Das Thüringer Museum lädt am Sonntag, 27. September, 15 Uhr, zum nächsten „Stadt. Gespräch. Kunst“ in die Eisenacher Predigerkirche ein. Die Veranstaltung widmet sich dem Thema „Die sieben Werke der Barmherzigkeit – Tote bestatten“.
Dazu wird der Eisenacher Theologe Eberhard Grüneberg mit Nicole Lehmann, Fachdienstleiterin Grünflächenmanagement und Teamleiterin des Eisenacher Hauptfriedhofs, und mit Rainer König, ebenfalls tätig im Bereich Grünflächenmanagement und Friedhof der Stadt Eisenach, sprechen.
Mit Nicole Lehmann und Rainer König konnten Gesprächspartner gewonnen werden, die sich mit großem Engagement in ihren Bereichen einsetzen und auch neue Wege gehen. So sind die Trauerfeiern für einsam verstorbene Menschen zu einem festen Bestandteil der Eisenacher Bestattungskultur geworden. Die würdevolle Abschiedszeremonie ist ein Zeichen der Mitmenschlichkeit und darüber hinaus auch der Barmherzigkeit.
Dazu und auch über den Wandel der Bestattungs- und Gedenkkultur wird an diesem Nachmittag in der Predigerkirche gesprochen. Rainer König begleitet zudem die Veranstaltung mit Gitarrenmusik.
Zu den „Sieben Werken der Barmherzigkeit“ zählen: Hungrige speisen, Durstigen zu trinken geben, nackte bekleiden, Obdachlose beherbergen, Kranke und Gefangene besuchen sowie Tote begraben. Diese barmherzigen Werke sind eng mit dem Wirken der heiligen Elisabeth verbunden, die diese Werte konsequent lebte.
In loser Folge wird Eberhard Grüneberg im „Stadt. Gespräch. Kunst“ jeweils ein Werk der Barmherzigkeit thematisieren. Grüneberg studierte evangelische Theologie in Jena und war als Pfarrer in Thüringen tätig. Ab dem Jahr 2000 leitete er das Diakonische Werk Thüringen. Von 2004 bis 2017 war Eberhard Grüneberg Vorsitzender der Diakonie Mitteldeutschland.
Für die Veranstaltung wird der reguläre Museumseintritt (vier Euro / ermäßigt zwei Euro) erhoben. Aufgrund begrenzter Platzkapazitäten bittet das Thüringer Museum um Voranmeldungen unter der Tel. 03691 784-678, Mittwoch bis Sonntag von 10-13 und 14-17 Uhr.
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