BOHRPFÄHLE FÜR DIE NEUE STÜTZMAUER IN DER FISCHERSTADT

Das große Bohrgerät ist zu sehen.

Das große Bohrgerät arbeitet in den nächsten drei Wochen in der Fischerstadt. Dort läuft zurzeit der grundhafte Ausbau.

Blick auf die Baustelle Fischerstadt.

Blick auf die Baustelle in der Fischerstadt aus Richtung der Brücke in der Hospitalstraße.

Die Fischerstadt wird derzeit im Abschnitt zwischen der Hospitalstraße und der August-Bebel-Straße grundhaft ausgebaut. Aktuell ist ein Bohrgerät im Einsatz: Bis zu fünf Meter tief werden Betonpfähle in den Boden eingebracht. Es handelt sich um insgesamt 45 Bohrpfähle im Abstand von rund anderthalb Metern. Sie werden mit Beton ausgegossen und bilden später das Fundament für die neue Stützmauer entlang des Mühlgrabens.

 

Die Pfahlgründung ist nicht nur kostengünstiger als ein Flächenfundament, sondern auch schonender für das angrenzenden Gewässer. Für die Anwohnerinnen und Anwohner bedeutet die derzeitige Bauphase allerdings zusätzliche Lärmbelastungen. Die Bohrarbeiten werden voraussichtlich drei Wochen andauern.

 

Frei für Anlieger, Fußgänger und Radfahrer

Seit Juli wird in der Fischerstadt gebaut. Zu den ersten Arbeiten gehörte der Abriss der alten und bereits einsturzgefährdeten Stützmauer im Anschluss an die Brücke in der Hospitalstraße. Weiter ist eine provisorische Mauer aus Betonsteinen gesetzt worden, um die Baustelle vor eindringendem Wasser aus dem Mühlgraben zu schützen. Einige Versorgungsleitungen sind bereits neu im Untergrund verlegt. Als einer der nächsten Schritte folgt der neue Kanal.

 

Die Straße selbst wird so ausgebaut, dass sie mit größeren Feuerwehrfahrzeugen befahren werden kann. Sie bleibt jedoch eine Anliegerstraße und wird in Pflasterbauweise gestaltet.

 

Besonderer Clou: eine kleine Aussichtsplattform

Mit dem Ausbau soll die Fischerstadt nicht nur technisch erneuert, sondern auch attraktiver gestaltet werden. Auf Höhe der neuen Wohnanlage der Städtischen Wohnungsgesellschaft entsteht eine kleine Aussichtsplattform. Von dort aus führt künftig eine Treppe hinunter bis zum Mühlgraben. Trittsteine im Wasser werden besonders für Kinder interessant sein. Bänke werden aufgestellt und laden zum Verweilen ein. Eine neue Bepflanzung im Uferbereich wird mittelfristig für Schatten sorgen.

 

Die Fertigstellung der Baumaßnahme ist für April 2027 vorgesehen. Der Termin hängt allerdings von der Witterung und vom weiteren Bauverlauf ab.