PRÄSENTATION: NEUE SONDERAUSSTELLUNG UND JUBILÄUMSBROSCHÜRE VORGESTELLT

Oberbürgermeisterin Katja Wolf (v.l.), Ute Räder, Antje Kaufmann und Hartmut Sommer vom Förderverein Freunde des Thüringer Museums Eisenach e.V. bei der Vorstellung der Broschüre „Nun aber seid ihr Licht. Elisabeth. Das war unser Elisabeth-Jahr“ vor der Skulptur „Fragments Nr. 6“ Manaf Halbouni

Die Künstler Manaf Halbouni (v.l.) und Christian Manss erläutern Oberbürgermeisterin Katja Wolf ihre Ausstellung „Leuchten sollst Du. Kunst im Dialog“. Im Hintergrund ist die Skulptur „Fragments Nr. 6“ von Manaf Halbouni zu sehen

Am gestrigen Donnerstag, 31. März, haben die Künstler Manaf Halbouni und Christian Manss ihre Ausstellung „Leuchten sollst Du. Kunst im Dialog“ in der Predigerkirche des Thüringer Museums Eisenach vorgestellt. Zugleich präsentierten Oberbürgermeisterin Katja Wolf und der Förderverein Freunde des Thüringer Museums Eisenach. e.V. eine Jubiläumsbroschüre zum zurückliegenden Festjahr anlässlich der Vermählung der Elisabeth mit dem Landgrafen Ludwig IV. von Thüringen vor 800 Jahren. „Die großartigen Ausstellungen und Projekte, gewidmet dieser besonderen Frau, mit der Broschüre als Abschluss und auch die neue Sonderausstellung als Teil des Themenjahres bringen uns dem Ziel, die Predigerkirche als festen Erinnerungsort an Elisabeth zu etablieren, ein Stück weit näher“, so die Oberbürgermeisterin.

                           

Zur Ausstellung: Beide Künstler widmen sich den Themen Licht und Raum mit farbig-leuchtenden, teils großflächigen Bildern und Skulpturen. Wichtig für die Entstehung eines neuen Kunstwerks ist für beide die Suche nach eigenen Materialien und einer eigenen Ausdrucksform. Während Halbouni als Bildhauer in seinen Werken auf Eindeutigkeit setzt, verschleiert Manss Abgründe und Doppelbödigkeit unter scheinbarem Idyll in seinen Bildern.

 

So zeigt Manaf Halbounis Skulptur „Fragments Nr. 6“ ein Kirchenfenster mit der Heiligen Elisabeth und die Wartburg im Hintergrund. Das seiner Funktion beraubte, aber noch intakte Fenster steht als Fragment vergangener Zeiten allein, in einem Korsett aus Beton und Stahl, zwischen Sandsäcken. Seine Leuchtkraft hat es dennoch nicht verloren.

 

„Es könnte keinen besseren Ort für diese Arbeiten geben als die Predigerkirche. Meine Bilder treten farbig leuchtend in den Dialog mit den Kirchenfenstern der Predigerkirche als auch mit den Objekten von Manaf Halbouni. Dieses Miteinander von Bild, Objekt und Raum ist das Ziel dieser Ausstellung. Denn ohne Dialog und Miteinander bleiben nur Fragmente, wie Manaf Halbounis Werke zeigen, oder zerschnittene, beengte und überhöhte Erinnerungen, wie in meinen Bildwelten von New York bis Waldfisch“, so Christian Manss.

 

Feierlich eröffnet wird die Sonderausstellung am Samstag, 2. April, um 18 Uhr und ist bis zum 26. Juni zu sehen.

 

Elisabeth-Broschüre

Unter dem Namen “LEUCHTEN SOLLST DU. Kunst im Dialog“ steht auch das Jahresthema 2022 der Predigerkirche insgesamt. Der Bau wurde ursprünglich der Heiligen Elisabeth geweiht und soll auch weiterhin an das Wirken der Thüringer Landgräfin erinnern. Damit fügen sich Gebäude, Dauerausstellung, Sonderausstellungen und künstlerische Projekte zu einem Gesamterleben.

 

Somit trifft es sich, dass mit der Ausstellung auch die Broschüre „Nun aber seid ihr Licht. Elisabeth. Das war unser Elisabeth-Jahr“ vorgestellt wurde. Sie ist Dokumentation und Jahresrückblick zum Jubiläum 2021 in einem und bildet den Endpunkt des Projektes zum 800-jährigen Hochzeitsjubiläum.

 

Während des gesamten Jahres wurden Veranstaltungen, Sonderausstellungen, Präsentationen und die ausführenden Künstler*innen durch Uwe Jung-Kempe fotografiert. Auch die jungen Künstler*innen, die sich unter dem Thema „Sichtweisen. Elisabeth“ Gedanken machten, sind mit ihren Werken vertreten.

 

Die Broschüre geht als Dank und Erinnerung an die Sponsor*innen und Mitwirkenden aber auch an alle, die an dem Thema Anteil genommen haben. Herausgeber ist der Förderverein Freunde des Thüringer Museums Eisenach e.V. „Wir haben das Jubiläum gerne unterstützt, ebenso wie die kommende Ausstellung in der Predigerkirche“, sagt Ute Räder vom Förderverein. „Wir sehen unseren Beitrag auch darin, die Museen der Stadt mit Leben zu erfüllen, wie das im Elisabeth-Jahr geschehen ist – dank der Ideen von Christina Arnold vom Thüringer Museum, der großzügigen Unterstützung der Sponsoren, durch die Stadtspitze und die Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Wir sind auch in Zukunft bereit, die Museumsarbeit auf vielfältige Weise und nach unseren Möglichkeiten zu unterstützen.“

Pressestelle

Ulrike Müller

Markt 1

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