Veranstaltungen 2021

Eine Reise durch Deutschland. Die Mordserie des NSU
Ausstellungen und Lesungen

DB-Reisezentrum, Hauptbahnhof Eisenach
Anklagebank

Anklagebank © Paula Markert

Den Beginn der Veranstaltungsreihe bildet die Ausstellung "Eine Reise durch Deutschland. Die Mordserie des NSU" der Dokumentarfotografin Paula Markert (Hamburg), die sich zwischen 2014 und 2017 auf eine deutschlandweite Spurensuche zum NSU begab. Sie präsentiert ihre Ergebnisse in Form von Fotografien und Textfragmenten, die nicht nur wichtige Fragen zur Verstrickung deutscher Behörden in den NSU-Komplex aufwerfen, sondern auch zum Zustand eines Landes, in dem eine rechtspopulistische Politik wieder salonfähig geworden ist. 

Anklagebank

Anklagebank © Paula Markert

Liebe. Worte - Und winkt Dir die Liebe, so folge Ihr!, digitale Lesung
Online-Angebot

Online-Angebot

Die am 15. Mai in der Predigerkirche des Thüringer Museums Eisenach geplante Lesung mit Boris C. Motzki kann leider nicht vor Publikum stattfinden. Es ist angedacht, die anlässlich des 800. Hochzeitsjubiläums der Elisabeth von Thüringen vorgesehene Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen. Die Lesung mit dem Titel „Und winkt Dir die Liebe, so folge ihr!“ wurde im Vorfeld aufgezeichnet, sodass Auszüge aus dem Gesamtprogramm ab 15. Mai als Videostream auf der Eisenacher Internetseite verfügbar sind.

 

 

 

Das Wartburg-Radio 96,5 sendet am Samstag, 15. Mai, ab 17 Uhr ebenfalls Auszüge aus der Lesung sowie ein Interview mit dem Künstler.

 

 

In seiner Lesung  spannt Boris C. Motzki, Dramaturg am Staatstheater Mainz und ehemaliger stellvertretender Intendant des Landestheaters Eisenach, einen zeitlich wie formal großen Bogen, um das Phänomen der Liebe in der Lyrik vorzustellen. Beginnend bei den Mystikern nimmt Motzki das Publikum in seinem Programm quer durch die Zeiten in verschiedenste Länder mit, um immer wieder eins zu tun, der Liebe zu folgen, um Licht zu werden.

 

Boris C. Motzki, geboren 1980 in Worms am Rhein, studierte Theaterwissenschaft und Deutsche Philologie an der Johannes Gutenberg-Universität  Mainz. Von 2006 bis 2009 arbeitete er als Regieassistent am Nationaltheater Mannheim. In dieser Zeit entstanden erste eigene Inszenierungen, die u.a. zu den Festivals Kaltstart Hamburg und den Bayerischen Theatertagen aufgeführt wurden. 

 

Von 2014 - 21017 war Boris C. Motzki stellvertretender  Intendant, Schauspielleiter und Chefdramaturg am Landestheater Eisenach. 2016 wurde er in die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste aufgenommen. Nach einer freischaffenden Saison 2017/2018,  in der er u. a. „Der Spieler „ am Theater Trier inszenierte, ist der Künstler ab der Spielzeit 2018/2019 als Dramaturg am Staatstheater Mainz tätig.

Vortrag zur sozialen Ungleichheit im Automobilwerk Eisenach
Online-Angebot

Online-Angebot

Der Verein für Thüringische Geschichte e.V. hat in seiner Vortragsreihe ein Angebot mit Bezug auf Eisenach. Jessica Lindner-Elsner (Potsdam) spricht über „Soziale Ungleichheit im Wandel – Das Automobilwerk Eisenach 1970-1993“. Der Vortrag wird am Donnerstag, 20. Mai, um 19 Uhr online gehalten. Zum Vortrag ist wie immer – neben den Vereinsmitgliedern – die interessierte Öffentlichkeit eingeladen.

Der Stream ist am Veranstaltungstag unter diesem Link zu erreichen.

 

Das Automobilwerk Eisenach war bis zum Ende des SED-Regimes das zweitgrößte Unternehmen in der DDR-Automobilindustrie und beschäftigte gut 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in verschiedenen Bereichen. Seit 1970 befand sich die Arbeitswelt in Ost und West im Wandel. Damit einhergehend veränderten sich nicht nur Produktionsabläufe, sondern auch soziale Ungleichheitsverhältnisse – zum Beispiel durch den beginnenden Einsatz von sogenannten Vertragsarbeiterinnen und Vertragsarbeitern in den DDR-Betrieben. Der Beitrag fragt nach den Entwicklungen von Ungleichheitsverhältnissen, der Akzeptanz und Wahrnehmung. Gleichwohl sollen auch die Entwicklungen seit dem Herbst und Winter 1989 erläutert werden. Es soll nachgezeichnet werden, welchen Einfluss die politische, wirtschaftliche und soziale Wende auf den Betriebsalltag, die Organisation der Produktion und Partizipationsmöglichkeiten von Unternehmern hatte. Auch transformationsbedingte Veränderungen der sozialen Lage sollen in den Blick genommen werden. Frühverrentungen, Kurzarbeit, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, Umschulungen und Entlassungen waren den meisten ehemaligen DDR-Bürgerinnen und Bürgern bis zu diesem Zeitpunkt unbekannt.

Klang. Licht - Strahlt ein neuer Stern am Himmel, Konzert
Ausstellungen und Lesungen

Predigerkirche - Predigerplatz 2, 99817 Eisenach

Hymnen und Offi zien erzählen von der Heiligen Elisabeth, die die Krone der Thüringer Landgräfin gegen das Gewand der Bettlerin und Helferin der Armen tauschte. Aber zuvor war ihr die Liebe zu ihrem Ehemann Ludwig das Wichtigste im Leben. Vom schweren Abschied bei Ludwigs Ritt in den Kreuzzug berichtet die musikalische Ballade aus dem Wienhäuser Liederbuch. Hildegard von Bingen besingt in ihren Kompositionen die tätige Nächstenliebe als die Kraft, welche von der Erde bis hin zu den Sternen reicht. Musik kommt aus der Stille und dorthin führt sie auch zurück -zu den Mönchen, die die wunderbaren Werke der Gregorianik notierten, sodass der Choral überliefert wurde und heute noch gesungen werden kann.

Eintritt 6 Euro/4 Euro

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