Veranstaltungskalender
Veranstaltungen in Eisenach und dem Wartburgkreis

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27.9.–11.10.2026
Eintritt frei · Spenden willkommen
Vom Flüchtlingslager in die Welt
Fotoausstellung von Ahmad Kousa
Diese Ausstellung erzählt von Wegen, die im Verborgenen beginnen und in die Welt hinausführen. Sie widmet sich Menschen, deren Stimmen oft überhört werden – Frauen, queeren Identitäten und Geflüchteten. Die Fotografien zeigen nicht nur Herausforderungen, sondern auch Stärke, Würde und Hoffnung. Sie laden dazu ein, hinzusehen, zuzuhören und gewohnte Perspektiven zu hinterfragen.
In einer Zeit wachsender gesellschaftlicher Spannungen versteht sich die Ausstellung als Raum für Dialog, Empathie und Offenheit. Ahmad Kousa ist ein kurdisch-syrischer Fotograf, geboren im Jahr 2000. Seine Leidenschaft für die Fotografie begann im Jahr 2016 als Hobby und entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Teil seiner künstlerischen Identität. Durch seine Arbeiten gelingt es ihm, besondere Momente festzuhalten und seine eigene Perspektive auszudrücken. Dafür wurde er mit mehreren lokalen und internationalen Auszeichnungen geehrt.
Ein Projekt der ACHAVA Festspiele Thüringen in Koproduktion mit dem Kunstverein
Eisenach e.V.
Die Deportierten, ihr letztes Zeugnis
Fotoausstellung von Karine Sicard Bouvatier
15, 16 oder 17 Jahre, 18 manchmal 19 Jahre … Ein Alter, das man nie vergisst, wenn man aus den Todeslagern zurückkehrt. In einer Zeit, in der die letzten Zeitzeugen verschwinden, ist die Weitergabe an die junge Generation eine Priorität.
Dieses Projekt verbindet fotografische Porträts von ehemaligen Überlebenden mit denen von heutigen Jugendlichen im Alter ihrer Deportation. Es geht darum, Überlebende der Todeslager mit gleichaltrigen Jugendlichen zum Zeitpunkt ihrer Deportation zu vergleichen. Es soll vermittelt, aber auch in die heutige Zeit übertragen werden, was diese letzten Zeugen zum Zeitpunkt ihrer Deportation waren: Jugendliche, denen die Zukunft lächelte, mit Wünschen, Sehnsüchten und Träumen wie die Jugendlichen von heute. Sie waren 15, 16 und 17 Jahre alt. Die Fotografien verewigen die Verbindung zwischen den letzten Überlebenden und der Jugend des 21. Jahrhunderts – der letzten Generation, die mit den letzten Zeitzeugen in Kontakt steht und die ihrerseits ihren Kindern von einem der größten Dramen des 20. Jahrhunderts berichten kann.
Die letzten Zeitzeugen sollen die Übergabe des Staffelstabs an die jüngeren Generationen miterleben, damit diese nie vergessen und ihrerseits weitergeben.
Ein Projekt der ACHAVA Festspiele Thüringen in Koproduktion mit dem Kunstverein Eisenach e.V. und dem Institut Français Thüringen
Mitgemischt – Burgsymposium Creuzburg
Malerei und Plastik von Schüler:innen
Sechzig Schüler:innen aus vier Schulen Eisenachs und dem Wartburgkreis zeigen eine Auslese repräsentativer Werke. Zu sehen sind Schülerarbeiten der 8. Klassen aus den Bereichen Malerei, Druckgrafik, Skulptur und Installation. Die Arbeiten entstanden im Juni 2026 auf der Creuzburg unter der Überschrift „Aktives Mitgestalten und Engagement in der Gesellschaft“.
Förderung: „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ)
Ein Projekt der ACHAVA Festspiele Thüringen in Koproduktion mit dem Kunstverein
Eisenach e.V.
