WELTTAG DES BUCHES: AUTORIN STELLT DIE LANDGRÄFIN CLARICIA VOR

Die Stadtbibliothek Eisenach lädt anlässlich des „Welttages des Buches“ zu einem unterhaltsamen Abend ein. Am Donnerstag, 23. April 2026, um 17 Uhr erzählt die Autorin Gila Freis mit Feingefühl und historischem Sachverstand vom Leben einer außergewöhnlichen Frau des 12. Jahrhunderts: Jutta Claricia.

 

Gila Freis ist der Autorenname von Dr. Heidi Freistedt, die 1953 in einem kleinen Dorf im Norden Thüringens geboren wurde. Sie studierte zwei Jahre Theologie in Naumburg und Berlin und war anschließend bis zum Ende ihres Berufslebens in der Wirtschaft tätig. Nach der Wende war sie zwölf Jahre ehrenamtliche Bürgermeisterin. Sie lebt in der Nähe von Berlin, ihre Verbundenheit zu Thüringen bleibt jedoch groß.

 

Fast alle ihre Geschichten spielen in Thüringen, so auch die Erzählung über die Landgräfin Jutta Claricia. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für historische Literatur und lebendig erzählte Geschichte interessieren. Bei der Autorenlesung und Buchvorstellung erwartet Bücherfreunde eine Reise in beinahe vergessene Zeiten.

 

Der Einlass beginnt um 16.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Im Anschluss an die Lesung steht die Autorin für Gespräche zur Verfügung und signiert ihre Bücher, die Gernot Siering von der Buchhandlung „LeseLust“ zur Veranstaltung vor Ort zum Kauf anbietet.

 

Zum Inhalt des Buches:

Jutta Claricia ist eine Fürstentochter aus Schwaben und Halbschwester des späteren Kaisers Barbarossa. Auf Wunsch des Königs soll sie den Thüringer Landgrafen Ludwig II. heiraten. Doch bevor es so weit kommt, sterben ihre Eltern, der Zweite Kreuzzug beginnt – und mit nur vierzehn Jahren muss Jutta sich allein um eine geplünderte Burg und ein hungerndes Land kümmern. Nach der Rückkehr des Königs folgt sie ihrer Bestimmung und reist nach Thüringen. Während ihr Mann an der Seite Barbarossas in den Krieg zieht, bleibt Jutta mit wachsenden Aufgaben zurück. Sie bekommt fünf Kinder, kämpft gegen Not und Einsamkeit und versucht, den Menschen in Thüringen beizustehen.