NEUER WANDERPARKPLATZ WIRD AM OSTERMONTAG ERÖFFNET

Ein roßes Holztor mit der Aufschrift Naturpark ist zu sehen.

Das Naturparktor ist einer der Hingucker am neu geschaffenen Wanderparkplatz.

Die neue Anlegestelle an der Hörsel.

Blick auf die Anlegestelle an der Hörsel aus Richtung der Ortslage Hörschel.

Das neue Haus mit den modernen Sanitäranlagen.

Das mit Holz verkleidete Häuschen beherbergt die modernen Sanitäranlagen.

Abstellbügel und eine kleine Reparaturstation für Radfahrer.

Für Radfahrer gibt es große Abstellbügel und eine kleine Reparaturstation.

Aufgebaut ist ein neuer Informationspavillon des Naturparks.

In einem Informationspavillon erfährt man Wissenswertes über die Naturparkregion.

Auf der Internetseite der Stadt Eisenach gibt es das komplette Programm "Rennsteig erleben".

Auf der Internetseite der Stadt Eisenach gibt es das komplette Programm "Rennsteig erleben".

Eisenach hat jetzt einen Wanderparkplatz, der des Rennsteigbeginns im Ortsteil Hörschel würdig ist. Aus einer unbefestigten und mit Schlaglöchern übersäten Fläche sind gepflasterte Stellplätze für Pkw und Wohnmobile geworden. Elektro-Ladesäulen ergänzen die Ausstattung ebenso wie große Bügel zum Abstellen von Fahrrädern und eine Reparaturstation, sollte das Bike mal aufgepumpt werden müssen. Wohnmobilisten können vor Ort Strom und Wasser tanken und ihr Abwasser entsorgen. In einem mit Holz verkleideten Häuschen sind moderne, barrierefreie Sanitäranlagen untergebracht.

 

Neue Boots-Anlegestelle an der Hörsel

Weiter ist eine Anlegestelle für Boote an der Hörsel gebaut worden, die einen direkten Zugang vom Wanderparkplatz hat. Sitzbänke und Sitztreppen laden dort zum Verweilen ein. In einem Informationspavillon und anhand von Wegweisern und Schildern können sich Gäste orientieren, welche Möglichkeiten es gibt, die Region per Fuß, Rad oder Boot zu erkunden. Ein großes Naturparktor aus Holz wird bestimmt zu einem beliebten Fotomotiv, wenn Wanderer hindurch gehen. 

 

Mehr als zwei Millionen Euro wurden investiert

Außerdem wurde zwischen dem Bahnhaltepunkt Hörschel und dem Wanderparkplatz ein Fußweg gebaut. Im Bereich des Bahnübergangs fehlen zwar noch einige Meter, doch das Stück wird in Absprache mit der Deutschen Bahn noch in diesem Jahr fertiggestellt. Bestandteil des Wanderparkplatzes ist auch ein gepflasterter Bereich, auf dem Wertstoff-Sammel-Container stehen. Die gesamte Anlage ist mit einheimischen Bäumen und Sträuchern bepflanzt. 

 

Die Gesamtkosten betragen 2,15 Millionen Euro, davon sind 75 Prozent Fördermittel der Thüringer Aufbaubank. Die Stadt Eisenach bringt einen Eigenanteil von rund 540.000 Euro auf.

 

Eröffnung mit Aktivangeboten „Rennsteig erleben“

Offiziell eröffnet wird der Wanderparkplatz in Hörschel am Ostermontag, 6. April, um 9.30 Uhr. Die Veranstaltung ist eingebunden in einen ganzen Aktionstag unter dem Motto „Rennsteig erleben“: Wandern, Biken, Wassersport. Um 10 Uhr beginnt beispielsweise am neuen Wanderparkplatz eine Tour mit Wanderleiter Heiko Kleinschmidt. Bis zum Ziel „Hohe Sonne“ sind 14,4 Kilometer mit einem Höhenunterschied von 360 Metern zu bewältigen. Das erfordert eine gute Kondition. 

 

„Mit zwei Pausen braucht man fünf Stunden“, hat der Wanderleiter die Strecke vorab getestet. Ab dem „Vachaer Stein“ nehmen die Aussichtspunkte zu und bieten Ausblicke unter anderem auf den Hainich und die Wartburg. Besonders imposant sind die Sicht auf die Bahnstrecke nach Förtha vom sogenannten Tunnelkopf aus und das Steinkreuz „Wilde Sau“, um das sich verschiedene Legenden ranken.

 

Zwei Wandertouren starten auf dem Eisenacher Markt

Zwei weitere Wanderungen beginnen um 11 Uhr auf dem Eisenacher Markt und führen ebenfalls zur "Hohen Sonne". Gemeinsamer Start ist nach dem Läuten der Kirchturmglocken der Georgenkirche.

 

Wanderleiter Manfred Schneider hat die „Klassiker-Tour“ über 6,5 Kilometer übernommen. Es geht an der Predigerkirche und am Alten Friedhof vorbei und den steilen Schlossberg hinauf zur alten Eselstation. Weiter wird über den früheren Droschkenplatz unterhalb der Wartburg bis zur Sängerwiese gewandert. Unterwegs erfahren die Wanderer beispielsweise, was es mit der Blidenstatt – ein deutlicher Einschnitt im Fels südlich der Wartburg – auf sich hat. Am Eingang der Drachenschlucht angekommen, wird ein Vertreter des Forstamts Marksuhl Wissenswertes zur Felsklamm erzählen, die anschließend durchwandert wird. Der letzte Anstieg zur „Hohen Sonne“ erfordert noch einmal gute Kondition.

 

Eine Anmeldung für die Wanderungen ist nicht erforderlich

Die „Tour Drachenstein“ leitet Hartmut Werner. Sie geht über knapp acht Kilometer bis zur „Hohen Sonne“. Bergauf sind rund 250 Höhenmeter zu überwinden. Vom Markt aus wandern die Teilnehmer durch das Eisenacher Villenviertel, über die Wichmannpromenade und durch die Landgrafenschlucht. Weiter wird zum Drachenstein aufgestiegen. Dort bietet sich ein sehr schöner Ausblick auf die sagenumwobenen Hörselberge. Angekündigt sind unterwegs zwei Pausen.

 

Eine Anmeldung für die geführten Touren ist nicht erforderlich. Zum Startpunkt nach Hörschel gelangen Wanderer mit der Regionalbahn RB-6 um 9.15 Uhr ab Hauptbahnhof Eisenach. Von der „Hohen Sonne“ fahren ab 13.10 Uhr stündlich Busse der Linie 190 zurück nach Eisenach.

 

Buntes Programm auf der "Hohen Sonne"

Wer mit Kindern eine kleine Runde laufen will, startet auf der „Hohen Sonne“ in Eigenregie, ohne Wanderführer. Es geht entlang des Rennsteigs noch ein Stück in Richtung Ruhla. Höhepunkt der Tour ist die Bekanntschaft mit Sebastian Kneipp am Wasserbecken am Rennsteig. In das Kostüm des bekannten “Wasserdoktors” und Naturheilkundlers schlüpft Gästeführer Peter Krug aus Bad Liebenstein.

 

Am Ziel „Hohe Sonne“ wird ab 13 Uhr ein buntes Programm zum Entdecken und Mitmachen geboten. Weitere Aktivangebote am 6. April organisieren der Kanu-Club Hörschel vor Ort an der neuen Anlegestelle und der Verein Wartburg-Trails. 

 

Detaillierte Informationen zum Aktionstag “Reinnsteig erleben” gibt es hier.