Veranstaltungskalender
Veranstaltungen in Eisenach und dem Wartburgkreis

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In der Performance „SOMMERVERLUST oder sterben, sterben, sterben“ verhandeln die beiden Performer*innen Toni Ehrhardt und Esther Adam Tod und Sterben auf direkte wie humorvolle Art und Weise.
Ursprung dieser Auseinandersetzung liegt im historischen Brauch, auf den sich auch der Eisenacher Sommergewinn bezieht, dem „Todaustreiben“. Adam und Ehrhardt fragen nun: „Sind wir eine Gesellschaft, die den Tod ausgetrieben hat?“. Dabei hangeln sie sich an verschiedenen Stationen und Themen entlang durch das Theater am Markt. Performative Gesten, Dialoge, Stille und Momente der Partizipation wechseln sich ab.
Traditioneller Mundart-Abend mit der Folklorvereinigung "Alt-Ruhla" e.V. mit Liedern, Tänzen und einer Theateraufführung in Ruhlaer Mundart. Einlass ab 18:30 Uhr. Alle Termine für das Mundarttheater sind ausverkauft.
Einlass ist ab 18.30 Uhr. Die Trinitatis-Bar ist geöffnet und zum Abend gibt es herzhafte Häppchen aus der Küche.
Searching for Home
Jubiläumstour zu 10 Jahre Bestehen des elfköpfigen Bandkollektiv.
Ida Wutzler (voc)
Johannes Kellig (b)
Gabriel Gutiérrez (keys)
Jeremias Wagler-Wernecke (git)
Samuel Joseph (perc)
Florian Anger (dr)
Hannes Weidauer (tp)
Markus Rethberg (sax)
Johann Giesecke (tb)
Searching for Home – 10th Birthday Tour
10 Jahre Searching for Home – das muss gefeiert werden! Das Bandkollektiv aus Leipzig bringt seine persönliche Birthday-Party auf Tour. Nach mittlerweile drei Veröffentlichungen, mehr als 170 gemeinsamen Konzerten und mehreren Auszeichnungen (1. Sparda Jazz Award, 1. Jazzfruit, 5. Burghausen Jazz Award) bringen Searching for Home eine mitreißende Jubiläumsshow aus neuen Songs und neu bearbeiteten Classics auf die Bühnen Deutschlands mit verschiedenen Abstechern ins Ausland. Mit frischem Sound beleuchten die Musiker*innen die unterschiedlichsten Aspekte zwischenmenschlicher Beziehungen. Ob von der Beziehung zu sich selbst, vom Hyperfokus auf eine Person oder vom Auseinanderleben – das Bandkollektiv erzählt mit pushendem Vorwärtsdrang und unfassbar ansteckendem Optimismus. Angeführt durch die vielseitige Stimme von Sängerin Ida bringen pulsierende Grooves, fette Bläsersetze, treibende Bässe und Gitarren sowie ausgefeilte Synthesizer-Sounds immer wieder neue Facetten in das energetische Liveprogramm. Damit setzen Searching for Home neue Maßstäbe in ihrem Forschungsfeld zwischen Jazz und Pop.
https://www.searching-for-home.com
https://www.youtube.com/watch?v=juiCxs4eSJk
https://www.youtube.com/watch?v=PO6wnBa5p_I
Abendkasse: Standard-Ticket 25,00 Euro, Nachwuchs-Ticket (bis 25 Jahre): 5,00 Euro
Tickets: https://tickettune.com/altemaelzerei/detail/index/sArticle/55
Einlass: 19.00 Uhr
Eintritt: 10,00 €
Nacht. Licht. Intensität.
Wenn das Maßstabwerk dunkel wird, beginnt das Spiel mit Licht und Schatten. Zwei Stunden kreatives Shooting mit Model in der besonderen Atmosphäre der alten Fabrik – für ausdrucksstarke Portraits, Fashion- und Editorial-Aufnahmen.
Zeit- Slots: 20 – 22 Uhr | 22 – 24 Uhr
2 Stunden · 1 Fotograf:in + 1 Model · 95 € pro Slot
Anmeldung erforderlich! Der jeweilige Slot findet ab 4 Buchungen statt. Unsere Vintage-Bar ist geöffnet; Getränke und kleine Snacks können vor Ort erworben werden.
Anlässlich des 200. Geburtstags des Theaterherzogs Georg II. widmet sich die Ausstellung dem Wirken des Monarchen in der Kurstadt am Beispiel des Salzunger Kirchenchores. Warum unterstützte der Monarch den Chor? Wer waren die prägenden Persönlichkeiten in den vergangenen zwei Jahrhunderten und wie wirkte der Kirchenchor über unsere Heimatstadt hinaus? Wer sich für die Musikgeschichte unserer Region interessiert, dem sei ein Ausstellungsbesuch dringend empfohlen.
Lust auf eine kulinarische Zeitreise? Beim 70er-Jahre-Brunch im Niemeyer-Haus in Wildeck-Hönebach dreht sich alles um die Klassiker einer Zeit, die auch auf dem Teller ihren ganz eigenen Charme hatte. Freut Euch auf vertraute Geschmäcker, besondere Leckereien und die eine oder andere kulinarische Überraschung.
Die 1970er-Jahre waren eine spannende Zeit, in der neue Rezeptideen neben beliebten traditionellen Gerichten ihren Platz fanden. Genau dieses nostalgische Lebensgefühl macht den besonderen Reiz eines Brunchs unter diesem Motto aus. Welche Köstlichkeiten Euch erwarten, bleibt eine Überraschung – so ist die Vorfreude gleich doppelt groß.
