Brote:

 

  •   250 ml Vollmilch
  •   1/2 Würfel Hefe
  •   50 g Zucker
  •   1 Ei
  •   100 ml Olivenöl
  •   500 g Weizenmehl Type 550
  •   1 Pck. Backpulver
  •   1 Prise Salz
  •   je 1 EL gerebelter Thymian und Oregano
  •   4 EL Haselnusskerne
  •   2 große, leere Konservendosen (850 ml)
  •   Alufolie und Backpapier

 

So wird das Dosen-Brot gebacken:


Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Milch lauwarm erwärmen. Hefe und Zucker darin auflösen. Ei und Öl zufügen. Mehl, Backpulver und Salz mischen und ebenfalls zur Hefemilch geben. Zu einem geschmeidigen Teig kneten. Kräuter und Nusskerne einarbeiten. Den Teig kurz ruhen lassen und sich den Dosen widmen.


Stellt die Dose auf Backpapier, zeichnet mit einem Stift drum herum und schneidet den Kreis aus. Legt ihn in die Dose auf den Boden. Schneidet einen Backpapierstreifen zurecht, der die Dose von innen auskleidet. Er sollte etwas über den Rand stehen.


So wird’s herzig: Das ist ein Tipp für Fortgeschrittene - ihr müsst eure Dose nämlich in Herzform biegen. Entfernt dafür mit dem Dosenöffner auch den Dosenboden. Biegt nun entlang einer Kante, zum Beispiel von einem Geländer, einen Knick ins Metall (bitte niemals an hölzernen Möbeln!). Formt exakt auf der gegenüberliegenden Seite des Knicks nach innen die Herzspitze; das geht mit der Hand oder indem ihr die "Herzseiten" etwas auf den Boden drückt. Schnappt euch etwas Alufolie und drückt sie als Boden von unten um die Form herum. Kleidet die Form nun von innen mit Backpapier aus.

 

Wenn ihr zwei Dosen vorbereitet habt, halbiert den Teig. Formit ihn jeweils zu einer Kugel und leht ihn in die Konservendosen. Stellt das Ganze auf einen Rost und backt euer Dosenbrot 35 bis 40 Minuten lang. Lasst die Brote auskühlen. Ihr könnt sie gleich aus der Dose befreien oder darin lassen - und sie zum nächsten Picknick oder einer Wanderung als Dosen-Proviant mitnehmen.

 

Eingereicht hat diese Idee das Projekt TIZIAN der Ziola GmbH aus Eisenach; Quelle: www.GEOlino.de

 


25. Februar: Vulkanausbruch mit Backpulver

Habt ihr schon einmal einen Vulkanausbruch erlebt? Wenn nicht, dann wird es Zeit!

 

Das benötigt ihr für die Vorbereitung:

 

  •     Teller
  •     Schere
  •     2 Gläser
  •     Alufolie und Klebeband
  •     3 Päckchen Backpulver
  •     1–2 Päckchen rote Lebensmittelfarbe
  •     Spülmittel
  •     ein halbes Glas Essig
  •     ein halbes Glas Wasser
  •     eine große, wasserdichte Unterlage (z. B. ein Tablett)

 

Klebt eines der beiden Gläser mit einem Röllchen aus Klebeband mittig auf den Teller. Legt zwei Bahnen Alufolie darüber, sodass Teller und Glas bedeckt sind. Klebt die Ränder der Folie an der Unterseite des Tellers fest. Schneidet in die Mitte der Glasöffnung mit der Schere ein kleines Loch in die Alufolie. Schneidet von dort aus ein Kreuz– aber nur so weit, bis ihr den Innenrand des Glases erreicht.

 

Knickt die vier Ecken der Alufolie nach innen und klebt sie am Innenrand des Glases fest. Gebt das Backpulver in den Vulkankrater. In dem zweiten Glas mischt ihr Wasser und Essig mit Lebensmittelfarbe, bis die Flüssigkeit dunkelrot ist. Gebt dann einen Spritzer Spülmittel dazu. Hier findet ihr ein Erklär-Video.

 

Wichtig: Stellt euren Vulkan spätestens jetzt auf eine wasserdichte Unterlage, sonst läuft Lava auf den Tisch oder den Boden! Kippt das rote Gemisch in den  Alufolienkrater – schon bricht euer Vulkan aus!

