SANIERUNG SPORTHALLEN

Sport und Bewegung sind essenzielle Bestandteile einer gesunden Gesellschaft. Unsere Sporthallen bieten nicht nur Raum für Wettkämpfe und Training, sondern fördern auch den Gemeinschaftssinn und die Integration innerhalb unserer Stadt. Sie sind Orte der Begegnung, des Austauschs und der persönlichen Entwicklung – sowohl für Jung als auch für Alt. Um diesen wichtigen Treffpunkten für Sport und Freizeit auch in Zukunft gerecht zu werden, investiert die Stadt in die umfassende Sanierung und Modernisierung ihrer Sporthallen. Damit wollen wir nicht nur die Voraussetzungen für herausragende sportliche Leistungen schaffen, sondern auch ein Zeichen für die Wertschätzung des Sports in unserer Gemeinschaft setzen.
 

Hier auf dieser Seite informieren wir über den aktuellen Stand der Sanierungsprojekte, die damit verbundenen Maßnahmen sowie die zukünftigen Nutzungsmöglichkeiten unserer Sporthallen. Im Vordergrund stehen dabei die im April 2025 eingeweihte sanierte Friedrich-Ludwig-Jahn-Sporthalle und die Sanierung und der Anbau an der Goethe-Sporthalle. Beide Projekte sind enorm wichtig für den Schul- und Vereinssport in Eisenach und verbessern die sportlichen Möglichkeiten erheblich.

Goethesporthalle: Sanierung und Neubau eines Anbaus

Die bestehende Goethesporthalle wird aktuell umfassend saniert. Bereits im August 2025 wurde der neue Anbau fertiggestellt. Die Arbeiten hierfür begannen im März 2023. Die Gesamtkonzeption sieht zwei versetzt stehende, funktional miteinander verbundene Sporthallen vor – die neue Ein-Feld-Halle sowie die denkmalgeschützte Bestandshalle. 

 

Verbunden sind beide durch ein eingeschossiges Foyer mit verglastem Haupteingang. Alle Zugänge und Räume im Neubau sind barrierefrei gestaltet. Eine behindertengerechte Toilette ist in unmittelbarer Nähe zum Eingang untergebracht. Auch der Übergang zur alten Halle wird barrierefrei realisiert.

 

Moderne Halle trifft auf historische Bausubstanz

Mit der Nutzung der neuen Ein-Feld-Sporthalle wurde die benachbarte historische Bestandshalle außer Betrieb genommen. Es begann die umfassende Sanierung des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes. 

 

Die Arbeiten erfolgen in enger Abstimmung mit den Denkmalschutzbehörden und beinhalten die Entkernung, Freilegung der tragenden Konstruktion, Prüfung der Bausubstanz sowie eine behutsame Instandsetzung und Modernisierung. Zudem werden alle technischen Anlagen, einschließlich Heizung, Lüftung und Sanitär, vollständig erneuert. 

 

Die Arbeiten an der Bestandshalle dauern voraussichtlich bis Ende 2026. Die Gesamtkosten liegen bei 6,25 Millionen Euro. Das Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr sowie das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft unterstützen die Investitionen und tragen etwa 67 Prozent der Kosten.

April 2025: Friedrich-Ludwig-Jahn-Sporthalle fertig saniert

Die Friedrich-Ludwig-Jahn-Halle – so heißt sie mit vollständigem Namen – ist im Bestand saniert und um einen Anbau ergänzt worden. Der neue Sozialtrakt wurde auf der Ostseite angebaut. Er beherbergt vier getrennte Umkleideräume mit jeweils 28 Quadratmetern. Dazu gehören Sanitärbereiche mit Duschen, Waschbecken und Toiletten. Weiter sind im Anbau ein Geräteraum und Aufenthaltsräume für Schiedsrichter, Trainer und Sportlehrer eingerichtet. Besonders ist eine Regiekabine mit großer Glasscheibe und Blick in die Halle.

 

In der historischen Halle wurden der alte Fußboden entfernt, eine Fußbodenheizung eingebaut und ein neuer Sportboden verlegt. Die Wände sind mit einem umlaufenden Prallschutz versehen worden. Eine Besonderheit ist das Dach. Die alte Decke zwischen Halle und Dachgiebel musste aus statischen Gründen entfernt werden. Erhalten geblieben ist deren stählernes Tragwerk, das jetzt offen zu sehen ist. Das Dach war bereits vor Jahren neu eingedeckt worden und hat im Zuge der Sanierung zum Innenraum eine Wärmedämmung erhalten. Die historische Dach-Gaube dient jetzt der Belichtung und Belüftung. Weiter ist eine LED-Beleuchtung installiert. 

Der Eingang zur Sporthalle wurde von der Süd- auf die Nordseite verlegt und ist barrierefrei. Es schließt sich ein Foyer mit drei Lichtkuppeln in der Decke an. Eine weitere Besonderheit ist eine Wandgestaltung mit historischen Dokumenten und Fotos.

 

Der historische Namens-Schriftzug „Friedrich Ludwig Jahn“ ist erhalten geblieben. Er stammt vom bekannten Eisenacher Kunstschmied Professor Günther Laufer und wurde in einer Erfurter Werkstatt restauriert. Jetzt hat er wieder seinen Platz am neuen Eingang gefunden. Weiter ist die Sporthalle mit neuen Sportgeräten ausgestattet worden wie Kletterstangen, Basketballkörbe, Barren und Schwebebalken. 


Das Bauprojekt hat insgesamt rund 3,4 Millionen Euro gekostet. Davon sind 676.000 Euro Fördermittel des Freistaats Thüringen.

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