Das Niemeyer-Haus bietet dafür einen passenden Rahmen. Das historische Fachwerkgebäude ist heute ein lebendiger Treffpunkt in Hönebach. Die Fachwerk-Freunde-Hönebach e. V. setzen sich mit viel ehrenamtlichem Engagement für den Erhalt des Hauses und das Miteinander im Ort ein. Hier kommen Menschen zusammen, um gemeinsam zu genießen, miteinander ins Gespräch zu kommen und schöne Stunden zu verbringen.
Ob Ihr Erinnerungen an die 70er-Jahre auffrischen oder einfach einen gemütlichen Brunch in besonderer Atmosphäre erleben möchtet: Diese kulinarische Zeitreise lädt Euch dazu ein.
Verantwortliche
Organisation: Regionalmanagement Nordhessen GmbH | E-Mail: urlaub@grimmheimat.de | Web: https://www.grimmheimat.de/
Veranstalter: Fachwerk Freunde Hönebach e.V. | Adresse: Bahnhofstraße 4 | Ort: 36208 Wildeck
Die großen Bauvorhaben auf der Wartburg im Jahr 2027, die die Sanierung von Festsaalgeschoss und Dach des Palas, Neuem Treppenhaus und Gadem umfassen, werfen ihre Schatten voraus: Bereits ab Mai 2026 lädt die Wartburg-Stiftung ihre Gäste auf die „Baustelle Wartburg“ ein.
Der Name der Sonderschau „Schätze, Schutt, Skurrilitäten. Geschichten von der Baustelle“ ist dabei Programm, denn während zahlreicher Baumaßnahmen ereignete sich viel Erzählenswertes: Kostbare Schätze, aber auch skurrile Fundstücke traten aus dem Schutt der Jahrhunderte zu Tage, nicht mehr dem Zeitgeist entsprechende Zierelemente verschwanden im Depot. Beinahe zahllose Handwerker bezwangen den Berg mit verschiedensten Transportmitteln, trotzten den Widrigkeiten der exponierten Lage, und manch einer von ihnen verewigte sich stolz an der Bausubstanz.
Die bildgewaltige Schau legt den Fokus auf Kuriositäten und Wissenswertes rund um die zahlreichen Baumaßnahmen, die sich von der Erneuerung der Wartburg unter Großherzog Carl Alexander bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts ereignet haben. Sie wartet mit nie gesehenen originalen Fundobjekten, zahlreichen eindrucksvollen Schätzen aus der Fotothek, interaktiven Medienstationen und jeder Menge Anekdoten auf, die große und kleine Museumsgäste von nah und fern zum Staunen und Schmunzeln einladen.
Ausstellungsort: Museum der Wartburg, Auf der Wartburg 1, 99817 Eisenach
Öffnungszeiten: ab 2. November 2026 bis 25. März 2027 täglich 10 bis 15 Uhr (letzter Einlass)
Außengelände geöffnet bis 16:30 Uhr
„Träume – Gespinste – Gesichte aus einem geheimnisvollen Reich“ – so wirken die Blätter
der jungen Künstlerin Anfang der 60er Jahre auf den Betrachter. Altmeister Oskar Kokoschka
wird auf das vielversprechende Talent aufmerksam und nennt ihre „Vogelhandgebilde“
Geschehnisse und magische Landschaften. Wie es zu diesem Genre gehört, sind die Formate
klein. Auffallend sind besonders die spinnwebhaft im Raum verspannten Radierungen; zart
und verwehend die farbigen Klänge der Gouachen.
Einen besonderen Aspekt im Schaffen der Künstlerin, deren Lebensgeschichte stets eng mit
dem Theater verknüpft war, stellen die zahlreichen Bühnenbild- und Kostümentwürfe dar.
Tymian Pachl ist von 1960 bis 1964 an der Kunstakademie Düsseldorf Meisterschülerin des
Bühnenbildners und Malers Professor Teo Otto und erhält dort den Gustav-Poensgen-Preis
für Malerei (1962). In ihren liebevoll und detailgenau ausgearbeiteten Kostümfigurinen zeigt
sich das Thema der Identitätssuche und der Verwandlung in besonders vielfältiger Gestalt.
Die Ausstellung beginnt am Donnerstag, den 5. November mit einer Vernissage um 18:00 h
und ist bis zum 29. November zu folgenden Öffnungszeiten zu sehen: Do/Sa 13:00 – 19:00 h
und So 12:00 – 17:00 h. Der Eintritt ist frei.
Stimmen des Friedhofs - Ein Spaziergang durch Leben, Tod und Erinnerung
Ein Friedhof ist mehr als ein Ort der Ruhe – er ist ein Ort voller Geschichten. Zwischen alten Efeuranken, verwitterten Grabsteinen und stolzen Engeln begegnen wir den Menschen, die unsere Stadt geprägt haben. Ihre Lebenswege, ihre Hoffnungen und Verluste erzählen vom Werden und Vergehen – und davon, was bleibt.
Bei diesem besonderen Rundgang entdecken Sie den Friedhof als Spiegel der Stadtgeschichte: Wir begegnen Visionären, Wohltätern und einfachen Bürgern, deren Spuren sich bis heute finden lassen. In ihren Geschichten liegt Mut, Menschlichkeit – und die leise Erkenntnis, wie zerbrechlich und zugleich kostbar das Leben ist.
Wir blicken auf alte Begräbnisrituale, entziffern Symbole von Liebe und Hoffnung und erfahren, wie frühere Generationen mit Abschied und Erinnerung umgingen. So wird der Friedhof zu einem Ort lebendiger Geschichte – einem Ort, an dem Vergangenheit und Gegenwart miteinander sprechen.
Ein Spaziergang voller Gänsehautmomente und stiller Ehrfurcht – für alle, die das Leben verstehen möchten, indem sie den Spuren derer folgen, die vor uns gingen.
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