Auf Einladung des Bürgermeisters Didier Herbillon besuchte Oberbürgermeister Christoph Ihling in dieser Woche die französische Partnerstadt Sedan. Er nahm dort an der Parade anlässlich des französischen Nationalfeiertags am 14. Juni teil. Dieser erinnert an den Sturm auf die Bastille im Jahr 1789 und damit an den Beginn der Französischen Revolution.
Für Christoph Ihling war es eine große Ehre, als Vertreter der Stadt Eisenach an diesem besonderen Tag an der Zeremonie teilnehmen zu dürfen. Insbesondere die Wertschätzung der Feuerwehr in Verbindung mit dem Nationalfeiertag beeindruckte den Oberbürgermeister. Diese sei Teil der sehenswerten Parade gewesen. Er erinnert daran, dass die europäische Idee ohne die Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich nicht denkbar gewesen wäre. „Lebendige Partnerschaften zwischen Städten und Gemeinden bringen den Gedanken des Friedens voran. Das möchte ich mit ganzer Kraft unterstützen“, so Christoph Ihling.
Kommunaler Austausch zum Thema Digitalisierung
Er kündigt an, dass der kommunale Austausch mit Sedan fortgesetzt wird. Mehrfach hatten Delegationen der beiden Städte die jeweils andere besucht und sich zu fachspezifischen Themen ausgetauscht. Als nächstes wird das Thema Digitalisierung vertieft werden. Der Oberbürgermeister sprach indes eine Einladung nach Eisenach im kommenden Jahr anlässlich des Sommergewinns sowie des 101. Bachfestes im Herbst 2027 aus.
Zudem ist es der Stadtspitze ein Anliegen, die Verbindung beider Städte weiter zu stärken. Ähnlich der Reise in die ungarische Partnerstadt und Geburtsstadt der heiligen Elisabeth Sárospatak, die dieses Jahr angeboten wurde, könnte es auch eine Fahrt nach Sedan geben, blickt der Oberbürgermeister voraus.
Die Städtepartnerschaft mit Sedan geht auf den 25. Mai 1991 zurück und hat sich seit nunmehr 35 Jahren bewährt. Die französische Kleinstadt zählt etwa 22.400 Einwohner und liegt im Gebiet der Ardennen, nahe der belgischen Grenze. Das Wahrzeichen der Stadt bildet die im Mittelalter erbaute Festung Sedan mit ihrer wechselvollen Geschichte. Sie ist heute touristischer Mittelpunkt der Region.



