WEG IM THÄLMANNVIERTEL IST GRUNDHAFT AUSGEBAUT

Mehrere Männer schneiden ein Band zur Einweihung durch.

Oberbürgermeister Christoph Ihling schneidet zur Einweihung gemeinsam mit Klaus-Peter Michaelis und Thore von Erichsen vom Fachdienst Tiefbau das Band durch. Dahinter stehen Michael Gömöry, Geschäftsführer der Baufirma Infra Pro GmbH und Dieter Hesse vom gleichnamigen Ingenieurbüro.

So sieht der neu gestaltete Weg aus.

Der Fuß- und Radweg von der Zeppelinstraße zur Wilhelm-Pieck-Straße ist jetzt komplett fertiggestellt.

Zu sehen ist der Zustand des alten Wegs.

Zum Vergleich: So sah der alte Verbindungsweg aus. © Stadt Eisenach/Dieter Hesse

Der Fuß- und Radweg, der entlang des Grüngürtels im Ernst-Thälmann-Viertel verläuft und Zeppelinstraße und Wilhelm-Pieck-Straße miteinander verbindet, ist fertiggestellt. Am 27. November erfolgte im Beisein von Oberbürgermeister Christoph Ihling die Einweihung des zweiten Bauabschnitts. Der erste Bauabschnitt umfasste den Bereich von der Zeppelinstraße bis auf Höhe des kleinen Parks an der Clara-Zetkin-Straße. Er war 2023 umgesetzt worden.

 

Der zweite Bauabschnitt bis zur Wilhelm-Pieck-Straße hat eine Länge von 275 Metern. Seit April 2025 ist der Weg auf einer Breite von 2,50 Meter in Pflasterbauweise ausgebaut worden. Die Breite ist notwendig, um Kommunaltechnik einsetzen zu können. Schließlich muss bei Laubfall im Herbst gereinigt oder bei Glätte im Winter gestreut werden. Außerdem sollen Fußgänger, Radfahrer und Rollstuhlfahrer einander gefahrlos begegnen können.

 

Baumbestand ist geschützt worden

Um den stattlichen Baumbestand zu erhalten, ist die Wegeführung nicht schnurgerade, sondern schlängelt sich durch das Gelände. Weiter sind Wurzelbrücken eingebaut worden. Dazu wurden Pfähle, die wie große Schrauben aussehen, punktuell in die Erde eingebohrt. Darüber liegen Gitterroste und Geotextilien. Den sichtbaren Abschluss bildet das Pflaster.

 

„Mein Dank gilt dem Planer, der ausführenden Firma und den Fördermittelgebern, die dieses Vorhaben möglich gemacht haben“, sagte Oberbürgermeister Christoph Ihling. 

 

 

Besseres Wohnumfeld dank Fördermitteln

Die Umsetzung beider Bauabschnitte erfolgte mit Hilfe von Mitteln der Städtebauförderung aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt - Zusammenleben im Quartier“. Dieses Programm hat zum Ziel, städtebauliche und funktionale Missständen zu beheben und die Lebensbedingungen und Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner zu verbessern. Dabei werden Investitionen der Kommunen in das Wohnumfeld, in die Infrastruktur und in die Wohnqualität unterstützt.

 

Mit dem neu gestalteten Fuß- und Radweg wurde diese Zielstellung erreicht. Der Weg hat jetzt – im Gegensatz zum vorherigen Zustand – eine gut begehbare Oberfläche, berücksichtigt den Baumbestand, ist breiter und beleuchtet. Weiter wurde der Anschluss zum Vorplatz der Wartburgschule und zum Eingang der Sporthalle mit erneuert.

 

Wunsch nach Bänken wird noch erfüllt

Im Frühjahr sollen noch drei Bänke aufgestellt werden und zwar auf Höhe des Abzweigs, der in den kleinen Park an der Clara-Zetkin-Straße führt. Beim erstmals organisierten Bürgerdialog „Auf ein Wort vor Ort“ zum Start des zweiten Bauabschnitts hatten sich Anwohner vom Oberbürgermeister vor allem Sitzgelegenheiten entlang des Wegs gewünscht.

 

Der erste Bauabschnitt mit Kosten von rund 603.000 Euro erhielt einen Zuschuss von rund 455.000 Euro. Für den zweiten Bauabschnitt liegt ein Zuwendungsbescheid über 543.870 Euro bei Gesamtkosten von 604.300 Euro vor.