Mitglieder des Jugendbeirates Eisenach haben kürzlich alle vier Jugendhäuser der Stadt besucht. Als Interessensvertretung aller Jugendlichen in Eisenach engagieren sich die Jugendbeiräte nicht nur für ihre jeweiligen Schulen oder das Jugendforum, sondern für die Anliegen junger Menschen in der gesamten Stadt.
Ziel der Besuchstour war es, die verschiedenen Einrichtungen kennenzulernen, mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den regelmäßigen Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen und einen Einblick in die vielfältige Jugendarbeit vor Ort zu gewinnen.
Jede Einrichtung hat ihr eigenes Profil
Im Jugendzentrum „Nordlicht“ der Diako Thüringen in der Stregdaer Allee beeindruckte die Jugendbeiräte besonders die vielfältige Besuchergruppe. Kinder, Jugendliche, junge Mütter und Schülerinnen und Schüler des benachbarten Förderzentrums nutzen das Haus gleichermaßen als Treffpunkt. Auch die abwechslungsreichen Ferienangebote stießen auf großes Interesse.
Im AWO-Jugendhaus „East End“ in der Gothaer Straße wurde schnell deutlich, welchen Stellenwert die Einrichtung für viele junge Menschen hat. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher sehen das „East End“ als ihr zweites Zuhause an, in dem sie sich sehr wohlfühlen. Passend zur herzlichen Atmosphäre überraschte die Leiterin alle Gäste mit einer großen Pizza.
Beim CVJM, dessen Haus in der Straße „Hinter der Mauer“ zugleich Treffpunkt der Pfadfindergruppe „Royal Rangers“ ist, erfuhren die Jugendbeiräte, dass Hallenfußball derzeit besonders gefragt ist.
Im städtischen Jugendzentrum „Alte Posthalterei“ in der Georgenstraße konnten sie schließlich eine Bandprobe miterleben. Im dortigen Keller steht allen Jugendlichen ein kostenloser Proberaum zur Verfügung.
Wünsche und Anliegen an die Kommunalpolitik
Während der Tour haben einige der Jugendlichen konkrete Wünsche und Anregungen geäußert. Diese sollen in der nächsten Sitzung des Jugendbeirats beraten werden mit dem Ziel, dass sich anschließend Kommunalpolitiker mit den Anliegen befassen. Der Jugendbeirat kann Anträge oder Empfehlungen direkt an den Oberbürgermeister richten. Liegt die Zuständigkeit nicht bei ihm, leitet er die Vorschläge innerhalb von zwei Monaten an den Stadtrat oder den zuständigen Ausschuss zur weiteren Beratung weiter.


