Startschuss für umfangreiche Erweiterung des BMW Group Werkes Eisenach.

BMW Group investiert 42 Millionen Euro in innovativen Werkzeugbau und setzt klares Bekenntnis zum Standort in Thüringen. Zahl der Arbeitsplätze steigt bis 2022 auf mehr als 300.

Eisenach. Der Grundstein für die umfangreichste Erweiterung des BMW Group Werkes Eisenach in seiner Geschichte ist gelegt. Bis zum Jahr 2022 baut die BMW Group ihr Werk in Thüringen zum weltweit größten Werkzeugbau des Unternehmens aus. Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee startete heute zusammen mit Dirk Hilgenberg, Leiter Produktionssystem, Planung, Werkzeug-, Anlagenbau der BMW Group, und Werkleiter Alexander Eras das Großprojekt mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 42 Millionen Euro.

Das BMW Group Werk Eisenach befindet sich ganz klar auf Wachstumskurs. Seit seiner Gründung im Jahr 1992 entwickelt sich der Standort kontinuierlich zu einem innovativen und effizienten Werkzeugbau mit hoher strategischer Bedeutungen für das weltweite Produktionsnetzwerk der BMW Group. Erst drei Jahre sind vergangen, seit im Werk Eisenach auf neuen Produktionsflächen unter anderem eine hochmoderne Servoeinarbeitspresse den Betrieb aufnahm und damit ein Investitionspaket in Höhe von 20 Millionen Euro abgeschlossen wurde. Mit der nun gestarteten Erweiterung erhöhen sich die Gesamtinvestitionen der BMW Group in den Standort auf rund 200 Millionen Euro.

Konsequenter Fokus auf Innovation
In den kommenden drei Jahren werden sich die bisherigen Produktions-, Logistik- und Büroflächen mehr als verdoppeln. „Wir vergrößern die bebaute Fläche bildlich gesprochen um etwa zwei Fußballfelder. Das sind knapp 19.000 Quadratmeter“, erläuterte Dirk Hilgenberg, Leiter Produktionssystem, Planung, Werkzeug-, Anlagenbau der BMW Group, anlässlich der offiziellen Grundsteinlegung: „Damit setzen wir den Weg vom werkstattorientierten Werkzeugbau hin zur industriellen Werkzeugfertigung konsequent fort. Wir setzen den Fokus konsequent auf Innovation.“

Die in Eisenach gefertigten, bis zu 50 Tonnen schweren Werkzeuge formen in den Presswerken der Automobilfabriken aus flachen Blechen formschöne Karosserieteile. „Zur Versorgung unseres weltweiten Produktionsnetzwerkes mit Presswerkzeugen von herausragender Qualität schaffen wir nun in Eisenach zusätzliche Kapazitäten“, sagte Hilgenberg. Derzeit stellt das Werk Eisenach jährlich bis zu 40 Werkzeugsätze her. Jede Seitenwand, jedes Dach und jede Frontklappe aller Modelle der Marken BMW, MINI und Rolls Royce Modelle erhalten ihre Form durch Werkzeuge Made in Eisenach.

Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee würdigte die Investition als zukunftsweisend und sprach von einem starken Signal. „Ich freue mich über das Bekenntnis von BMW zum Standort Thüringen“, sagte der Minister, der mit Hilgenberg und Werkleiter Alexander Eras in einem symbolischen Akt den Grundstein für den Werksausbau vervollständigte. „BMW führt hier nicht nur seine automobile Tradition fort, sondern investiert weiter in Zukunftstechnologien. Das zeigt auch die hohe Attraktivität und das investitionsfreundliche Umfeld des Wirtschaftsstandorts Thüringen.“


Kapazitätssteigerung um bis zu 50 Prozent
„Mit dem anstehenden Werksausbau schaffen wir in Eisenach bis zu 50 Prozent zusätzliche Kapazität“, betonte Hilgenberg. Damit stärkt das Werk seine Rolle als bedeutendster Standort für Werkzeugbau innerhalb der BMW Group. Hinzu kommt eine zweite Einarbeitspresse neuester Generation, um in Eisenach gefertigte Werkzeuge künftig für die Serienfertigung von Karosserieteilen in den weltweiten Fahrzeugwerken optimal vorzubereiten. Dadurch reduziert sich die Einarbeitungszeit eines neuen Werkzeugsatzes im Automobilwerk erheblich.

„Unsere Personalstärke wird in Folge der Kapazitätserhöhung um rund 20 Prozent steigen“, sagte Hilgenberg. Somit erhöht sich die Zahl der Arbeitsplätze am Standort von derzeit 260 auf mehr als 300. Um auch in Zukunft über eine ausreichende Zahl hochqualifizierter Fachkräfte zu verfügen, investiert das Werk konsequent und umfangreich in den eigenen Nachwuchs. So bietet das Unternehmen am Standort Eisenach duale Studienplätze an und hat mit Blick auf die bevorstehende Erweiterung die Zahl der Ausbildungsplätze mehr als verdoppelt. „Damit sind wir am Standort Eisenach sowohl hinsichtlich unserer Strukturen als auch mit Blick auf top-qualifizierte Mitarbeiter zukunftsfähig aufgestellt“, betonte Werkleiter Alexander Eras.

 

Quelle: www.press.bmwgroup.com

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