VERKEHRSSICHERHEIT: PANZERBLITZER „ZOE“ IM EINSATZ

Ein schwarzer Kasten mit Guckloch steht an einer Straße; im Hintergrund Wohnblocks und parkende Autos

Das ist ein sogenannter Enforcement Trailer, im Volksmund Panzerblitzer genannt. Im vergangenen Jahr stand „Susanne“ beispielsweise in der Herrenmühlenstraße.

Auf Grund der anhaltenden Beschwerden zu Geschwindigkeitsübertretungen hat sich die Stadt Eisenach dazu entschlossen, nochmals einen sogenannten „Panzerblitzer“ anzumieten. Dieser trägt dieses Mal den Namen „Zoe“ und wird ab sofort sechs Monate lang zur Erhöhung der Verkehrssicherheit im Stadtgebiet Eisenach eingesetzt. Zunächst wird er im Ortsteil Göringen und in der Herrenmühlenstraße zum Einsatz kommen. 

 

Überhöhte Geschwindigkeit zählt nach wie vor zu den häufigsten Ursachen schwerer Verkehrsunfälle. Mit dem flexiblen Messsystem „Zoe“ können Geschwindigkeitsverstöße gezielt an Unfallschwerpunkten, in sensiblen Bereichen wie vor Schulen und Kindergärten, in Bereichen mit gehäufter Beschwerdelage aus der Bevölkerung sowie auf besonders belasteten Streckenabschnitten und auch in den Ortsteilen überwacht werden. Die Kontrolle erfolgt rund um die Uhr.

 

Der Einsatz erfolgt wechselnd und nicht dauerhaft an einzelnen Standorten. Dadurch soll eine möglichst flächendeckende und präventive Wirkung erzielt werden. Im Vordergrund steht dabei nicht die Ahndung von Verstößen, sondern die Sensibilisierung aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer für eine angepasste und verantwortungsbewusste Fahrweise.

 

Alarmsystem zum Schutz vor Vandalismus

Der Blitzer-Anhänger wird mittels eines Akkus betrieben und verfügt über moderne Laser-Überwachungstechnik. Er kann über mehrere Tage an einer Stelle stehenbleiben und Geschwindigkeiten messen. Während des Messbetriebs lässt sich der Anhänger gegen unbefugten Abtransport sichern. Eine robuste Hülle bewahrt vor Vandalismus. Zusätzlich schützt ein Alarmsystem die Technik vor Sachbeschädigung.

 

Die Stadtverwaltung nimmt gern Hinweise aus der Bevölkerung auf mögliche Gefahrenstellen durch überhöhte Geschwindigkeit entgegen. Das ist möglich über den Bürgerservice „Sag’s uns“ oder per E-Mail.  

 

Im vergangenen Jahr wurde schon einmal ein Panzerblitzer in Eisenach eingesetzt. 

 

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