 


24. Februar: Teig, den man nicht essen kann

Mit Salzteig könnt ihr viele Experimente machen - nur essen solltet ihr ihn nicht. Wenn er lange genug an der Luft trocknet, werden eure Figuren steinhart. Dann könnt ihr sie sogar bemalen. In unserem Beispiel hat ein Schulmädchen Backwaren und Obst selbst gemacht und für ihren Einkaufsladen verwendet.

 

Für den Salzteig braucht ihr:

 

  • eine Tasse Salz
  • eine Tasse Wasser
  • zwei Tassen Mehl


Bevor ihr loslegt, breitet Zeitung oder anderes Papier auf dem Tisch aus. Dann verschmischt die Zutaten und knetet euren Teig gut durch. Ihr könnt Figuren formen oder mit Ausstechern Plätzchen ausstechen. Tipp: Wenn ihr ein Loch durch die Plätzchen stecht, könnt ihr sie später aufhängen - zum Beispiel als Kette.

 

Wer besonders kreativ ist, kann Plätzchen und Figuren dekorieren. Drückt dazu einfach Dinge in den Teig, wenn er noch weich ist. Muscheln, Sand, kleine Steine oder Glitzer eignen sich hierfür gut. Am sichersten ist es, wenn eure Plätzchen und Figuren drei Tage lang trocknen. Danach könnt ihr sie bemalen.

 


23. Februar: Zaubersand selbst herstellen

Zaubersand ist einfach herzustellen, enthält keine Schadstoffe und ist in der selbstgemachen Variante deutlich günstiger als fertige Mischungen.


Zaubersand ist ein Mix aus Sand und Knete. Man kann ihn quetschen, formen und ihn in allen möglichen Lieblingsfarben herstellen. Er ist so krümelig wie Sand, wird aber zu einer festen Knetmasse, wenn man ihn mit den Händen bearbeitet. Sogar Burgen lassen sich damit bauen oder Förmchen ausstechen. Und das Beste: Man kann den Zaubersand ganz leicht selbst herstellen.


Was braucht ihr?

 

  • 1 kg Mehl
  • 150 ml Öl (z. B. Sonnenblumenöl oder Baby-Öl)
  • Lebensmittelfarbe (und auch Glitzer ist möglich)

 

Gebt die Mischung auf ein großes Backblech und vermischt Öl und Mehl gründlich mit den Fingern!

Fertig ist der Zaubersand!
 


Eingesendet und getestet durch: Beratungsbüro ThINKA in der Bahnhofstraße

 


22. Februar: Wir bauen ein Elektromagnet

Diese Woche möchten wir euch verschiedene Experimente zeigen, die ihr zu Hause ganz leicht selbst nachmachen und ausprobieren könnt.

 

Für das heutige Experiment benötigt ihr einen Nagel, Kupferdraht und eine Batterie.
Was ihr daraus basteln könnt, erfahrt ihr in diesem Video.

 

Ganz viel Spaß beim Nachbauen und einen super sonnigen Start in die neue Woche!

 


19. Februar: Wraps selbst füllen

Zum Start in das Wochenende zeigen wir euch, wie ihr schnell und einfach Wraps zubereitet. Auf in die Küche mit euch!

 

Zutaten:

 

  • eine Packung Wraps (gibt es auch als Vollkorn-Variante)
  • Frischkäse
  • Salat
  • Gurke
  • Paprika
  • Käse
  • angebratene Hähnchenbruststreifen
  • und vieles mehr... eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!
     

Bestreicht die Wraps mit dem Frischkäse und belegt sie dann nach eure Wünschen! Dabei solltet ihr beachten, nur etwa zwei Drittel des Wraps zu belegen, damit ihr ihn am Schluss besser rollen könnt. Fertig sind die leckeren Wraps!

 

Tipp: Wraps lassen sich auch sehr gut schon einen Tag vorher zubereiten und können im Kühlschrank aufbewahrt werden.

 

Lasst es euch schmecken!

 


18. Februar: Bastelvorlage für einen Bewegungswürfel

Wir möchten euch heute eine Bastelidee vorstellen, damit ihr auch zu Hause fit bleibt. Der Bewegungswürfel eignet sich perfekt als Abwechslung zum Home-Schooling.


Was braucht ihr?

 

 

Wie funktioniert es?

