Die Stadtverwaltung Eisenach bedankt sich bei allen, die dazu beigetragen haben, die Wünsche von Kindern und Jugendlichen zu erfüllen, deren Familien nur wenig Geld für Weihnachtsgeschenke haben. Im Zuge der Wunschzettel-Aktion sind im vergangenen Jahr 498 Päckchen liebevoll gefüllt, dekoriert und verteilt worden.
Die Übergabe erfolgte unter anderem bei Weihnachtsfeiern im Kinder- und Jugendzentrum „Alte Posthalterei“, im Jugendclub „East-End“, im Kinder- und Jugendtreff „Nordlicht“ und in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe der Arbeiterwohlfahrt.
Es werden jedes Jahr mehr Päckchen
Weiterhin wurden Kinder und Jugendliche bedacht, die in interdisziplinären Frühförderstellen betreut werden, vorübergehend mit ihren Müttern im Frauenhaus eine Unterkunft gefunden haben oder im Johannes-Falk-Heim leben. Schulsozialarbeiter an Grundschulen haben ebenfalls Mädchen und Jungen für die Wunschzettel-Aktion vorgeschlagen. Insgesamt waren es 27 Päckchen mehr als im Jahr 2024.
Die Dankeschön-Veranstaltung für die Unterstützer hat kürzlich in der „Alten Posthalterei“ im Beisein von Ingo Wachtmeister, Hauptamtlicher Beigeordneter der Stadtverwaltung Eisenach, und Kinderbürgermeisterin Annette Backhaus stattgefunden.
Ingo Wachtmeister bedankte sich ganz herzlich bei allen, die dazu beigetragen haben, dass Kinder und Jugendliche zu Weihnachten mit einem Geschenk bedacht werden konnten: „Ihr Einsatz ist ein starkes Zeichen gelebter Solidarität und trägt maßgeblich dazu bei, dass unsere Stadtgemeinschaft zusammenhält und die Jüngsten unterstützt werden. Dafür gebührt Ihnen allen unser großer Dank“. Er fügte hinzu, dass es ihn stolz macht zu sehen, wie Hilferufe sofort beantwortet werden.
Beschäftigte verschiedener Unternehmen helfen
An der Wunschzettel-Aktion beteiligten sich Beschäftigte aus dem Bosch-Werk, aus dem BMW-Werk und aus dem Opel-Werk Eisenach. Weiter unterstützten Mitarbeitende der Wartburg-Sparkasse, des Fitnessstudios Impuls und der IG Metall. Darüber hinaus halfen Spender, wenn noch Päckchen ergänzt werden mussten. Dazu gehörten die Peter-Mädler-Stiftung und mehrere Privatpersonen.
„Es tut unseren Kindern sehr gut“, gab eine Betreuerin aus einer heilpädagogischen Wohngruppe wieder, wie wichtig die Wunschzettel-Aktion ist. Eine andere ergänzte: „Für einige Kinder ist es tatsächlich das einzige Weihnachtsgeschenk, das sie bekommen“. Berichtet wurde außerdem, dass die Geschenke oftmals gemeinsam ausgepackt werden und die Freude über das Kuscheltier, den Fußball oder das Märchenbuch geteilt wird. Die Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Firmen und Institutionen freuten sich über ein gemaltes Bild und eine Fotocollage als Dankeschön.