Bildung: Kostenfreie Workshops für Schulklassen aus Eisenach und Wartburgkreis · Impuls-Führungen, 30 min — Anmeldung: a.husemeyer@gmx.de
Öffnungszeiten: So, 27.9.– 11.10., Do–So, 10–18 Uhr
Die großen Bauvorhaben auf der Wartburg im Jahr 2027, die die Sanierung von Festsaalgeschoss und Dach des Palas, Neuem Treppenhaus und Gadem umfassen, werfen ihre Schatten voraus: Bereits ab Mai 2026 lädt die Wartburg-Stiftung ihre Gäste auf die „Baustelle Wartburg“ ein.
Der Name der Sonderschau „Schätze, Schutt, Skurrilitäten. Geschichten von der Baustelle“ ist dabei Programm, denn während zahlreicher Baumaßnahmen ereignete sich viel Erzählenswertes: Kostbare Schätze, aber auch skurrile Fundstücke traten aus dem Schutt der Jahrhunderte zu Tage, nicht mehr dem Zeitgeist entsprechende Zierelemente verschwanden im Depot. Beinahe zahllose Handwerker bezwangen den Berg mit verschiedensten Transportmitteln, trotzten den Widrigkeiten der exponierten Lage, und manch einer von ihnen verewigte sich stolz an der Bausubstanz.
Die bildgewaltige Schau legt den Fokus auf Kuriositäten und Wissenswertes rund um die zahlreichen Baumaßnahmen, die sich von der Erneuerung der Wartburg unter Großherzog Carl Alexander bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts ereignet haben. Sie wartet mit nie gesehenen originalen Fundobjekten, zahlreichen eindrucksvollen Schätzen aus der Fotothek, interaktiven Medienstationen und jeder Menge Anekdoten auf, die große und kleine Museumsgäste von nah und fern zum Staunen und Schmunzeln einladen.
Ausstellungsort: Museum der Wartburg, Auf der Wartburg 1, 99817 Eisenach
Öffnungszeiten: täglich 10 bis 17 Uhr (letzter Einlass), Außengelände geöffnet bis 20 Uhr
Ein Raum wird zum Graffitikunstwerk, zu einem Resonanzraum für sakrale Skulpturen.
Ein inszenierter Spannungsbogen, ein künstlerischer Dialog?
DIE AUSSTELLUNG
Das Kabinett in der Predigerkirche wird zu einem begehbaren Bildraum zwischen Straßenästhetik, Fragment, Überlagerung und sakraler Ruhe.
Graffiti, Texturen, Zeichen und Spuren treffen auf mittelalterliche Skulpturen und ermöglichen eine Dialog über Zeit und Vergänglichkeit, Erinnerung und menschliche Existenz. Die Skulpturen treten dabei nicht in Konkurrenz zur Gestaltung, sondern werden bewusst eingebunden. Mittelalterliche und zeitgenössische Kunst verbinden sich so auf besondere Weise.
Im Zentrum der Ausstellung steht die zentrale Frage: Was bleibt - was bleibt von uns?
ÖFFNUNGSZEITEN:
Mittwoch - Sonntag und an Thüringer Feiertagen: 10.00 - 13.00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr
EINTRITT:
Erwachsene 4,00 €, ermäßigt 2,00 €
Gruppen ab 10 Personen 3,00 €, ermäßigt 1,50 €
Kombikarte Erwachsene 9,00 €, ermäßigt 5,00 €
Kinder unter 12 Jahren Eintritt frei
Anlässlich des 200. Geburtstags des Theaterherzogs Georg II. widmet sich die Ausstellung dem Wirken des Monarchen in der Kurstadt am Beispiel des Salzunger Kirchenchores. Warum unterstützte der Monarch den Chor? Wer waren die prägenden Persönlichkeiten in den vergangenen zwei Jahrhunderten und wie wirkte der Kirchenchor über unsere Heimatstadt hinaus? Wer sich für die Musikgeschichte unserer Region interessiert, dem sei ein Ausstellungsbesuch dringend empfohlen.