 

  1. Drucke das Würfelnetz aus!
  2. Schneide das Würfelnetz entlang der äußeren schwarzen Linie aus!
  3. Knicke das Würfelnetz entlang der grauen Linie!
  4. Trage den Kleber auf die gefalteten Laschen auf und klebe das Würfelnetz zu einem Würfel zusammen!
  5. Fertig! Nun kann es losgehen...
     

Ihr könnt den Bewegungswürfel auf verschiedene Art und Weise nutzen. Wir haben euch drei Beispiele zusammengetragen:

 

Mini-Workout: Der Würfel wird insgesamt zehnmal geworfen. Nach jedem Wurf wird die abgebildete Übung 30 Sekunden lang gemacht. Durch den Würfel wird jedes Mini-Workout anders. Vor dem Workout solltet ihr euch kurz erwärmen!


Bewegungspausen während des Lernens: Nach jeder Aufgabe werft ihr den Würfel als Belohnung. Die abgebildete Übung wird 30 Sekunden lang durchgeführt.


Mensch ärgere dich nicht – mal anders: Ihr spielt nach normalen Regeln „Mensch ärgere dich nicht“. Immer wenn eine Person eine andere „schlägt“, darf die geschlagene Person einem den Bewegungswürfel werfen. Beide Personen machen dann die Übung 30 Sekunden lang.

 


17. Februar: Fastenzeit einfach erklärt

Der Fasching ist vorbei, nun beginnt die Fastenzeit. Aber woher kommt dieser Brauch eigentlich? Und warum futtern sich die Menschen vorher noch einmal so richtig voll? In diesem Erklär-Video vom ZDF findet ihr die Antwort... und könnt euch ganz in Ruhe überlegen, ob ihr bis Ostern vielleicht auch auf etwas verzichten wollt.


16. Februar: Faschingsparty zuhause feiern

Damit ihr auch in diesem Jahr nicht auf eine Faschingsparty verzichten müsst, haben wir hier einige Tipps für eine bunte Faschingsparty zu Hause. Euer Kostüm habt ihr ja vielleicht gestern schon zusammengestellt (siehe Tipp 15. Februar). Macht einen Wettbewerb in der Familie daraus, wer das coolste Outfit zusammengestellt hat.

 

Wer keine Lust zum Schminken hat, kann sich eine Maske basteln. Hier gibt es zwei Vorschläge zum Download:

 

 

Ihr könnt die Maske ausdrucken, entweder auf Pappe oder einen Pappteller kleben, ausmalen und anschließend ausschneiden. Wenn ihr links und rechts an der Maske mit dem Locher ein Loch stanzt, könnt ihr die Maske mit einem Band versehen und sie so ganz einfach aufsetzen.

 

Zur Dekoration euer Faschingsparty bastelt noch eine Girlande aus Papierstreifen! Das benötigt ihr:

 

  • Papier bzw. Tonpapier
  • Schere
  • Kleber

 

Das Papier in Streifen schneiden oder fertige Papierstreifen nutzen. Aus einem Streifen einen Papierring formen und die Enden zusammenkleben. Einen weiteren Papierstreifen durch den Ring ziehen, daraus den nächsten Ring formen und auch an den Enden zusammenkleben. Das Ganze wiederholen, bis die gewünschte Länge erreicht ist.

 


15. Februar: Faschingskostüme zuhause basteln

Zu Fasching gehört natürlich an allererster Stelle das Kostüm. Habt ihr keine Kostüme zu Hause, müsst ihr für lustiges Verkleiden aber nicht unbedingt welche kaufen. Sucht mal im Kleiderschrank nach passenden Utensilien für ein tolles Faschingskostüm!


Wir geben euch ein paar Tipps, wie ihr euch ohne großen Aufwand toll verkleiden könnt. Aus einem karierten Hemd des Papas wird schnell ein Cowboy-Kostüm. Ein großes Halstuch oder eine Tischdecke verwandeln sich in ein Superhelden-Cape.


