Informationen 2018

15. März 2018: Bahnhofstraße kann umgebaut werden

Die Eisenacher Bahnhofstraße kann für die verkehrliche Erschließung des Areals „Tor zur Stadt“ umgebaut werden. Das dafür erforderliche Planfeststellungsverfahren zum Neubau der Verkehrsanlagen wurde Anfang März abgeschlossen. Darüber informierte Oberbürgermeisterin Katja Wolf am 13. März in der Sitzung des Stadtrates.

 

„Jetzt können die Planungen entlang der Bahnhofstraße weiter vorangebracht werden. Damit ist ein weiterer Schritt für das Projekt ,Tor zur Stadt‘ geschafft“, betonte Katja Wolf. Vorgesehen ist, die Bahnhofstraße zu verbreitern, damit auf beiden Seiten ein Fahrstreifen für Radler markiert werden kann. Außerdem soll an der Einmündung der Waldhausstraße auf die Bahnhofstraße (östlich vom Bahnhofsgebäude) ein Kreisverkehr gebaut werden, um eine geordnete Zufahrt zu Fachmarktzentrum, Parkdecks, Tagungshallt und Hotel zu ermöglichen. Darüber hinaus wird auch der Gehweg an der Südseite der Bahnhofstraße neu gestaltet.


Der Planfeststellungsbeschluss ermöglicht der Stadt Eisenach, diese baulichen Änderungen an der Bahnhofstraße zu veranlassen. Da auf der Bahnhofstraße die Bundesstraße B 19 verläuft, war hierfür im Rahmen eines Planfeststellungsverfahrens die Zustimmung des zuständigen Straßenbaulastträgers – des Straßenbauamtes Südwestthüringen – einzuholen.

Der Planfeststellungsbeschluss wird derzeit vom Thüringer Landesverwaltungsamt förmlich ausgefertigt und anschließend öffentlich bekannt gemacht.

21. Februar 2018: Verträge "Tor zur Stadt" sind unterzeichnet

Für das Projekt „Tor zur Stadt“ unterzeichneten heute (21. Februar) Oberbürgermeisterin Katja Wolf und Dr. Christian Kolb von der May-Gruppe aus Schleswig-Holstein im Eisenacher Rathaus den Erschließungsvertrag. „Der Investor hat damit alle Auflagen und Bedingungen der Baugenehmigungen vom Dezember 2016 erfüllt. Nun können die Baugenehmigungen für das Fachmarktzentrum mit Parkhaus, das Hotel und die Tagungshalle in Kraft treten“, sagte Oberbürgermeisterin Katja Wolf. „Das Projekt hat wieder einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht. Als nächstes werden wir die Ausschreibung für die notwendigen Bodensanierungsmaßnahmen auf den Weg bringen“, ergänzte Dr. Kolb.

 

Im Erschließungsvertrag ist unter anderem die Verkehrsanbindung des künftigen Fachmarktzentrums an die Bahnhofstraße geregelt. Geplant ist ein Kreisverkehr etwas östlich vom Hauptbahnhof. Eine weitere Zufahrt soll an der Stelle der Bahnhofstraße abzweigen, an der das alte Fahrkartenhäuschen des ehemaligen Stadtbusbahnhofes stand. Das Gebäude ist inzwischen abgerissen worden. Vertraglich geregelt ist auch, wer für die jeweiligen Planungs- und Baukosten hinsichtlich der Erschließung aufkommt. Hinzu kommt eine Verwaltungsvereinbarung mit dem Straßenbauamt Südwestthüringen. Die Vereinbarung, die unter anderem die Verbreiterung der Bahnhofstraße in südliche Richtung vorsieht, wurde ebenso heute von der Oberbürgermeisterin unterschrieben. Die Vereinbarung wird jetzt dem Straßenbauamt Südwestthüringen zur Unterschrift zugeleitet. Die Verbreiterung der Bahnhofstraße unter anderem für einen Radfahrstreifen auf der Südseite um zwei bis drei Meter inklusive Anpassungen der Ampeln sowie neue Beschilderungen und Markierungen zahlt die Stadt Eisenach. Die Kosten für den neuen Kreisverkehr übernimmt der Investor.

 

Beide Dokumente (Vertrag und Vereinbarung) sind vom Eisenacher Stadtrat in seiner Sitzung am 30. Januar mehrheitlich beschlossen worden. Damit sind Bauarbeiten an der Bahnhofstraße möglich, die zugleich Bundesstraße ist.

 

Juristische Prüfung vor der Unterzeichnung

Oberbürgermeisterin Katja Wolf hatte die Verträge vor der Unterzeichnung von einer Anwaltskanzlei prüfen lassen. Das war der Wunsch der Eisenacher Stadträte. „Die Juristen haben dem Vertragswerk in der vorgelegten Form eine solide Grundlage bescheinigt“, so die Oberbürgermeisterin. Konkretisierungen, die sich aus den Hinweisen und Anmerkungen der Stadträte ergeben haben, sind in die Ergänzungsvereinbarung aufgenommen worden. „Im Ergebnis hat die Kanzlei schriftlich bestätigt, dass das Vertragswerk so durch die Stadt unterschrieben werden kann“, betonte Katja Wolf. Zu den Details des Prüfungsergebnisses und den Vertragsänderungen wird derzeit eine Berichtsvorlage für die nächste Stadtratssitzung erarbeitet.