Weltkultur und Weltgeschichte begegnen Ihnen während der Altstadtführung in Eisenach, aber auch malerische geschichtsträchtige Straßen und Plätze, sowie altehrwürdige Kirchen.
Dauer: 1,5 Stunden
Kinder bis 6 Jahre frei
Treffpunkt: Tourist-Information, Markt 24, 99817 Eisenach
5. - 27.9.
STERNENGLUT - HOLGER KÜPER
HOLZ UND ERZ VOM THÜRINGER WALD WIRD ZU EISEN
Weitere Infos unter: www.kunstverein-eisenach.de
KUNSTVEREIN EISENACH . Galerie K12 / WARTBURG
Öffungszeiten Galerie K12: Do/Sa 13-19 Uhr So 12-17 Uhr, Frauenberg 30, Eisenach
Information zur Ausstellung:
Der Thüringer Wald ist voller Mythen, Legenden und Geschichten.
In der Ausstellung STERNENGLUT von Holger Küper wird Natur und Geschichte der Region mithilfe des Eisens erzählt und erlebbar gemacht.
Die Ausstellung findet an 2 Orten statt.
In der Galerie K12 ist eine Ausstellung über Eisenherstellung zu sehen mit Malereien, Fotografien und Schmiede Objekten.
Auf der Wartburg werden mehrere Workshops stattfinden und eine Vorführung zur Eisenherstellung in einem Rennofen wie vor 1000 Jahren, mit Erz und Holzkohle aus der Region.
Schmiedevorführung „das Rosenwunder“:
Rosen werden geschmiedet zu Ehren der Hl. Elisabeth
Samstag 5.9. und Sonntag 6.9.
11 - 13.00 Uhr und 14.00 - 16.30 Uhr
Schmiedeworkshop „der Schmied von Ruhla“:
Hier kann ausprobiert werden wie ein kleines Messer geschmiedet wird.
Samstag 12.9. und Sonntag 13.9.
10.30 - 13.00 Uhr, 4 Personen
14.00 - 16.30 Uhr, 4 Personen
Anmeldung per Mail an: holger.kueper@gmx.de
Eisenherstellung/Rennofen:
Samstag 19.9., 10.00 - 17.00 Uhr, Rennofen bauen aus Lehm
Sonntag 20.9., 10.00 - 17.00 Uhr, Eisenherstellen aus Erz der Region
HELP! We need someboy... Wir suchen Helfer...
Der Besuch der Galerie ist kostenlos. Der Kunstverein sucht noch Spenderinnen und Spender, die diese Arbeit unerstützen. Eine Spendenbescheinigung kann ausgestellt werden.
Außerdem suchen wir Aufsichtskräfte für die Galerie. Dafür gibt es einen Dienstplan. Eine Person ist jeweils für 3 Stunden in der Galerie und wird dann abgelöst. Haben Sie Lust, unser Engagement für zeitgenössiche Kunst, Kultur und Begegnung in Eisenach zu unterstützen? Wir freuen uns auf SIE!
Bitte melden unter kunstverein.eisenach@gmail.com oder telefonisch bei Frau Husemeyer 0160 96860780
Weltkultur und Weltgeschichte begegnen Ihnen während der Altstadtführung in Eisenach, aber auch malerische geschichtsträchtige Straßen und Plätze, sowie altehrwürdige Kirchen.
Dauer: 1,5 Stunden
Kinder bis 6 Jahre frei
Treffpunkt: Tourist-Information, Markt 24, 99817 Eisenach
Mit der Neueröffnung des Dorfladens im historischen Niemeyer-Haus bekommt Hönebach einen besonderen Ort für den täglichen Einkauf und das Miteinander im Dorf zurück. Wo früher bereits eingekauft, sich getroffen und Neuigkeiten ausgetauscht wurden, entsteht nun wieder ein lebendiger Treffpunkt mitten im Ort.
