Winterdienst der Stadt Eisenach

Die Stadt Eisenach ist zuständig, öffentliche Straßen und Wege im Winter verkehrssicher zu gestalten und von Eis und Schnee zu beräumen. Dazu sind 30 städtische Mitarbeiter in der Zeit vom 1. November bis zum 31. März in Winterdienstbereitschaft

 

Bundes- und Hauptverkehrsstraßen im Stadtgebiet haben Vorrang. Bevorzugt geräumt und gestreut werden ebenfalls die Straßen, auf denen Busse fahren. Insgesamt werden mehr als 300 Streckenkilometer betreut. Eine Übersicht der Straßen, die per Schneepflug geräumt werden finden Sie hier:  Information der Stadtverwaltung zum Straßenwinterdienst (Straßenliste)

 

Neu: Für den Zeitraum des Winterdienstes (ab 1. November 2017 und bis Ende März 2018) gilt in der Luisenstraße ein Halteverbot für Pkw. Entsprechende Straßenschilder werden aufgestellt. Das Halteverbot wird für den Winter in Kraft gesetzt, sobald der erste Schneefall angekündigt ist. Das Halteverbot ist notwendig, damit der Schneepflug durch die Straße fahren kann. „Wir sind vor einigen Wochen mit dem Schneepflug probehalber durch die Luisenstraße gefahren. Wegen der vielen am Straßenrand geparkten Autos sind wir nicht durchgekommen. Daher ist das Halteverbot notwendig“, erklärte Bolko Schumann. Die Luisenstraße ist wegen der Baumaßnahme in der Johann-Sebastian-Bach-Straße zur Umleitungsstrecke geworden und daher neu in den Tourenplan für den Winterdienst aufgenommen worden. 

 

Der Straßen-Winterdienst erfolgt in der Regel zwischen 6 und 22 Uhr, samstags, sonntags und feiertags eingeschränkt von 8 bis 20 Uhr. Dabei beginnen die ersten Einsätze bereits um 4 Uhr, damit vor Beginn des Berufsverkehrs in den Morgenstunden die Hauptstraßen geräumt und gestreut sind. Gehwege werden generell nur bis 20 Uhr betreut.

Entlang der städtischen Grundstücke streuen und räumen weitere 24 Mitarbeiter der Stadt - wie andere Anlieger auch - gemäß der geltenden Winterdienst-Satzung. Unterstützung erhalten sie auf den 15 Touren von vier weiteren Vertragspartnern der Stadt.

 

Grundstückseigentümer müssen auch räumen

An allen anderen Grundstücken sind die jeweiligen Eigentümer für den Winterdienst verantwortlich. Dieser umfasst neben dem Räumen und Streuen der Gehwege auch das Freihalten der Abflussrinnen und Straßenabläufe sowie der Zugänge zu den Überwegen.

 

Womit wird gestreut?

Die Stadtverwaltung setzt ein Streugranulat aus umweltfreundlichem Thüringer Blähschiefer ein. Dieses Produkt ist mit dem Blauen Engel als salzfreies Naturprodukt ausgezeichnet und enthält keine chemischen Zusätze. Streusalz darf auf Gehwegen laut Satzung nur in absoluten Ausnahmefällen verwendet werden, beispielsweise zum Beseitigen von Eisresten.

 

Parkverbote beachten

Damit der Schneepflug überhaupt kommt, sind die Parkverbote zu beachten

Da der Winterdienst bereits um 4 Uhr beginnt, kann bei Behinderungen durch über Nacht verkehrswidrig parkende Fahrzeuge in den betreffenden Straßen nicht geräumt werden. Die Winterdienstfahrzeuge brauchen aufgrund des breiten Schildes eine Mindestdurchfahrbreite von mehr als drei Metern. Deshalb ist vom 1. November bis zum 31. März besonders auf die eigens eingerichteten Parkverbote zu achten. Bei Bedarf begleiten Mitarbeiter des Ordnungsamtes die Winterdienstler auf ihren Touren, um mögliche Verstöße zu ahnden und im gegebenenfalls Falschparker abschleppen zu lassen.