Sanierungsarbeiten im Westflur, die, wie meist, länger dauerten als erhofft, verhinderten die rechtzeitige Eröffnung der Weihnachtsausstellung des Thüringer Museums. So wird es nun eine Neujahrsausstellung. Der „Weihnachtsstress“ ist vorbei, und so hat vielleicht mancher sogar mehr Muße zu Besuch des Museums als im Dezember des vergangenen Jahres.
Nicht nur der Einzelne, sondern auch ein Museum wird manchmal beschenkt und das nicht nur zu Weihnachten. Die Neujahrsausstellung soll dem Besucher einmal zeigen, welche Gaben dem Museum in den letzten drei Jahren auf den Tisch gelegt wurden. Mal sind es große, mal sind es kleine Geschenke. Doch alle bereichern die Bestände des Museums und bezeugen die tiefe innere Beziehung der Stadtbürger zu ihrem Haus der Geschichte.
Es ist dem Team des Thüringer Museums ein Bedürfnis, mit dieser Ausstellung jenen Danke zu sagen, die es beschenkt haben. Denn ohne solch‘ freigiebiges Engagement kann ein Museum, das sich auch als „Haus der Bürger“ betrachtet, nicht bestehen. Mögen sich auch in den kommenden Jahren immer wieder Mitstreiter für die Sache des Thüringer Museums finden.
Die Ausstellung ist zu den regulären Öffnungszeiten der Thüringer Museums, Stadtschloss, Mi-So, 10 bis 17 Uhr zu besichtigen.
Ach, und noch etwas am Schluss. Nicht alle Geschenke können präsentiert werden. So etwa schenkte Monsignore Heinz Gunkel 2024 eine bronzene Statue der Heiligen Elisabeth. Wer die sehen will, muss in die Predigerkirche gehen. Das ist voraussichtlich wieder ab dem 10. Januar 2026 möglich. Aktuell ist die Predigerkirche aufgrund von Heizungsproblemen leider geschlossen.