Der Dorfladen verbindet Tradition und zeitgemäße Nahversorgung. Das historische Fachwerkhaus bietet dabei den besonderen Rahmen für ein Angebot, das kurze Wege schafft und den Einkauf vor Ort stärkt. Bezahlt wird unkompliziert und bargeldlos, sodass sich der Einkauf flexibel in den Alltag integrieren lässt.
Zur Neueröffnung seid Ihr herzlich eingeladen, den neuen Dorfladen und das liebevoll erhaltene Niemeyer-Haus kennenzulernen. Bei Führungen durch das historische Haus könnt Ihr außerdem spannende Einblicke in seine Geschichte und Besonderheiten erhalten. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Freut Euch auf duftenden Kaffee und leckeren Kuchen sowie Herzhaftes vom Grill. So wird der Besuch im Dorfladen zugleich zu einer schönen Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Bekannte zu treffen und gemeinsam einen besonderen Tag zu erleben.
Das Niemeyer-Haus blickt auf eine bewegte Geschichte zurück und ist eng mit dem Leben in Hönebach verbunden. Mit dem Dorfladen wird diese Geschichte auf besondere Weise fortgeschrieben: Ein historischer Ort erhält eine neue Aufgabe und bleibt zugleich ein Platz, an dem Menschen zusammenkommen.
Die Neueröffnung steht damit für gelebte Dorfgemeinschaft, kurze Wege und die gemeinsame Idee, die Nahversorgung im Ort zu stärken. Schaut vorbei, entdeckt den neuen Dorfladen, erfahrt mehr über die Geschichte des Niemeyer-Hauses und erlebt, wie aus einem Stück Dorfgeschichte ein neuer Treffpunkt für den Alltag wird.
Verantwortliche
Organisation: Regionalmanagement Nordhessen GmbH | E-Mail: urlaub@grimmheimat.de | Web: https://www.grimmheimat.de/
Veranstalter: Fachwerk Freunde Hönebach e.V. | Adresse: Bahnhofstraße 4 | Ort: 36208 Wildeck
Das Thüringer Museum Eisenach lädt am 27. September zum nächsten "Stadt.Gespräch.Kunst" in die Eisenacher Predigerkirche ein. Die Veranstaltung widmet sich dem Thema "Die sieben Werke der Barmherzigkeit - Tote bestatten".
Dazu wird der Eisenacher Theologe Eberhard Grüneberg mit Nicole Lehmann, Fachdienstleiterin Grünflächenmanagement und Teamleiterin des Eisenacher Hauptfriedhofs, und mit Rainer König, ebenfalls tätig im Bereich Grünflächenmanagement und Friedhof der Stadt Eisenach, sprechen.
Mit Nicole Lehmann und Rainer König konnten Gesprächspartner gewonnen werden, die sich mit großem Engagement in ihren Bereichen einsetzen und auch neue Wege gehen. So sind die Trauerfeiern für einsam verstorbene Menschen zu einem festen Bestandteil der Eisenacher Bestattungskultur geworden. Die würdevolle Abschiedszeremonie ist ein Zeichen der Mitmenschlichkeit und darüber hinaus auch der Barmherzigkeit.
Dazu und auch über den Wandel der Bestattungs- und Gedenkkultur wird an diesem Nachmittag in der Predigerkirche gesprochen. Rainer König begleitet zudem die Veranstaltung mit Gitarrenmusik.
Zu den "Sieben Werken der Barmherzigkeit" zählen: Hungrige speisen, Durstigen zu trinken geben, Nackte bekleiden, Obdachlose beherbergen, Kranke besuchen bzw. pfegen, Gefangene besuchen sowie Tote begraben. Die barmherzigen Werke sind eng mit dem Wirken der heiligen Elisabeth verbunden, die diese Werte konsequent lebte.
