Hermann Harden

geboren am 28.9.1912 in Hamburg / gestorben am 19.07.1964 in Erfurt

 

Bürgermeister von Eisenach von 1953 bis 1961

 

Als Sohn eines Fabrikarbeiters und dessen Ehefrau geboren, besuchte Hermann Harden zunächst die Volksschule, ehe er 1927 eine kaufmännische Lehre begann; 1930/31 besuchte er eine staatliche Handelsschule. 1957/58, folgte noch ein Studium des Staats- und Verwaltungsrechts in Potsdam.

Zunächst war Harden Gelegenheitsarbeiter und Dienstverpflichteter.

 

Schon ab 1922 war er in der Sozialistischen Arbeiterjugend Hamburgs aktiv und wurde 1925 Führer der SAJ.

 

1935 wurde er zum Militär eingezogen, nahm am Krieg teil und geriet 1944 in Gefangenschaft. Ab 1943 beteiligte er sich am Widerstand gegen das NS-Regime. Nach dem Krieg trat er der LDPD bei.

 

Seit 1946 bei der Stadtverwaltung Jüterbog tätig, wurde er hier 1948 Stadtrat und 1950 Bürgermeister, ehe man ihn 1953 zum Bürgermeister in Eisenach berief.

 

In seiner Amtszeit bemühte er sich besonders um den Ausbau der Wartburgstadt als Symbolort der Deutschen Einheit. Den Kurswechsel, der ab dem Bau der Mauer 1961 in diesem Zusammenhang eintrat, trug Harden nicht mit. Aus diesem Grund erfolgte seine Ablösung.

 

Er arbeitete anschließend bis zu seinem Tod bei der HO Fahrzeug und Technik in Erfurt.

 

Harden war verheiratet und hatte zwei Kinder.

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