HITZEWELLE: 10 TIPPS FÜR MEHR BRANDSCHUTZ

Zwei Hände halten eine Wärmebildkamera. Die Kamera filmt den Auspuff eines Autos.

Achtung Hitze: Mit der Wärmebildkamera macht die Feuerwehr die Gefahr deutlich, die beispielsweise von einem erwärmten Auspuff ausgehen kann.

Ein junger Feuerwehrmann steht auf einer Wiese. Mit einem Schlauch spritzt er auf Baumstämme. Im Hintergrund stehen Bäume.

Clemens Zirpel von der Berufsfeuerwehr Eisenach demonstriert das Löschen eines Brandes.

Blick in eine Garage der Feuerwehr: Zwei Fahrzeuge sind zu sehen. Im Vordergrund links hängen ein Helm und Schutzbekleidung.

Brandschutz geht alle an: Die Feuerwehr kommt erst, wenn es schon schiefgegangen ist.

Erneut kündigt sich große Hitze für die kommenden Tage an. Die Eisenacher Feuerwehr nimmt dies zum Anlass, die Bevölkerung um besonnenes Handeln zu bitten – zum Eigenschutz, aber auch im Sinne der Gefahrenverhütung. Zehn kompakte Tipps helfen im Alltag:

 

  1. Achtung bei parkenden Autos: Kinder, ältere Menschen und Tiere sollten niemals allein im Fahrzeug zurückgelassen werden. Nach nur wenigen Minuten heizt sich der Innenraum lebensgefährlich auf.

     

  2. Waldbrandgefahr beachten: Wer einen Ausflug in den Wald plant, sollte sich vorher informieren. Ab Waldbrandwarnstufe 4 kann der Zugang zu einzelnen Gebieten gesperrt sein. Informationen gibt der „ThüringenForst“ online.

     

  3. Vegetationsbrände verhüten: Wer auf trockenem Gras parkt oder Wald- und Feldwege befährt, riskiert unbemerkt Brände. Auspuff, Katalysator oder Bremsen heizen sich stark auf und können schnell ein Feuer entfachen.

     

  4. Kippen weg: Grundsätzlich sollten keine Zigaretten in die Umwelt geworfen werden. Schon ein bisschen Glut kann einen Flächenbrand auslösen, insbesondere in der Nähe von Feldern. 

     

  5. Grillen und Lagerfeuer nur an ausgewiesenen Stellen: Wer grillt, sollte den Grill niemals direkt aufs Gras stellen. Auch Grillkohle oder ein Lagerfeuer im eigenen Garten sollten stehts im Blick behalten beziehungsweise vollständig gelöscht werden. Glut kann noch Stunden später Brände verursachen.

     

  6. Schatten für Handys & Co: Akkus sollten niemals in der Sonne liegengelassen werden. Insbesondere Smartphones und Powerbanks können überhitzen, beschädigt werden und Feuer fangen.

     

  7. Kein Brenner gegen Unkraut: Hier geht es nicht nur ums eigene Grundstück. Auch die angrenzende Hecke oder der Carport des Nachbarn fangen schnell Feuer. 

     

  8. Wer schwitzt, muss viel trinken: Kinder und ältere Menschen vergessen das schnell einmal.

     

  9. Auffällige Beobachtungen sofort melden: Wer eine Rauchentwicklung auf Feldern oder im Wald sieht und nicht auf Anhieb die Ursache – etwa ein Fahrzeug, das Staub aufwirbelt – erkennen kann, sollte sofort die Feuerwehr alarmieren. Insbesondere bei Vegetationsbränden ist die Zeit bis zum Einleiten wirksamer Löscharbeiten entscheidend für den Einsatzerfolg. 

     

  10. Wann auch immer ein Notruf abgesetzt wird: Hilfreich ist es, bei der Alarmierung möglichst genaue Ortsangaben machen. Rettungspunkte in der näheren Umgebung können dabei helfen.