 

Aktuelle Arbeiten auf dem Areal

Anfang Januar hatten auf dem Areal „Tor zur Stadt“ die Rückbau- und Räumungsarbeiten begonnen. Die aktuellen Bauarbeiten werden von der Unteren Abfallbehörde und der Bodenschutzbehörde bei der Stadtverwaltung fachlich betreut. Ebenso ist die Naturschutzbehörde wegen artenschutzrechtlicher Aspekte einbezogen. Verlaufen alle Arbeiten nach Plan, könnte von Mitte Mai bis Ende August die Bodensanierung in Angriff genommen werden. „Wir halten an unserem Ziel fest, zumindest das Fachmarktzentrum zum Weihnachtsgeschäft 2019 zu eröffnen“, so Dr. Christian Kolb.

14. Februar: Bauarbeiten gehen weiter

Auf dem Areal „Tor zur Stadt“ an der Bahnhofstraße sind seit dieser Woche in den Baugruben Bagger und schwere Fahrzeuge bei der Arbeit. „Jetzt gehen die Bauarbeiten für das Tor zur Stadt sichtbar voran. Bald werden die Gruben verschwunden sein und die Hochbauarbeiten können beginnen“, freut sich Oberbürgermeisterin Katja Wolf. Der Investor geht für diese Maßnahme in Vorleistung, weil er weiterhin das Projekt realisieren und den Zeitplan einhalten möchte.

 

Im Auftrag des Investors, der May-Gruppe aus Schleswig-Holstein, beräumt die Herzog-Bau GmbH aus Tüttleben beide Baugruben. Das heißt, wild gewachsene Bäume und Büsche und auch der Unrat, der sich dort im Laufe der Jahre angesammelt hat, wurden beseitigt. Außerdem werden Wasserlachen trocken gelegt. Dazu wurden für die Baufahrzeuge separate Rampen angelegt. Im nächsten Schritt wird in den Gruben die Schicht, die das Grundwasser leitet, fachgerecht aufgebaut und abgedeckt. Danach können beide Gruben mit Erde aufgefüllt und verdichtet werden. Geplant ist, diese Arbeiten bis Ende März abzuschließen. Als nächstes folgt die Sanierung der restlichen, mit Schadstoffen belasteten Bereiche (der Steg zwischen den Baugruben und die Fläche des ehemaligen Stadtbusbahnhofes).

 

Die Arbeiten werden von der Unteren Bodenschutzbehörde und der Unteren Abfallbehörde fachlich betreut. Auch die Untere Naturschutzbehörde wurde einbezogen.

8. Januar 2018: Investor beginnt mit ersten Arbeiten auf dem Areal an der Bahnhofstraße

Auf dem Areal des ehemaligen Stadtbusbahnhofes beginnen in dieser Woche die ersten Bauarbeiten. Damit wird nach mehrjährigem Stillstand erstmals wieder auf dem Areal „Tor zur Stadt“ am Ort gearbeitet. „Wir sind sehr froh, dass der Investor nach langer Vorbereitungszeit nun mit den tatsächlichen Bauarbeiten beginnen kann und das Projekt vorankommt“, sagt Oberbürgermeisterin Katja Wolf.

 

Im Auftrag des Investors für das Projekt „Tor zur Stadt“, der May-Gruppe aus Schleswig-Holstein, werden zuerst die beiden alten Gebäude – der einstige KVG-Pavillon und das KVG-Werkstattgebäude – abgerissen. Die erforderlichen Genehmigungen dafür liegen vor. In den letzten Tagen wurde dies mit dem Trennen der Gasanschlüsse und dem Ausbau von Fenstern, Türen und Inventar bereits vorbereitet. „Bis Ende Januar sollen beide Gebäude komplett zurückgebaut sein“, sagt Dr. Christian Kolb von der May-Gruppe.

 

Anschließend beginnt die Räumung der beiden Baugruben. Dabei wird auch der Grundwasserleiter verfüllt. Diese Arbeiten werden von der Unteren Abfallbehörde bei der Stadtverwaltung fachlich betreut. Ebenso sind die Denkmalschutzbehörde (wegen des Pavillons) und die Naturschutzbehörde (wegen artenschutzrechtlicher Aspekte) einbezogen. Bis voraussichtlich Mitte März werden diese Arbeiten dauern. Danach folgt im Hangbereich der Bau einer Bohrpfahlwand, um anschließend mit den Arbeiten zur Bodensanierung beginnen zu können. Verläuft alles wie geplant, kann von Mitte Mai bis Ende August die Bodensanierung in Angriff genommen werden. Neben der Gesamtsanierung des Erdreiches auf dem einstigen KVG-Gelände sind auf dem schon bearbeiteten Areal im Bereich der Müller- und der Waldhausstraße auch noch Restflächen wegen Altlasten zu sanieren. „Wir sind optimistisch, dass wir das Fachmarktzentrum auf dem Areal ,Tor zur Stadt‘ zum Weihnachtsgeschäft 2019 eröffnen“, betont Dr. Kolb.