Endlagersuche in Thüringen

Deutschland sucht ein Endlager für die gefährlichen und hochradioaktiven Hinterlassenschaften aus der  Atomenergienutzung. Bei der Suche nach einem dauerhaft sicheren Ort geht es insbesondere auch darum, die Öffentlichkeit mitzunehmen und in das Suchverfahren einzubinden. Interessierte können den Auswahlprozess mitgestalten und auf verschiedenen Ebenen Einfluss nehmen.

 

Ende September hat die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) mbH einen ersten Zwischenstand ihrer Arbeit veröffentlicht. Dort führt das mit der Suche beauftragte Unternehmen Gebiete auf, die aus seiner Sicht aus geologischen Gründen aus dem Verfahren ausscheiden und die weiter drin bleiben sollen.

 

Alle Interessierten – ob Bürger oder Wissenschaftler, kommunale Vertreter oder Mitglieder gesellschaftlicher Organisationen – sind eingeladen, den Zwischenbericht des Unternehmens auf der Fachkonferenz Teilgebiete zu diskutieren.

 

Der Auftakt der Fachkonferenz findet am 17. und 18. Oktober 2020 statt. Aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklung ist die Veranstaltung als rein digitales Format geplant. Die Anmeldung ist hier möglich. 

 

Die BGE mbH stellt bei der Auftaktveranstaltung der Fachkonferenz Teilgebiete den Bericht vor – auch so, dass er für Nicht-Experten verständlich ist. So erhält die Öffentlichkeit zu einem frühen Zeitpunkt des Verfahrens, zu dem es noch nicht um Festlegungen geht, einen Einblick in den Stand der Arbeiten.

 

Die Fachkonferenz startet im Oktober und endet im Juni 2021. Sie bildet ein offenes Forum, auf dem alle Interessierten der BGE mbH Fragen stellen, Kritik und Anregungen adressieren können. Die BGE mbH muss die Rückmeldungen bei ihren weiteren Arbeiten berücksichtigen.

 

Die Fachkonferenz wird mit dem Auftakttermin am 17. und 18. Oktober 2020 beginnen und in drei darauf folgenden Sitzungen im Februar, April und Juni 2021 den Zwischenbericht der BGE mbH inhaltlich beraten.

 

Alle Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier...