Fairtrade Town

Eisenach ist die 100. Fairtrade-Stadt in Deutschland, die offiziell diesen Titel trägt. Damit werden Städte ausgezeichnet, in denen nachweislich der faire Handel mit Produkten aus Entwicklungsländern praktiziert und gefördert wird.

 

Jeder kann mit seinem persönlichen Handeln ein Stück mehr Gerechtigkeit und Solidarität in die Welt und auch nach Eisenach bringen. In Eisenach werden fair gehandelte Produkte von verschiedenen Händlern und Institutionen zum Verkauf angeboten. Mit dabei sind Supermärkte, Blumenläden, Hotels, Cafés, der Weltladen oder das Lutherhaus.

 

Der Fairtrade-Steuerungsgruppe in Eisenach gehören an: Ingo Wachtmeister, Hauptamtlicher Beigeordneter der Stadt Eisenach, Diana Artschwager für den Stadtrat, Clemens Roschka als Vorsitzender des Eine Welt Vereins, Christian Herbst, Präses der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde Eisenach sowie ein Vertreter des Jugendbeirats und des Gewerbevereins. Ansprechpartnerin in der Stadtverwaltung ist Heidrun Sachse vom Fachdienst Stadtentwicklung.

Der Verein TransFair

Der Verein TransFair startete im Jahr 1992 seine Arbeit. Ziel ist es, benachteiligte Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika zu fördern und ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen durch fairen Handel zu verbessern.

 

Fairtrade Towns gibt es seit dem Jahr 2000. Mittlerweile dürfen sich über 2000 Städte in insgesamt 36 Ländern als Fairtrade-Towns bezeichnen. Seit Januar 2009 beteiligt sich auch Deutschland an dieser Aktion.

Eine Fairtrade-Schokolade für Eisenach

Im Markt der Völker gibt es jetzt eine Eisenach-Schokolade zu kaufen. Sie stammt aus fairem Handel: Die Zutaten wie Kakao und Zucker sind zu 100 Prozent fair, ohne Gentechnik und vegetarisch. Die Süßigkeit wird in Deutschenland hergestellt. Es gibt sie in Vollmilch und Zartbitter. Ihre Verpackung schmückt ein Motiv der Wartburg, zu deren Füßen mehrere Eisenacher Wahrzeichen wie das Rathaus, die Georgenkirche und das Lutherhaus zu sehen sind. Das Motiv hat der bekannte Eisenacher Künstler Volker Hedwig gezeichnet.

 

Mit der Eisenach-Schokolade wirbt die Stadt Eisenach für ihr Engagement als Fairtrade Town. Seit 2012 hat die Stadt diesen Titel erfolgreich verteidigen können. Die Steuerungsgruppe hatte die neue Eisenach-Schokolade erstmals im September 2026 an einem Infostand im Rahmen der Fairen Woche unter dem Motto "dein Handeln verändert die Welt" vorgestellt. In Eisenach gibt es auch einen fair gehandelten Elisabeth-Kaffee in Anlehnung an die Heilige Elisabeth, deren Wirken mit der Wartburg und Eisenach eng verbunden ist.

Faire Woche: Ein Zeichen für den fairen Handel

Die Fairtrade-Stadt Eisenach präsentierte sich am 18. September 2026 im Rahmen der "Fairen Woche" mit einem Infostand auf dem Wochenmarkt. Es gab Kostproben von Fairtrade‑Leckereien sowie Informationen zur "Fairen Woche", zum fairen Handel allgemein sowie ein Rezeptheft zum Mitnehmen. 

 

Der Aktionszeitraum dauerte vom 11. bis zum 25. September und steht in diesem Jahr unter dem Motto „Landwirtschaft braucht Fairness“. Passend dazu feierte der “Markt der Völker” am 25. September das 30-jährige Bestehen gemeinsam mit dem Hauptamtlichen Beigeordneten Ingo Wachtmeister sowie der Fairtrade-Steuerungsgruppe.

So erreichen Sie uns

Stabsstelle Integrierte Entwicklung Eisenach – Klima, Nachhaltigkeit und Tourismus

Heidrun Sachse
Markt 22
99817 Eisenach
auf Google Maps anzeigen

Montag: 9-12 und 13-15 Uhr
Dienstag: 9-12 und 13-15 Uhr
Mittwoch: 9-12 Uhr
Donnerstag: 9-12 und 13-16 Uhr
Freitag: 9-12 Uhr
sowie nach Vereinbarung