Weitere Ideen:

  •    Bademeister/in: Badeanzug, Pfeife, Handtuch, Badelatschen
  •    Schornsteinfeger/in: schwarzes Hemd und Hose, dunkle Schuhe, saubere Klobürste, etwas schwarze Kinderschminke
       als Ruß ins Gesicht
  •    Indianer: ein braunes Shirt, einen braunen Rock, Perlen, Modeschmuck, Gürtel
  •    Pirat: ein gestreiftes Shirt, eine Augenklappe, eine schwarze Hose, einen Hut oder ein Halstuch, das um dem Kopf
       gebunden wird
  •    Katze: schwarzes T- Shirt und schwarze Leggings, Schnurrhaare malen, einen Haarreifen mit Katzenohren bekleben

 


12. Februar: Ideen für frostige Nächte

Die Lehrerinnen Tanya Ebenau und Susanne Peise von der Jakobschule haben Experimente für Euch vorbereitet, die ihr in den kalten und frostigen Nächten unbedingt ausprobieren müsst.

 

1. Seifenblasen einfrieren

 

Was du brauchst:

- Temperaturen ab -5 Grad 

- ein windstiller Platz

- einfache Seifenblasenlösung (z. B. 1/2 Liter warmes Wasser, 90 ml Spülmittel)

- für einen noch tolleren Kristalleffekt gebt Zucker (ca. 5 Esslöffel) dazu

 

Und so funktioniert es:

- mit einem Strohhalm oder Blasring vorsichtig pusten

- Seifenblasen nicht zu groß werden lassen

- Geduld

Hier findet Ihr auch ein Video dazu.

 

 

2. Eiskugeln
Luftballon am Wasserhahn gut festmachen, vorher einige Tropfen Lebensmittelfarbe rein, Luftballon so füllen, dass man ihn noch zuknoten kann, leicht schütteln, eine Nacht gefrieren lassen,  Hülle vom Luftballon abpulen, Kugeln an Wegen oder auf Beeten zur Winterdekoration  nutzen.

 

3. Eislichter
Wasser in eine Guglhupfform füllen, mit Lebensmittelfarbe vermischen, (Man kann auch Blätter, Moos, Zitronenscheiben o.a. Sachen mit einfrieren.)

Eine Nacht gefrieren lassen, ein Teelicht rein. Fertig.


11. Februar: Discokugel aus alten CDs

Und weiter geht’s mit den Vorbereitungen für Fasching: Bastelt eure eigene Discokugel! Kleiner und positiver Nebeneffekt: Ihr recycelt alte CDs und führt sie einem neuen Nutzen zu. – Viel Spaß beim Tanzen!

 

Was du benötigst:

  •     eine große, alte Schere
  •     alte CDs
  •     Alleskleber
  •     eine Plastikkugel oder Styroporkugel
  •     eine Ringschraube
     

Los geht’s:


Schritt 1:     Schneide die CDs in kleine viereckige Stücke. Dafür brauchst du eine scharfe Schere und viel Kraft. (Tipp: Lege die
                    CDs vorher in heißes Wasser. Dann geht es leichter.)


Schritt 2:    Pike die Ringschraube in die Kugel. Klebe nun die Stücke der CD auf die Kugel. Gib dafür immer einen Tropfen
                   Alleskleber auf ein CD-Stück und drücke es vorsichtig auf die Kugel. Lass so wenig Lücken wie möglich zwischen den
                   CD-Stücken. (Tipp: Fang am besten von oben an und arbeite dich weiter nach unten. Lass den Kleber gegebenenfalls
                   zwischendurch trocknen.)


Schritt 3:    Zum Schluss befestige noch eine Schnur an der Öse und suche einen Ort, wo du sie aufhängen kannst. Mit Licht und
                   cooler Musik kann der Fasching nun kommen!

 


10. Februar: Konfetti-Ballons für gute Laune

Helau – wir starten in die närrische Zeit!

 

Habt ihr Lust auf bunte Faschings-Deko? Dann schaut euch diese lustigen Konfetti-Ballons an! Dafür könnt ihr einfach den Umriss eines Luftballons auf Pappe zeichnen und ausschneiden. Den ausgeschnittenen Luftballonumriss drückt ihr auf selbstklebende Bucheinschlagfolie. Macht dann mithilfe eines Lochers aus bunten Papierresten Konfetti und lasst es anschließend auf die klebende Buchfolie rieseln...

 

Fertig ist euer Faschingsballon!


9. Februar: Ein Schneemann in drei Schritten

Was gibt es Schöneres in der Winterzeit, als einen Schneemann zu bauen? Ausreichend Schnee ist gerade vorhanden und wir haben für euch eine Anleitung, wie ihr einen perfekten Schneemann in drei Schritten baut - und zwar nicht irgendeinen.


