Die Berufsfeuerwehr Eisenach und alle Freiwilligen Feuerwehren der Stadt waren am Sonntag, 3. Mai, im Einsatz, insgesamt 112 Einsatzkräfte mit 21 Fahrzeugen. Um 4.36 Uhr war zunächst ein Kleinbrand an den Bahngleisen in der Langensalzer Straße gemeldet worden. Doch bereits auf der Fahrt zum Einsatz sind weitere Notrufe eingegangen.
Feuerwehren aus der Umgebung haben unterstützt
Vor Ort stellte sich heraus, dass im rückwärtigen Bereich eines in der Langensalzaer Straße 1a ansässigen Holzfachmarkts ein Schuppen gebrannt hat. Das Feuer griff schnell auf die Lagerhalle des Unternehmens über. Deren Dach ist teilweise eingestürzt. Weitere Freiwillige Feuerwehren mussten alarmiert werden, auch aus Creuzburg und Wutha.
Zur Bewältigung der Lage waren sowohl Kräfte direkt an der Einsatzstelle als auch Einheiten der Stadtbereitschaft notwendig. Die Feuerwehren Stockhausen und Neuenhof übernahmen die Stadtbereitschaft, um für zeitgleiche Notfälle an anderen Stellen gerüstet zu sein. Darüber hinaus waren der Betreuungszug des Deutschen Roten Kreuzes, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, die Polizei, der Notfallmanager der Deutschen Bahn, die Bundespolizei sowie der Kriminaldauerdienst vor Ort.
Brandstelle war schwer zugänglich
Problematisch an der Brandstelle in der Langensalzaer Straße war die schwere Zugänglichkeit aufgrund der baulichen Gegebenheiten. Daher war es von Vorteil, dass die Feuerwehr Creuzburg Drohnenbilder liefern konnte. Beide Drehleitern der Stadt Eisenach sind eingesetzt worden. Wegen der Löscharbeiten mussten zwei Bahngleise gesperrt werden, ebenso die Langensalzer Straße und die Altstadtstraße.
Vier Feuerwehrleute erlitten leichte Verletzungen
Gegen 9 Uhr wurde der Betreuungszug des DRK hinzugezogen, um die Einsatzkräfte mit Getränken und Essen zu versorgen, denn der Einsatz dauerte bereits über Stunden. Vier Feuerwehrleute erlitten Kreislaufprobleme. Ein Feuerwehrmann musste im Krankenhaus behandelt werden, konnte das Klinikum aber im Verlaufe des Sonntags wieder verlassen.
Um 14.23 Uhr war das Feuer gelöscht. Der weitere Einsatz mit Nachkontrollen dauerte aber noch bis 17.44 Uhr. Nach Angaben der Polizei ist ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Euro entstanden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zur Brandursache dauern an.




