WARTBURGARENA O1: TREPPENHÄUSER WERDEN BETONIERT

Das Treppenhaus an der Süd-West-Ecke wird betoniert.

Das Treppenhaus an der Süd-West-Ecke (in Richtung Landratsamt) wird betoniert.

So sieht es im Inneren des neuen Treppenhauses an der Nord-West-Ecke aus.

Blick in das Innere des neuen Treppenhauses an der Nord-West-Ecke (in Richtung Automobilmuseum).

Die Kellerdecke wird in dem Bereich, der von der historischen Bausubstanz erhalten bleibt, schrittweise saniert. Dazu gehört, die Stahlträger von Rost zu befreien.

Die Kellerdecke wird in dem Bereich, der von der historischen Bausubstanz erhalten bleibt, schrittweise saniert. Dazu gehört, die Stahlträger von Rost zu befreien.

Auf der Baustelle der Wartburgarena O1 gehen die Arbeiten im Bestand weiter: Aktuell werden die zwei neuen Treppenhäuser im Bereich der Westfassade des Altbaus betoniert. Erst wurde das nördliche Treppenhaus an der Ecke zum Museum „automobile welt eisenach“ in Stahlbetonbauweise errichtet. Jetzt folgte das südliche Treppenhaus an der Ecke zum Landratsamt Wartburgkreis.

 

In den Wochen davor sind die Bodenplatten, Kellerwände sowie die Decken über dem Kellergeschoss fertiggestellt worden. Eine besondere Herausforderung war das Aussteifen der ersten Achse der Westfassade mit dem Ziel, diese statisch zu sichern. Bekanntlich bleibt die Westfassade erhalten und wird restauriert. Diese ersten beiden Raumachsen des alten O1 bilden später das Foyer der Wartburgarena. Die statische Sicherung war sehr aufwändig und konnte nur Zug um Zug erfolgen. Parallel zum Aufbau der Treppenhäuser werden die Kellerdecke weiter saniert sowie weitere statisch notwendige Bauteile eingebaut.

 

Bauarbeiten werktags länger und an Samstagen

Die Arbeiten erfolgen abschnittsweise, da der historische Gebäudebestand während der Bauphase besonders gesichert werden muss. Bevor der eigentliche Abbruch im hinteren Teil beginnen kann, muss der verbleibende historische Bestand im Westflügel so gesichert werden, dass er auch während der weiteren Bauarbeiten standsicher bleibt. Die Arbeiten im Altbau schaffen damit die baulichen Voraussetzungen für den nächsten großen Schritt. Um die Zeit bis Weihnachten bestmöglich ausnutzen zu können, wird auf der Baustelle nun länger und auch an den Samstagen gearbeitet.

 

In den kommenden Wochen starten parallel zu den Arbeiten im Bereich der Westfassade vorbereitende Abbrucharbeiten. Dazu gehören unter anderem der Rückbau nichttragender Bauteile wie die alten Lüftungskanäle, der alte Estrich auf den Geschossdecken und Teile des Dachs. Außerdem werden die noch verbliebenen Sprossenfenster für die Restaurierung gesichert.