SPENDENAKTION FÜR DIE UKRAINE: 42.000 EURO BISHER GESAMMELT

von links: Andreas Neumann (Golfclub), Oberbürgermeisterin Katja Wolf, Dr. Reinhold Brunner (Lions Club), Viktoria Bube (Tennisclub), Jo West (Gewerbeverein), Heike Apel-Spengler (Sommergewinnszunft, Verein Städtepartnerschaften, Nachbarschaftszentrum, Seniorenbeirat)

Viele Bürger*innen der Stadt Eisenach haben bereits für die Flüchtlingshilfe der ungarischen Partnerstadt Sárospatak gespendet. Darunter sind auch etliche Vereine. Mit großer Freude empfing Oberbürgermeisterin Katja Wolf am Mittwoch, 16. März, Vereinsvertreter*innen der Stadt Eisenach im Rathaus. Die Vereine hatten bei ihren Mitgliedern Spenden für die Hilfsaktion der ungarischen Partnerstadt Sárospatak gesammelt. Innerhalb kürzester Zeit sind etwa 30.000 Euro gespendet worden. Zusammen mit den Spenden, die darüber hinaus auf dem Spendenkonto der Stadt eingegangen sind, sind schon jetzt etwa 42.000 Euro zusammengekommen.

 

„Ich bin von der Spendenbereitschaft der Eisenacherinnen und Eisenacher überwältigt“, sagte die Oberbürgermeisterin bei dem Treffen. Gerade ihr als Mutter gehe es sehr nahe, wenn Frauen mit ihren Kindern vor dem Krieg in völlige Ungewissheit fliehen müssen. Dass das Geld direkt bei den Flüchtlingen ankommt, war bei den Vereinen gut angekommen. Die Partnerstadt Sárospatak liegt nur etwa 60 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. Seit Ausbruch des Krieges leistet der dortige Bürgermeister Jànos Aros gemeinsam mit 14 weiteren Bürgermeistern aus der Umgebung direkte Hilfe auf ukrainischer Seite der Grenze.

 

Hilfsbereitschaft ist über jedes Maß groß – auch kleine Beträge helfen

Gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfern werden alltägliche Dinge wie Grundnahrungsmittel, Hygienebedarf, Windeln und anderes, was gebraucht wird, eingekauft und über die Grenze transportiert. Auch in der Stadt Sárospatak selbst sind viele Flüchtlinge angekommen, die versorgt werden müssen, bevor sie in andere Länder weiterziehen. Damit alles bezahlt werden kann, hatte die Oberbürgermeisterin vor gut einer Woche zu Spenden für die Partnerstadt aufgerufen.

 

Im Einzelnen haben gespendet: die Mitglieder des Tennis Clubs Blau-Weiss Eisenach 1920 e.V. (12.510 Euro), die Mitglieder des Golfclubs Eisenach im Wartburgkreis e.V. (8120 Euro), die Mitglieder des Gewerbevereins Eisenach 1991 e.V. (3450 Euro), der Lions Club Eisenach-Wartburg aus seiner Weihnachtsaktion (3000 Euro). Heike Apel-Spengler trug bei der Sommergewinnszunft Eisenach e.V., dem Verein Eisenacher Städtepartnerschaften, den Besucher*innen und Gruppen des Nachbarschaftszentrums in der Goethestraße sowie dem Seniorenbeirat insgesamt knapp 5000 Euro zusammen.

 

„Es geben Menschen etwas, von denen wir wissen, dass sie selbst nicht viel haben“, erzählte Heike Apel-Spengler bewegt. Insgesamt wurden über die Vereine Beträge zwischen 10 Euro und 5000 Euro gespendet. „Auch kleine Summen helfen, das Geld kommt ohne Abzüge bei der Partnerstadt Sárospatak an“, sagte die Oberbürgermeisterin und ergänzt: „Ich verstehe aber auch, wenn Menschen nichts spenden können.“ Durch ehrenamtliches Engagement und das Leben einer Willkommenskultur könne genauso ein Beitrag geleistet werden.

 

 

Mehr zur Spendenaktion der Stadt Eisenach für ukrainische Flüchtlinge

 

Mehr zur Situation in der ungarischen Partnerstadt Sárospatak

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Ulrike Müller

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