In loser Folge wird Eberhard Grüneberg in weiteren "Stadt.Gespräch.Kunst" jeweils ein Werk der Barmherzigkeit thematisieren.
Eintritt: Museumseintritt (Erwachsene 4,00 Euro, ermäßigt 2,00 Euro)
Aufgrund begrenzter Platzkapazitäten wird um Voranmeldung gebeten: Mittwoch bis Sonntag von 10.00 - 13.00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr, Telefon: 03691 784 678.
Änderungen vorbehalten!
Im Rahmen der Interkulturellen Woche ist Kabarettist Muhsin Omurca zu Gast. Als Schöpfer des viel diskutierten „Unworts des Jahres“ „Biodeutsch“ nimmt er kulturelle Unterschiede, deutsche Eigenheiten und die Tücken des Zusammenlebens mit feinem Gespür und scharfem Humor aufs Korn. In seinem Kabarettprogramm „Der Schein türkt“ verbindet er gesellschaftskritische Beobachtungen mit Cartoons und überraschenden Perspektiven auf die Frage, was eigentlich „deutsch“ ist.
Omurca, einst von Dieter Hildebrandt entdeckt und mit dem Deutschen Kabarett-Sonderpreis ausgezeichnet, steht für intelligentes Kabarett, das zum Lachen bringt und zugleich zum Nachdenken anregt.
Dass Humor Menschen über kulturelle Grenzen hinweg verbindet, passt dabei besonders gut nach Bad Liebenstein. Das Lachen hat hier Tradition – vom historischen Comödienhaus bis zur Erkenntnis, dass Lachen nicht nur gut unterhält, sondern auch als gesundes Lebenselixier gilt.
Der Eintritt ist frei. Die Verantstaltung wird ünterstützt vom Projekt WORTplus in Schmalkalden und der Partnerschaft für Demokratie Wartburgkreis.
Weiterer Termin: am 28. September in der Villa K in Schmalkalden.
Anmeldung erwünscht bis zum 24.09.2026 unter: lagidze@bad-liebenstein.de
Seit 1946 waren die sog. Antifaschismus-Filme ein fester Posten im Spielplan der Kinos der Sowjetischen Besatzungszone und schließlich der DDR, ab 1952 im Programm des DDR-Fernsehens. Anfangs sollten sie die postnationalsozialistische Gesellschaft erziehen helfen, mit der Zeit wurden sie zu Repräsentationsmitteln des Staates. Die Mehrzahl an Antifaschismus-Filmen beschäftigte sich mit dem kommunistischen Widerstand, aber im Genre wurden auch die Verbrechen an der jüdischen Bevölkerung während der NS-Zeit verhandelt sowie Antisemitismus, Exil, jüdischer Widerstand und jüdisches Leben nach 1945. Die in der DDR gängige Verknüpfung von Antifaschismus und jüdischen Erfahrungen, auch im Film, führt bis heute zu Missverständnissen und Diskussionen.
Der Vortrag geht der Frage nach, welche Bilder von Jüdinnen, Juden und jüdischen Erfahrungen im ostdeutschen Spiel- und Fernsehfilm zu sehen waren, wirft dabei auch einen Blick hinter die Kamera und lotet das Spannungsfeld zwischen politischem Auftrag und persönlicher Motivation der Filmemacher aus.
Referentin
Dr. Lisa Schoß ist Literatur- und Kulturwissenschaftlerin und forscht an der Schnittstelle von Jüdischen Studien und audiovisueller Zeitgeschichte.
Eintritt frei
Filmreife Geschichten im Museum AWE:
Norbert Heisterkamp kommt zur Buchlesung nach Eisenach
Lesung, Fragerunde, Signierstunde und Fotogelegenheit am 27. September 2026 im Ehrhardt-Saal
Wer Norbert Heisterkamp kennt, weiß: Wo er auftaucht, bleibt kaum ein Auge trocken. Mit seiner sympathischen Art, seinem feinen Humor und jeder Menge Geschichten aus einem außergewöhnlichen Leben kommt der bekannte Schauspieler und Autor am Sonntag, 27. September 2026, nach Eisenach.
