SOMMERGEWINN: DANK AN MITWIRKENDE UND ZUSCHAUER

Ein Angehöriger der Bundeswehr begleitet als Wagenengel einen Festwagen zum Sommergewinn.

Erstmals haben Angehörige der Bundeswehr als Wagenengel den Festzug begleitet.

Oberbürgermeister Christoph Ihling und Zunftmeister Torsten Daut haben sich während einer gemeinsam veranstalteten Pressekonferenz im Rathaus am Montag, 16. März, bei allen bedankt, die zum Gelingen des Festumzugs zum Sommergewinn beigetragen haben, sowohl bei den Mitwirkenden als auch bei den Zuschauern. Rund 15.000 Gäste aus nah und fern haben trotz des nasskalten Wetters an den Straßen und Plätzen ausgeharrt, um Frau Sunna und Herrn Winter und deren Gefolge ebenso zu sehen wie die thematischen Wagen zum Motto „Bei uns vor dem Georgentor“.

 

„Wir hatten keinerlei Ausfälle, weder bei den Laufgruppen noch bei den Wagen. Es hätte ja jemand sagen können: Bei dem Wetter mache ich nicht mit“, freute sich Torsten Daut darüber, dass alle zur Stange gehalten haben. Die zeitliche Verzögerung erklärte er einerseits mit der aktuellen Umleitung. Aufgrund der Brückenbaustelle in der Kasseler Straße musste der Weg über die Herrenmühlenstraße und dann wieder zurück über die Rennbahn auf die traditionelle Strecke des Festzugs genommen werden. Für eine Verzögerung hatte außerdem ein medizinischer Notfall kurz vor dem Streitgespräch zwischen Sunna und Winter auf dem Markt gesorgt.

 

Bundeswehr hat erstmals unterstützt

„Es ist ein Fest, das überwiegend von Ehrenamtlichen organisiert wird und ein Beispiel dafür, was wir als Stadt dank des Ehrenamts und der Zusammenarbeit vieler Partner gemeinsam erreichen können“, betonte der Oberbürgermeister. Sein besonderer Dank galt den Blaulicht-Organisationen: Deutsches Rotes Kreuz, Technisches Hilfswerk, Polizei, Feuerwehren und Bundeswehr. 

 

Die Bundeswehr hat erstmals so genannte Wagenengel gestellt, die sich um die Sicherheit während des Festzugs kümmern. Sie sorgen beispielsweise dafür, dass die Wagen sicher durch schmale Straßen und eng stehende Besuchermengen manövriert werden. „Dank Unterstützung durch die Bundeswehr konnten wir jeden Wagen mit Wagenengeln ausstatten“, machte Torsten Daut aufmerksam. Er lobte außerdem die Zusammenarbeit mit den Fachdiensten der Stadtverwaltung.

 

Kompletter Blütenschmuck muss erneuert werden

Einen Wermutstropfen gibt es allerdings: Der Blütenschmuck ist aufgrund des Regens komplett dahin. Die Blütenfrauen müssen in diesem Jahr zeitiger als sonst mit ihrer Arbeit beginnen. Rund 500.000 Papierblüten werden benötigt, um die Festwagen zu schmücken. In den Vorjahren konnten rund 80 Prozent davon wiederverwendet werden. „Wir haben aber vorgesorgt und uns mit Krepppapier bevorratet“, so der Zunftmeister.

 

Der Sommergewinn wird noch mit dem Rummel auf dem Festplatz Spicke bis Sonntag, 22. März, fortgesetzt. Am Mittwoch, 18. März, wird dort zum Familientag mit ermäßigten Preisen eingeladen. Außerdem findet am Sonnabend, 21. März, zwischen 20.30 und 21 Uhr, das Höhen-Feuerwerk auf der Spicke statt.