Die Stadtbibliothek Eisenach ist Projektbibliothek im Rahmen von „Land.schafft.Demokratie“. Mit diesem Projekt unterstützt die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) in Kooperation mit dem Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv) deutschlandweit Bibliotheken in ländlichen Räumen dabei, Angebote für Demokratiebildung, Dialog und Vielfalt in ihren Regionen zu machen. Das seit 2023 bestehende Programm richtet sich an Bibliotheken in Orten mit bis zu 50.000 Einwohnern. Ziel ist es, Bibliotheken als demokratiestarke Orte zu fördern. Geplant sind innovative Veranstaltungen für alle Altersgruppen stattfinden sowie digitale Trainings für Bibliotheksmitarbeitende zur Stärkung des "Demokratiemuskels".
Einzige Projektbibliothek Thüringens
Auf die diesjährige Ausschreibung hatten sich bundesweit 115 Bibliotheken beworben. Eine Jury wählte daraus 20 Bibliotheken für das Jahr 2026 aus. Die Eisenacher Stadtbibliothek ist die einzige Bibliothek im Freistaat Thüringen, die aktuell an dem Projekt teilnimmt. Sie hatte eine überzeugende Bewerbung für eine demokratiestärkende Bibliotheksarbeit vorgelegt und kann bereits auf Aktivitäten wie das Demokratieregal verweisen, das in Kooperation mit der Initiative „Vielfalt tut gut“ entstanden ist.
Fünf Veranstaltungen in Planung
Aktuell wird mit der bpb bereits über die konkrete Planung von fünf Veranstaltungen verhandelt, die in den kommenden Monaten stattfinden sollen. Dabei sollen bestehende Netzwerke genutzt und neue Kooperationspartner gefunden werden. Bereits in die Planung einbezogen wurde Gertrud-Luise Lakemann vom Netzwerk „Partnerschaft für Demokratie – Vielfalt tut gut“. Die Veranstaltungen sollen unterschiedliche Ziel- und Altersgruppen ansprechen und auch an verschiedenen Orten stattfinden.
Aktuelle Informationen zum Projekt werden fortlaufend auf der Internetseite der Stadtbibliothek veröffentlicht.
Projektlaufzeit bis 2027
Der Projektzeitraum läuft bis Ende April 2027. Ergänzend zu den neuen Angeboten werden auch bestehende Bibliotheksformate um Themen der Demokratiebildung erweitert. Die Honorare der Referierenden übernimmt die Bundeszentrale für politische Bildung. Zusätzlich steht der Bibliothek über das Projekt ein Finanzbudget für Materialien, Werbung etc. und weitere anfallende Kosten zur Verfügung.