Erster Schritt: Kugeln rollen


Formt aus dem Schnee eine Kugel, die ihr anschließend im Schnee wälzt, danach stellt ihr diese auf einer ebenen Fläche auf. Danach formt ihr zwei weitere Schneekugeln, die etwas kleiner sind. Klopft den Schnee von allen Seiten fest, damit die Kugeln stabil wird und nicht auseinander fällt.


Zweiter Schritt: Kugeln stapeln


Im nächsten Schritt setzt ihr die zwei kleineren Kugeln auf die große Kugel. Tipp: Damit der Schneemann bei der ersten Windböe nicht gleich auseinanderfällt, solltet ihr zwischen den einzelnen Kugeln noch zusätzlich Schnee anbringen. Ihr könnt von oben nach unten auch einen langen Stock durch den Schneemann schieben. Aber Achtung: Zerbrecht die Kugeln nicht!


Dritter Schritt: Verzieren und Schmücken


Nun braucht der Schneemann natürlich noch ein Gesicht: Dazu könnt ihr Materialien aus der Natur wie Nüsse, Eicheln und Steine verwenden. Zum Verzieren eignen sich auch Materialien aus dem alltäglichen Haushaltsgebrauch wie beispielsweise Knöpfe. Eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt! Zwei kleine Steine als Augen, eine Möhre als Nase und eine Handvoll Knöpfe für einen lachenden Mund – schon sieht der Schneemann gleich viel lebendiger aus!


Als Hut eignet sich ein Blumentopf aus Plastik oder ein alter Kochtopf. Natürlich dürfen auch die Arme nicht fehlen – hierzu eignen sich dünne Stöcke oder Äste, an deren Ende ein paar Verzweigungen (für die Finger) abgehen. Tipp: Damit euer Schneemann noch persönlicher aussieht, holt ihm einen alten Schal oder eine alte Mütze aus eurem Kleiderschrank oder bastelt ihm mit ein paar flachen Steinchen eine Jacke.

 


8. Februar: Fünf Fragen für Wartburg-Kenner

Wie gut kennt ihr euch in Eisenach eigentlich aus?

 

Mit einem Quiz könnt ihr euer Wissen über die Wartburg testen. Dazu stellen wir euch fünf Fragen über die sagenumwobene Gründung der Burg. Klickt einfach auf das PDF. Dort findet ihr auf der letzten Seite ganz unten auch die Lösungen.

 

Oder ihr löst das Quiz unter diesem Link. Eure Antworten bleiben dabei anonym.


5. Februar: Wir singen "Un poquitas cantas"

Heute stimmen wir Euch mit einem fröhlichen Lied aus Südamerika auf das Wochenende ein.

 


Maria Kaffee, Lehrerin an der Musikschule „Johann Sebastian Bach“ singt und zeigt Euch eine kleine Choreografie für die ganze Familie.

 

Un poquitas cantas – ein bisschen singen

 

In diesen Zeiten brauchen wir „ein bisschen singen, ein bisschen tanzen, ein bisschen Wein, ein bisschen Luft, ein bisschen Wind, ein bisschen Schatten, ein bisschen Junge, ein bisschen Mädchen, ein bisschen leola wie ein Kanarienvogel“ – das ist die Übersetzung von dem Lied.

 

Den Originaltext findet ihr im Bild.

 

Viel Spaß beim Singen und Tanzen!


4. Februar: Selbstgemachte Pizza

Pizza schmeckt immer. Heute zeigen wir Euch, wie ihr Pizzateig selber machen könnt und ihn anschließend mit Euren Lieblingssachen belegen könnt.

 

Ihr braucht:

Ein Backblech (30x 40 cm)

Etwas Fett

 

Für den Teig:

300 g Weizenmehl (wahlweise geht auch Dinkelmehl)

1 Pck. Trockenbackhefe

1 TL Salz

1 EL Speiseöl

200 ml lauwarmes Wasser

 

Zubereitung:

Mehl in einer Rührschüssel mit der Hefe sorgfältig vermischen. Übrige Zutaten hinzufügen und alles mit einem Mixer oder mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten

Teig zugedeckt an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.

Backofen vorheizen

Heissluft etwa 180 °C

Ober-/ Unterhitze: 200 °C

 

Teig leicht mit Mehl bestreuen und nochmal kurz durchkneten Backblech einfetten und mit Mehl bestreuen, Teig auf dem Backblech ausrollen anschließend Tomatensoße auf dem Teig verteilen und nach Wunsch belegen. Zum Schluss geriebenen Käse darüber streuen und ca. 20 Minuten backen.