Ab 16.00 Uhr liest Heisterkamp im Ehrhardt-Saal des Museums AWE aus seiner Autobiografie „Wenn ich morgen nicht komme, dann bin ich beim Film“. Im Anschluss steht er dem Publikum bei einer Fragerunde Rede und Antwort, signiert Bücher und nimmt sich Zeit für persönliche Gespräche und Erinnerungsfotos.
Seine Autobiografie erzählt die außergewöhnliche Geschichte eines Mannes, dessen Lebensweg alles andere als gewöhnlich verlief. Eigentlich sollte der gelernte Elektriker und Schlosser einmal ein ganz anderes Leben führen. Stattdessen wurde er Stuntman, später Schauspieler und schließlich begeisterte er ein Millionenpublikum als „Harry“ aus der Kultserie „Alles Atze“ sowie als „Ralfie“ aus den „Sieben Zwerge“-Filmen. Mit viel Humor, aber auch ehrlichen Worten blickt Heisterkamp auf mehr als 30 Jahre Film- und Fernsehgeschichte zurück und verschweigt dabei auch die persönlichen und beruflichen Herausforderungen nicht.
„Ich freue mich auf einen Nachmittag mit vielen netten Gesprächen. Und keine Sorge: Die besten Geschichten stehen nicht alle im Buch“, sagt Norbert Heisterkamp mit einem Augenzwinkern.
Die Veranstaltung verspricht weit mehr als eine klassische Lesung. Sie bietet die Gelegenheit, einen Charakterdarsteller Deutschlands persönlich kennenzulernen und einen Blick hinter die Kulissen einer Branche zu werfen, in der nicht immer alles nach Drehbuch läuft.
Termin auf einen Blick:
Buchlesung mit Norbert Heisterkamp
Autobiografie: Wenn ich morgen nicht komme, dann bin ich beim Film
Datum: Sonntag, 27. September 2026
Beginn: 16.00 Uhr
Ort: Ehrhardt-Saal, Museum AWE, Eisenach
Eintritt: Vorverkauf 10,- EUR, Tageskasse 13,- EUR
Ticketshop: https://shop.wartburgtreffen.de/shop/Ticket-Buchlesung-Norbert-Heisterkamp-p858099977
26. Eisenacher Sonntagskonzert
Kammermusik an Bachs Taufstein mit der Mitteldeutschen Barock-Compagney
In ca. 60minütigen Konzerten erklingen an historischer Stätte neben Kammermusik von Johann Sebastian Bach auch Werke berühmter oder inzwischen vergessener Komponisten des Barock, musiziert auf typischen Instrumenten der Barockzeit.
Eine charmante Komödie über Freundschaft, Größenwahn und den Traum vom großen Coup.
Egon Olsen wird – wie so oft – aus dem Gefängnis entlassen und präsentiert seiner treuen Bande, Benny und Kjeld, einen neuen, genial ausgeklügelten Plan. Diesmal führt sie ihr Coup nach Jütland, wo ein alter Schatz aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs verborgen liegen soll. Mit viel Improvisationstalent, skurrilen Einfällen und Egons minutiöser Planung macht sich die Olsenbande auf die Suche nach dem sagenumwobenen Gold. Doch natürlich läuft nicht alles nach Plan: Missverständnisse, unerwartete Hindernisse und die eigene Tollpatschigkeit stellen das Trio vor immer neue Herausforderungen. Zudem sind ihnen sowohl misstrauische Behörden als auch andere Schatzjäger dicht auf den Fersen. In der typischen Mischung aus Slapstick, Wortwitz und liebevoll gezeichneten Figuren entwickelt sich ein turbulentes Abenteuer, bei dem Egons großer Plan einmal mehr auf eine harte Probe gestellt wird.
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