BÜRGERMEISTER BEGRÜSST KINDER UND JUGENDLICHE ZUM DEUTSCH-FRANZÖSISCHEN AUSTAUSCH

Vor dem Rathaus stehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des deutsch-französischen Jugendaustauschs gemeinsam mit Bürgermeister Steffen Liebendörfer.

Bürgermeister Steffen Liebendörfer hat die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des deutsch-französischen Austauschs in Eisenach begrüßt.

Bürgermeister Steffen Liebendörfer hat am Dienstag, 28. Juli, im Eisenacher Ratssaal die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines deutsch-französischen Jugendaustausches begrüßt. Die Gäste aus Frankreich kommen aus Vierzon, eine Stadt im Département Cher in der Region Centre-Val de Loire. Sie sind einer Einladung des Jugend- und Sozialhilfeverbunds Westthüringen der Arbeiterwohlfahrt (AWO) gefolgt. Der Verbund organisiert seit mehreren Jahren in Kooperation mit Kinder- und Jugendgruppen aus Vierzon einen internationalen Jugend- und Kulturaustausch. 

 

Die gegenseitigen Besuche finden im jährlichen Wechsel zwischen Vierzon und Eisenach statt und fördern auf besondere Weise die deutsch-französische Verständigung, interkulturelle Begegnungen sowie den europäischen Gedanken unter jungen Menschen. Gefördert und unterstützt wird dieses Projekt durch das Deutsch-Französische Jugendwerk sowie den AWO Bundesverband und Jugendhilfeverbund.

 

Abwechslungsreiches Programm für die Kinder und Jugendlichen

Beim Empfang im Eisenacher Rathaus nahm Bürgermeister Liebendörfer Bezug auf den berühmten Sohn der Stadt, Johann Sebastian Bach. Bach hat die „Französischen Suiten“ geschrieben, war aber nie in Frankreich. Als Schüler hatte er in Celle ein Hoforchester spielen hören, in dem Franzosen musiziert haben. „Er ist hingegangen und hat zugehört und danach klang seine Musik anders als vorher“, so Liebendörfer. Man müsse die Sprache des anderen nicht sprechen, um etwas von ihm mitzunehmen. „Man muss nur hingehen und zuhören“, sagte der Bürgermeister und verwies darauf, dass es das Deutsch-Französische Jugendwerk seit seinem Bestehen über zehn Millionen jungen Deutschen und Franzosen ermöglicht hat, einander kennenzulernen und zu verstehen. „Europa entsteht nicht in Brüssel, sondern dort, wo jemand merkt, dass der andere gar nicht so anders ist“, betonte Liebendörfer.

 

Gastgeschenke sind übergeben worden

Der Empfang im Eisenacher Rathaus war der Auftakt für eine erlebnisreiche Woche. Auf dem abwechslungsreichen Programm stehen unter anderem eine Wanderung durch die Drachenschlucht zur Hohen Sonne, ein Besuch auf der Wartburg und ein Ausflug in die thüringische Landeshauptstadt Erfurt. Bei gemeinsamen Erlebnissen, Spiel und Spaß entstehen Verständnis, Vertrauen und gegenseitiger Respekt. Im Namen der Organisatoren bedankte sich Patrick Peter von der AWO bei der Stadt Eisenach für den herzlichen Empfang und die Gastfreundschaft. Für die Kinder und Jugendlichen im Alter von elf bis 18 Jahren sowie für die Betreuerinnen und Betreuer gab es als Gastgeschenk eine Trinkflasche mit Eisenach-Motiven.