Bevölkerungsschutz und Pandemieabwehr

Tagtäglich erhalten wir Nachrichten aus aller Welt, in denen von Überschwemmungen, Waldbränden und vielen anderen menschlichen Tragödien berichtet wird und in denen Menschen nicht nur zu Schaden kommen, sondern auch ihr Leben lassen müssen. Nicht nur die Corona Pandemie zeigt, das sich die Menschheit in einer nationalen und internationalen Krisensituation befindet. Durch den nicht zu verleugnenden Klimawandel mit all seinen negativen Auswirkungen wie extreme Hochwasserereignisse, große Waldbrände und vollkommen neue Wetterszenarien ist der Bevölkerungsschutz neu in den Fokus gerückt. Vor allem auf der kommunalen Ebene hat das Thema einen Schwerpunktcharakter angenommen.

 

Immer wieder zeigt sich, wie wichtig eine gut informierte, eine gut vorbereitete Bevölkerung und ein gut aufgestelltes Hilfeleistungssystem sind. Aber auch viele andere Szenarien wie flächendeckender Stromausfall, Ausfall der Trinkwasserversorgung oder Cyberattacken auf öffentliche Behörden und Wirtschaftsunternehmen passieren häufiger. Daher ist es wichtig, die Gesellschaft widerstandsfähiger gegenüber Krisen zu machen und hierzu insbesondere mit den Bürger*innen ins Gespräch zu kommen und Hilfestellung zum Selbstschutz zu geben. Dies ist die Aufgabe der im Sommer 2021 gegründeten Stabsstelle Bevölkerungsschutz und Pandemieabwehr.

Warnungen vor Unwetter, Sturm und Starkregen

Der Deutsche Wetterdienst informiert regelmäßig über die Wetterlage in Deutschland. Unter diesem Link finden Sie die tagesaktuelle Lage in Eisenach und Umgebung.

 

 

Wetterwarnungen für Eisenach

 

Darüber hinaus warnt die Stadtverwaltung Eisenach die Bevölkerung bei einer besonderen Gefahrenlage über Pressemitteilungen, Hinweise auf der Startseite und soziale Medien.

Richtiges Handeln in Notsituationen

Der "Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen" des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe kann Ihnen bei Ihren persönlichen Vorbereitungen helfen. Hier finden Sie Infos und Tipps zu allen wichtigen Themen - vom Lebensmittelvorrat bis zum Notgepäck -, um persönlich für den Notfall gerüstet zu sein.

 

 

Ratgeber für Notfallvorsorge und Richtiges Handeln in Notsituationen

Tipps zur Notfallvorsorge

Ist ein Notfall erst eingetreten, ist es für Vorsorgemaßnahmen meist zu spät. Wenn es brennt, müssen Sie sofort reagieren. Wenn ein Krisennotfall oder sonstiges Ereignis eingetreten ist, können Sie nicht erst beginnen, Ihr Notgepäck zu packen. Wenn der Strom für Tage ausfällt, sollten Sie bereits einen Notvorrat im Haus haben.

 

 

Meine persönliche Checkliste

 

 

Das Wichtigste: Essen und Trinken bevorraten

  • Wasservorrat für die Hygiene
  • Hausapotheke
  • Wichtige Dokumente griffbereit halten
  • Gepäck für den Notfall
  • Im Notfall auf dem Laufenden bleiben

 

Es gibt viele Ereignisse die unser tägliches Leben negativ beeinflussen können. Diese Vorsorgehinweise sollen Ihnen helfen, um sich in gewissem Maß auf solche Ereignisse vorzubereiten:

Warn-Apps

Zur Warnung bei Unwetterereignissen oder anderen Gefahrensituationen spielen nicht nur die Informationen aus dem Rundfunk und Ferngesehen eine wichtige Rolle. Optimal ergänzend sind verschiedene Warnapps für alle gängigen Smartphones. Die Informationen der Apps entbinden selbstverständlich nicht der Pflicht den Weisungen von Polizei, Feuerwehr und Behörden Folge zu leisten.

NINA

Mit der Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, kurz Warn-App NINA, erhalten Sie wichtige Warnmeldungen für unterschiedliche Gefahrenlagen, zum Beispiel auch Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes.

 

Warn-App NINA

KATWARN

KATWARN ist eine App fürs Smartphone, die amtliche Warnungen und Verhaltenshinweise für Gefahrensituationen übermittelt.

 

Warn-App KATWARN

Bei Fragen wenden Sie sich an Ihre Ansprechpartner in der Stabstelle Bevölkerungsschutz und Pandemieabwehr der Stadtverwaltung Eisenach. Gerne werden dort Ihre Fragen  beantwortet oder Hinweise dankend entgegen genommen. Die Kontaktdaten finden Sie unten auf dieser Seite.

Ausgabe von Jodtabletten

Sollte es zu einem Unfall in einem Kernkraftwerk kommen, kann dies zur Freisetzung von radioaktivem Jod in die Umwelt führen. In einem solchen Katastrophenfall werden von den Behörden Jodtabletten an die betroffene Bevölkerung ausgegeben. Die Einnahme von Jodtabletten sorgt dafür, dass die Schilddrüse mit nicht-radioaktivem Jod gesättigt ist. Somit wird verhindert, dass sich radioaktives Jod in der Schilddrüse ansammelt.

So erreichen Sie uns

Stabsstelle Bevölkerungsschutz und Pandemieabwehr

Jens Claus

Markt 2

99817 Eisenach

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