Veranstaltungen 2021

Eine Reise durch Deutschland. Die Mordserie des NSU
Ausstellungen und Lesungen

DB-Reisezentrum, Hauptbahnhof Eisenach
Anklagebank

Anklagebank © Paula Markert

Den Beginn der Veranstaltungsreihe bildet die Ausstellung "Eine Reise durch Deutschland. Die Mordserie des NSU" der Dokumentarfotografin Paula Markert (Hamburg), die sich zwischen 2014 und 2017 auf eine deutschlandweite Spurensuche zum NSU begab. Sie präsentiert ihre Ergebnisse in Form von Fotografien und Textfragmenten, die nicht nur wichtige Fragen zur Verstrickung deutscher Behörden in den NSU-Komplex aufwerfen, sondern auch zum Zustand eines Landes, in dem eine rechtspopulistische Politik wieder salonfähig geworden ist. 

Anklagebank

Anklagebank © Paula Markert

76 Jahre Kriegsende
Gedenken

Stadtgebiet Eisenach

Jährliche Veranstaltung der Stadt Eisenach, des Deutschen Gewerkschaftsbundes sowie Vertretern von Parteien und Bürgerschaft, um an das Kriegsende zu erinnern und der Opfer des Zweiten Weltkrieges zu gedenken.

30-jähriges Städtepartnerschaftsjubiläum mit Sedan
Gedenken

Die französische Stadt Sédan ist seit 25. Mai 1991 Partnerstadt Eisenachs. Ein konkretes Programm liegt derzeit noch nicht vor.

Fotoworkshop
Filme und Vorträge
Frau mit Fotoapparat

© Paula Markert

„Geschichten erzählen mit Dokumentarischer Portraitfotografie“

 

Fotoworkshop zur Ausstellung „Eine Reise durch Deutschland. Die Mordserie des NSU“

 

Für Jugendliche und Erwachsene ab mindestens 15 Jahren (keine max. Altersbeschränkung).

 

Ort: Eisenach, Stadtzentrum

 


In dem dreitägigen Workshopprogramm (max. 8 – 12 Teilnehmer*innen) werden die Themenschwerpunkte „Identität“ / „Heimat" / „Zuhause“ fotografisch herausgearbeitet und kritisch hinterfragt. Zu Beginn des Workshops werden einfache Übungen umgesetzt, um die Teilnehmer*innen mit dem Medium vertraut zu machen. Dabei vermittelt Paula Markert Grundlagen zur Frage Was kann serielle (Portrait)Fotografie alles sein und bewirken?

 


Anhand von Beispielen aus der zeitgenössischen Fotografie werden unterschiedliche fotografische Umsetzungsmöglichkeiten skizziert. Fotografie kann mehr als nur das abbilden, was man auf den ersten Blick erkennen kann. Sie kann als Metapher funktionieren und Geschichten erzählen.

 


Jede*r Teilnehmer*in entwickelt eine eigene kleine Fotoserie zum Überthema. Dazu gehören die Schritte Sichten, Editieren und Reflektieren sowie die Befassung mit der Frage Was transportieren die Bilder?

 


Mit einer Endpräsentation als kleine Ausstellung und/oder Website schließt der Workshop ab. Paula Markert leitet den Workshop. Sie arbeitet als freischaffende Dokumentarfotografin in Hamburg. Ihre freien, meist als Langzeitprojekte angelegten Arbeiten, beschäftigen sich mit gesellschaftlichen, oft politischen Fragestellungen und untersuchen den Menschen im Kontext seiner emotionalen Beziehungen und den Strukturen seines sozialen Umfeldes. Ihr Langzeitprojekt „Eine Reise durch Deutschland. Die Mordserie des NSU“ erschien 2019 in Buchform bei Hartmann Books.

 


Kosten:
Die Teilnahmegebühr für den gesamten Workshop beträgt 30 Euro/ ermäßigt 15 Euro. Auf Anfrage wird eine mögliche Förderung der Teilnahmegebühr geprüft.

 


Anmeldung:
Bitte melden Sie sich bis zum 09. Juni für den Workshop an.

 


Kontakt:
Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen e.V.
Trommsdorffstr. 5
99084 Erfurt
Tel. 0361 - 555 32 55
Fax 0361 - 555 32 53
Mail
Web

 


Der Workshop ist Teil des Jahresprojekts für Courage und Demokratie in Eisenach „Der NSU. Das Trauma eines Landes.“
Eine Kooperation der Stadt Eisenach, Landestheater Eisenach, Theater am Markt TAM, Kunstpavillon Eisenach, Lokale „Partnerschaft für Demokratie“ Eisenach und Wutha-Farnroda, dgb, Antifaschistische Linke Eisenach, Bündnis gegen Rechtsextremismus Eisenach, Jugendbüro RosaLuxx und Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen e.V.

 

Ausschlussklausel: Die Veranstaltenden behalten sich vor, Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind oder sich während der Veranstaltung menschenverachtend äußern, von der online-Veranstaltung auszuschließen.

Gedenken an Volksaufstand 1953
Gedenken

Theaterplatz - 99817 Eisenach

Die Gedenktafel am Theaterplatz erinnert an 33 Eisenacher Jugendliche im Alter von 13 bis 21 Jahren, die 1945 unschuldig verhaftet worden sind. Neun von ihnen sind hingerichtet worden. Es ist der Ort, an dem auch der Opfer des 17. Juni 1953 gedacht wird. In den Tagen um den 17. Juni 1953 kam es in der DDR zu einer Welle von Streiks, Demonstrationen und Protesten gegen die wirtschaftliche und auch politische Lage. Rund eine Millionen Menschen nahmen daran teil. Der Aufstand am 17. Juni fand in 700 Orten statt und wurde blutig niedergeschlagen. Russische Panzer rollten und Sondergerichte verurteilten die Aufständischen.

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