3. Februar: Wie ein Pinguin nach Berlin kam...

Petra Werner von der Eisenacher Stadtbibliothek empfiehlt euch "Papanini – Pinguin per Post". In dieser Geschichte dreht sich alles um einen sprechenden kleinen Pinguin, der Paganini heißt, sich aber wegen eines Sprachfehlers Papanini nennt. Auf Grund eines Irrtumes landet er, versteckt in einem alten Kühlschrank, per Post bei dem Schulmädchen Emma.

 

Natürlich findet Emma das Tier absolut niedlich, möchte es behalten und versteckt es vor den Eltern. Das bringt sie in Schwierigkeiten, denn gerade hat ihre Mama, eine Architektin, ein Auftragsgespräch mit einem Scheich aus Abu Dhabi im Hotel Adlon in Berlin. Emma, und so auch heimlich der kleine Pinguin, müssen mit nach Berlin. Das kann ja nur Ärger geben... Plötzlich meldet sich auch noch die Besitzerin von Papanini und erzählt, dass der wertvolle Pinguin gekidnappt werden soll! Spannend, witzig und auch ein bisschen aufregend geht es in diesem Buch her. Empfohlen wird es für Lesehungrige ab acht Jahren.

 

Unter diesen Daten findet ihr das Buch in der Stadtbibliothek:

Krause, Ute: Papanini – Pinguin per Post, Hamburg : Edel Kids Books, 2019, ISBN 9783961290543


2. Februar:

Eine Bastelidee aus dem Thüringer Museum Eisenach:

 

Ihr wisst sicherlich alle, was ein Graffiti ist. Häufig ist es an großen Häuserwänden zu finden und besteht aus vielen bunten Farben. Ein Sgraffito ist auch ein Kunstwerk, welches an Häuserwänden zu finden ist. Es ist nur schon sehr alt. Das Thüringer Museum der Stadt Eisenach hat ein Video für euch gedreht, wie ihr mit ein paar Wachsmalstiften und Papier ein eigenes Sgraffito malen könnt.

 

Eure selbst gemalten Sgraffitos könnt ihr gerne an das Museum schicken. Zur Wiedereröffnung werden eure Sgraffitos ausgestellt und die Besucher können eure Kunstwerke bestaunen. Hier findet ihr die Anleitung dazu. Scrollt einfach runter, dort seht ihr das Erklär-Video für Kinder.

 


1. Februar: Einen eigenen Stop-Motion-Film drehen

Möchtet ihr euren eigenen Film produzieren? Dazu braucht ihr nur ein Handy oder eine Digitalkamera und Spielfiguren von Lego, Playmobil, Barbie, Tierfiguren oder was ihr sonst zu Hause findet.


Bevor ihr mit dem Dreh beginnt, müsst ihr euch eine kleine Geschichte überlegen, die ihr dann mit den Figuren nachspielt. Die einzelnen Szenen eurer Geschichte fotografiert ihr. So entstehen ganz viele Fotos, die ihr am Ende mit Mamas oder Papas Hilfe zu einem richtigen Film zusammenbauen könnt.

 

Natürlich könnt ihr die Produktion eures Films auch über mehrere Tage verteilen. Wenn euer Film fertig ist, macht eure eigene Kinopremiere - mit Popcorn und ganz viel Applaus!

 


29. Januar: Picknick im Wohnzimmer

So funktioniert euer Wohnzimmerpicknick: Bereitet in kleinen Schalen Snacks zu, zum Beispiel kleingeschnittenes Gemüse oder Obst, kleine Würstchen, Käsewürfel, Salzbrezeln, Gummibärchen und auf was ihr sonst noch Lust habt!

 

Ladet alle Familienmitglieder auf den Wohnzimmerteppich ein oder breitet eine Decke aus. Während des Picknicks erzählt ihr vom letzten Ausflug, vom Urlaub oder davon, was ihr in euren Winterferien bisher schon erlebt habt. Oder ihr spielt zusammen Uno.

 

Wir wünschen Euch ein schönes Wochenende!

 

Am Montag gibt es wieder neue Ideen, damit euch im Lockdown nicht langweilig wird.

