Ein Impulsgeber für die Stadtpolitik soll der Ausländerbeirat sein. Das Gremium, das dem Eisenacher Stadtrat beratend zur Seite steht, ist am vergangenen Donnerstag, 19. Februar 2026, erstmals zusammengekommen. Oberbürgermeister Christoph Ihling dankte den Mitgliedern für ihre Bereitschaft, sich ehrenamtlich einzubringen, und überreichte ihnen Bestellungsurkunden. Auch Bürgermeister Steffen Liebendörfer ließ es sich nicht nehmen, bei der konstituierenden Sitzung dabei zu sein.
Zum Vorsitzenden wurde Salim Darbo gewählt. Seine Stellvertreterin ist Marina Pickler Rorato. Die vollständige Zusammensetzung des Beirates ist hier einsehbar. Der Ausländerbeirat ist per E-Mail erreichbar.
Der Ausländerbeirat versteht sich als Bindeglied zwischen allen Einwohnern aus unterschiedlichen Kulturen und verschiedenen Religionen. Seine Zusammensetzung spiegelt die Breite unterschiedlicher Herkunftsländer wider, um möglichst die Anliegen aller Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund vertreten zu können. Ein Weg für ein gleichberechtigtes und friedliches Zusammenleben in der Stadt ist der Dialog, für den der Ausländerbeirat immer offen ist.
Die Mitglieder des Ausländerbeirates möchten Ansprechpersonen sein und bei städtischen Veranstaltungen Präsenz zeigen. Zudem ist künftig eine regelmäßige Sprechstunde geplant. Die Stadt hat einen Ausländerbeirat, weil es die Thüringer Kommunalordnung in Paragraf 26 Absatz 4 ermöglicht, einen solchen zu bilden. Wie sich dieser zusammensetzt und welche Aufgaben er hat, ist ausführlich in der Hauptsatzung der Stadt Eisenach beschrieben (Paragraf 10).