 


28. Januar: Seife selbst machen

Heute möchten wir gemeinsam mit euch Seife herstellen. Diese könnt ihr auch schön einpacken und verschenken.

 

Das braucht ihr für eure „DIY-Knetseife“:


•    1 Esslöffel flüssige Seife
•    1 Esslöffel Speiseöl
•    2 Esslöffel Speisestärke
•    Lebensmittelfarbe
•    biologisch abbaubarer Glitzer (optional)

 

1.    Alle Zutaten in einer Schüssel mit dem Löffel gut verrühren, bis die Masse fest und klumpig wird.


2.    Dann könnt ihr mit den Händen kleine Kügelchen formen. Es gilt: Je mehr Stärke man dazu mischt, desto trockener und
       leichter formbar wird die Seife.


3.    Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: Rollt die Masse aus und stecht sie mit Keksausstechern aus, benutzt
       Sandkastenförmchen für verschiedene Seifenstücke oder piekst mit einer Gabel Muster in die Seife.

 

4.    Die fertigen Knetseifenstücke müssen noch kurz trocknen und können dann in Gläsern neben dem Waschbecken
       aufbewahrt werden, bis sie zum Einsatz kommen.

 

Viel Spaß!

 


27. Januar: Fotoshooting im Schnee

Sucht draußen nach dem Eichhörnchen und fotografiert euer schönstes Wintermotiv! Fragt Mama oder Papa, ob sie eure Wintermotive per E-Mail senden oder es unter dem Beitrag bei Facebook in die Kommentarfunktion hochladen können.

 

Wir sind gespannt auf eure schönsten Wintermotive!


26. Januar: Das Eichhörnchenjahr von Eva Sixt

Heute möchten wir Euch einen Lesetipp von Eleonora Schneider (Praktikantin Stadtbibliothek Eisenach) vorstellen:

 

Das Eichhörnchenjahr von Eva Sixt, (ISBN 9783715207254)

Hast du dich gefragt, wo ein Eichhörnchen den Winter verbringt? Oder etwa, warum man es nicht nur auf Haselnusssträuchern sieht, obwohl das doch die allgemein bekannte Leibspeise von Eichhörnchen ist? Dann ist dieses Buch genau das richtige für dich!

 

Du erfährst hier alles was du über Eichhörnchen wissen möchtest. Neben den Texten, kannst du auf den vielen bunten Bildern alles rund um das putzige, kleine Waldlebewesen erkunden.

Mit ihrem Buch „Das Eichhörnchenjahr“ hat Eva Sixt ein tolles, illustriertes Kindersachbuch geschaffen. Es begleitet die Nager durch die Jahreszeiten und vermittelt so auf abwechslungsreiche Art Fakten. In seiner Erscheinung ist es durch die vielen Illustrationen weniger ein Sachbuch, sondern kann auch jüngeren Kindern toll vorgelesen und gemeinsam angeschaut werden.

Perfekt geeignet ist es für Kinder im Grundschulalter, welche schon die ersten Lesekenntnisse besitzen.

 

Das Buch kann in der Stadtbibliothek Eisenach bestellt und ausgeliehen werden – einfach anrufen unter 03691 – 73 49 678 oder eine E-Mail schicken.

Wer noch nicht in der Bibliothek angemeldet ist, kann dies auch per Email erledigen – wie es geht, steht auf der Internetseite der Stadtbibliothek unter.


25. Januar: Eierkuchen

Zum Start in die Winterferien ein einfaches Rezept für gute Laune:

 

Ihr braucht:

  • 250g Mehl
  • 250g Zucker
  • 1 Pckg. Vanillezucker
  • 2 - 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 500 ml Milch
  •  

Zubereitung:

  1. Mehl in eine Schüssel geben, Eier, Zucker, Vanillezucker und Salz hinzugeben. Die Milch langsam hinzugeben und mit dem Teig verrühren, bis es ein glatter Teig ist.
  2. In einer Pfanne Butter oder Margarine erhitzen, eine Kelle voll Teig in die Mitte der Pfanne geben und den Teig in der ganzen Pfanne verteilen
  3. Erst auf einer Seite goldgelb backen und dann auf der anderen.
  4. Die Eierkuchen können anschließend mit Zucker und Zimt bestreut, mit Apfelmus bestrichen oder frischem Obst belegt werden.
  5. Guten Appetit!